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Frankreich, Südkorea, Frauen-WM
Frankreich, Südkorea, Frauen-WM © Getty Images
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Frankreich startet mit einem furiosen Sieg in die Frauen-WM. Dabei lässt der Gastgeber den über weite Strecken überforderten Südkoreanerinnen keine Chance.

Frankreich ist mit einem furiosen Sieg in die Heim-WM der Frauen gestartet. (Spielplan der Frauen-WM)

Die Gastgeberinnen setzten sich im "Parc de Princes" gegen Außenseiter Südkorea mühelos mit 4:0 durch und untermauerten ihre Ambitionen, im Finale am 7. Juli in Lyon ein Jahr nach den Männern zum erstem Mal selbst den Titel zu holen.

"Les Bleues", deren vierter Rang bei der WM 2011 ihr bislang größter Erfolg ist, dominierten die Partie von der ersten Minute an. Amandine Henry zielte nach 64 Sekunden noch knapp neben das Tor der völlig überforderten Südkoreanerinnen, in der neunten Minute ließ Eugénie Le Sommer die Fans in Paris dann das erste Mal jubeln. Die Stürmerin von Olympique Lyon setzte eine Hereingabe von Henry aus fünf Metern zur Führung unter die Latte.

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Renard sorgt mit Kopfball-Doppelpack für Vorentscheidung

In der Folge riss die "Équipe Tricolore" das Spiel mehr und mehr an sich, der Videoassistent verhinderte zunächst allerdings das schnelle zweite Tor. Nach einer Kopfballvorlage von Wendie Renard vollendete Griedge Mbock Bathy , aus leichter Abseitsposition, per sehenswertem Drehschuss zum vermeintlichen 2:0. 

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Wenig später durften die Gastgeberinnen dann allerdings tatsächlich feiern. Nach einer hohen Hereingabe erhöhte Renard per wuchtigem Kopfball (35.). Wenige Augenblicke vor der Pause stellte die Kapitänin mit ihrem zweiten Doppelpack dann auf das bereits vorentscheidende 3:0 (45.+2).

In der zweiten Hälfte flachte die Partie zunehmend ab. Doch obwohl die Französinnen mehrere Gänge zurückschraubten, wirkten die Südkoreanerinnen auch nach der Pause weitestgehend überfordert. Kurz vor dem Ende traf Amandine Henry (85.) zum Endstand.

Infantino spricht von "beste WM, die wir jemals hatten"

Schon vor dem Spiel hatten die 45.261 Zuschauer für Gänsehautstimmung auf den Rängen und dem Rasen gesorgt, voller Inbrunst Schmetterte die große Mehrheit die Marseillaise.

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Während Kampfjets die französischen Farben in den Himmel über das Stadion malten, taten Wind, Regenwolken und die offenbar zähe Ticketkontrolle an den Stadiontoren der Stimmung keinen Abbruch. 

Passend dazu hatte der gerade wiedergewählte FIFA-Präsident Gianni Infantino bereits im Vorfeld die "beste WM, die wir jemals hatten", angekündigt. Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron hatte sich die Woche extra ins WM-Quartier seiner Nationalmannschaft aufgemacht. "Das ist euer Jahr!", sagte der Politiker: "Die ganze Nation wird hinter euch stehen."

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