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FBL-WC-2019-WOMEN-MATCH41-ESP-USA © Getty Images
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US-Präsident Donald Trump legt im Streit mit der US-Nationalspielerin Megan Rapinoe nach. Diese wolle bei Titelgewinn das Weiße Haus nicht besuchten.

US-Präsident Donald Trump liefert sich eine öffentliche Schlammschlacht mit der regierungskritischen Nationalspielerin Megan Rapinoe.

"Sie sollte nicht respektlos gegenüber unserem Land, dem Weißen Haus oder unserer Flagge sein, zumal so viel für sie und ihre Mannschaft getan worden ist", schrieb Trump am Mittwoch bei Twitter. Rapinoe solle "erst mal GEWINNEN, dann REDEN", und ihre Arbeit erledigen.

Rapinoe, Kapitänin, Weltmeisterin und Olympiasiegerin, ist eine bekannte Aktivistin gegen Rassismus, Homophobie und Geschlechterdiskriminierung.

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Die 33-Jährige hatte erklärt, sie werde im Falle des WM-Triumphs in Frankreich garantiert nicht ins "verdammte Weiße Haus" kommen.

Trump will Frauen-Team einladen

"Bisher habe ich sie oder die Mannschaft nicht eingeladen - jetzt tue ich es, ob Sieg oder Niederlage", antwortete Trump. Die USA treffen im Viertelfinale am Freitag in Paris (21.00 Uhr im LIVETICKER) auf den Gastgeber.

Rapinoe war die erste weiße Person und die erste Frau, die sich 2016 dem "Knie-Protest" des Football-Quarterbacks Colin Kaepernick gegen Rassismus und Polizeigewalt angeschlossen hat.

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Sie durfte erst wieder in der Nationalmannschaft mitspielen, als sie zustimmte, bei "Star-Spangled Banner" zu stehen. Sie singt die Hymne allerdings bis heute nicht mit.

"Pinoe" erhielt wenig später Unterstützung aus den eigenen Reihen. "In Bezug auf die Tweets des 'Präsidenten', ich weiß, dass Frauen, die Sie nicht kontrollieren oder begrapschen können, Sie ärgern, aber ich stehe zu Rapinoe und werde auch verzichten", schrieb Mitspielerin Ali Krieger bei Twitter.

Die Verteidigerin, die fünf Jahre lang beim 1. FFC Frankfurt spielte und mit Mitspielerin Ashlyn Harris verlobt ist, betonte, diese Regierung nicht zu unterstützen.

Trump schrieb am Mittwoch in seinen Tweets, Sport-Mannschaften liebten es, ins Weiße Haus zu kommen.

Es gibt auch Gegenbeispiele: Die Basketballer der Golden State Warriors verzichteten nach dem NBA-Titel 2018 auf einen Besuch. Die Football-Champions der Philadelphia Eagles wurden von Trump nach einer Hymnen-Kontroverse ausgeladen.

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