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Nationalspielerin Marina Hegering sieht ein problematisches Gehaltsgefälle in der Frauen-Bundesliga © Getty Images
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Noch immer müssen viele Bundesligaspielerinnen einem normalen Job nachgehen. Nationalspielerin Marina Hegering will daher einheitliche Bedingungen schaffen.

Nationalspielerin Marina Hegering sieht im deutschen Frauenfußball immer noch ein großes Belastungsgefälle unter den Akteurinnen.

"Es wäre schön, wenn man in der 1. Liga einheitliche Bedingungen schaffen könnte, um professioneller Fußball zu spielen – und, damit es nicht notwendig ist, nebenher zu arbeiten", sagte die Spielerin des Bundesligisten SGS Essen im Interview mit dem Nachrichtenportal t-online.de

Hegering arbeitet aktuell als kaufmännische Angestellte in einer Baufirma. Hegering weiter: "Das Gefälle zwischen denen, die arbeiten müssen und denen, die es nicht müssen, ist zu groß."

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Auch Schult kritisiert ungleiche Bezahlung

Nach einem Bericht des Global Sports Salaries Surveys erhalten die 1.700 Fußballspielerinnen aus den sieben Top-Ligen USA, Deutschland, Frankreich, England, Schweden, Australien und Mexiko im Jahre 2017 weniger als Superstar Neymar alleine.

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"Es gibt Spielerinnen, die 200 Euro verdienen, es gibt auch Spielerinnen, die dann vielleicht 10.000 Euro verdienen. Das ist sehr krass. Ich hoffe, dass man da etwas machen kann, dass jede Frau, die in dieser Liga spielt, diesen Sport professionell ausführen darf", hatte Nationaltorhüterin Almuth Schult schon vor der WM im Juni beim WDR gesagt.

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