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Benjamin Pavard überzeugt mit Frankreich bei der WM in Russland. Der FC Bayern hat schon Interesse an ihm. Fast wäre er 2016 bereits in München gelandet.

Benjamin Pavard steht mit Frankreich bei der Weltmeisterschaft in Russland im Viertelfinale. Der 22-Jährige überzeugt bisher als Innenverteidiger von Les Bleus und weckt Begehrlichkeiten in ganz Europa.

Auch der FC Bayern hat Pavard schon auf dem Zettel. Doch fast wäre Pavard 2016 beim Erzrivalen 1860 München gelandet.

Einer, der ihn zu den Löwen holen wollte, ist Thomas Eichin, damals Geschäftsführer des Klubs.   

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"Kosta Runjaic (zu der Zeit Löwen-Coach, d. Red.) und ich waren im August 2016 auf der Suche nach einem variablen Innenverteidiger. Ich hatte Pavard mehrfach als Rechtsverteidiger in der französischen U21 gesehen und fand ihn hochinteressant", sagt Eichin zu SPORT1.

Der heutige Geschäftsführer von SAM Sports ist von Pavard absolut überzeugt: "Er ist ein herausragender Spieler mit hohem Entwicklungspotential. Er wird noch besser werden und irgendwann bei einem absoluten Spitzenverein landen."

"Erstaunlich abgeklärt und komplett"

Pavard sei damals "für sein Alter erstaunlich abgeklärt und komplett" gewesen, so Eichin. "Er konnte mehrere Positionen in der Abwehr spielen."

Wie SPORT1 weiß, wollte Investor Hasan Ismaik nicht genug Geld zur Verfügung stellen für den Spieler, der dann zum VfB Stuttgart wechselte. "Natürlich hätten wir ihn gerne zu 1860 geholt, aber der VfB als potentieller Aufstiegskandidat war sicherlich der richtige Schritt für ihn. Wir haben dann entschieden keinen Innenverteidiger mehr zu verpflichten, sondern Felix Uduokhai zu integrieren."

Eichin kann sich durchaus vorstellen, dass der VfB Stuttgart Pavard halten kann: "Warum nicht? Der VfB ist für seine Entwicklung sicherlich nicht hinderlich und Michael Reschke wird die Situation richtig einschätzen und danach handeln."

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