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Sergej Ignaschewitsch baut mit seinem Eigentor gegen Spanien den WM-Rekord weiter aus. Der 38-Jährige ist der älteste Eigentorschütze der WM-Geschichte.

Der Eigentor-Rekord bei der Fußball-WM in Russland wird weiter ausgebaut. Die Spieler haben bei der Endrunde nach 51 von 64 Spielen schon zehnmal ins eigene Tor getroffen.

Sie übertrafen damit den Rekord von sechs Eigentoren bei der WM 1998 in Frankreich deutlich.

Dem Russen Sergej Ignaschewitsch unterlief am Sonntag im Achtelfinale gegen Spanien als zehntem Spieler bei dieser WM ein Eigentor. Er ist damit im Alter von 38 Jahren und 352 Tagen der älteste Eigentorschütze der WM-Geschichte. Damit löst der Innenverteidiger Noel Valldares aus Honduras ab, dem 2014 gegen Frankreich im Alter von 37 Jahren und 43 Tagen das Missgeschick unterlaufen war. 

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Nach Denis Tscheryschew in der Partie gegen Uruguay ist Ignaschewitsch bereits der zweite Russe, der bei dieser WM ins eigene Tor trifft. Aziz Bouhaddouz, St. Paulis Zweitligastürmer in Diensten Marokkos, eröffnete mit seinem Fauxpas gegen den Iran die WM der Pechvögel.

Fünf Missgeschicke wurden 2014 in Brasilien registriert - der bis dahin zweithöchste Wert in der Historie. Vier Eigentore wurden zuvor nur 1954 und 2006 erzielt. Das einzige Eigentor in der WM-Geschichte des DFB erzielte Berti Vogts beim 2:3 bei der Schmach von Cordoba gegen Österreich 1978.

Das erste Eigentor der WM-Historie unterlief dem Mexikaner Manuel Rosas bei der WM 1930 in Uruguay gegen Chile.
      
Die Eigentore bei der WM 2018 im Überblick:
 1. Aziz Bouhaddouz (Marokko)
 2. Aziz Behich (Australien)
 3. Oghenekaro Etebo (Nigeria)
 4. Thiago Cionek (Polen)
 5. Ahmed Fathi (Ägypten)
 6. Denis Tscheryschew (Russland)
 7. Edson Alvarez (Mexiko)
 8. Yann Sommer (Schweiz)
 9. Yassine Meriah (Tunesien)
10. Sergej Ignaschewitsch (Russland)

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