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Das Frauen-Team um Megan Rapinoe (rechts) wird wohl vor Gericht ziehen
Das Frauen-Team um Megan Rapinoe (rechts) wird wohl vor Gericht ziehen © Getty Images
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Die Frauen-Nationalmannschaft aus den USA geht im Kampf um gleichen Lohn wohl den rechtlichen Weg - und richtet Vorwürfe an den amerikanischen Verband.

Der Kampf der US-Fußballerinnen um den gleichen Lohn wie ihre männlichen Kollegen wird offenbar vor Gericht enden.

Die Verhandlungen zwischen den Frauen des viermaligen Weltmeisters und dem eigenen Verband USSF stecken in einer Sackgasse fest.

Laut Frauen-Sprecherin Molly Levinson sehen die Weltmeisterinnen "freudig" einem Prozess entgegen.

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"Wir sind voller Hoffnungen in die Verhandlungen gegangen. Aber wir mussten nun enttäuscht feststellen, dass der Verband an seinen fundamental diskriminierenden Konditionen festhalten will", sagte Levinson: "Es ist klar, dass die USSF um Präsident Carlos Cordeiro den Frauen weiterhin weniger zahlen möchte als den Männern. Das wird keinen Erfolg haben."

Während die USSF verlauten ließ, dass die Verhandlungsgruppe weiter an einer Lösung arbeiten werde, beschwor Levinson bereits den Kampf vor Gericht: "Die Welt schaut auf die USA. Und die Spielerinnen sagen der Welt, dass die USSF die Frauen gleich bezahlen wird."

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