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Das Playoff-Spiel zwischen Mannheim und Uerdingen musste wegen Pyrotechnik abgebrochen werden
Das Playoff-Spiel zwischen Mannheim und Uerdingen musste wegen Pyrotechnik abgebrochen werden © Getty Images
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Der SV Waldhof Mannheim ist mit der Lizenzvergabe an den KFC Uerdingen nicht einverstanden. Der Regionalligist zieht vor das Ständige Schiedsgericht des DFB.

Regionalligist Waldhof Mannheim hat nach der Lizenzvergabe des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) an den Drittliga-Aufsteiger KFC Uerdingen Klage vor dem Ständigen Schiedsgericht des DFB eingereicht. Das gab der Klub am Mittwoch bekannt. Die Klage sei bereits am 15. Juni "zur Wahrung der Rechte unseres SV Waldhof Mannheim 07" vorgebracht worden.

"Wir haben großes Vertrauen in die dort zuständigen Personen und sind zuversichtlich, dass das Verfahren rechtzeitig und professionell abgeschlossen wird", teilte der Verein mit.

Dem KFC Uerdingen war vom Lizenzausschuss des DFB die Lizenz für die 3. Liga erteilt worden, obwohl der Verband selbst eine mögliche Fristverletzung untersucht hatte. So war eine notwendige Liquiditätsreserve zu spät beim DFB eingegangen. Die Frist endete am 29. Mai um 15.30 Uhr, erst 15.50 Uhr wurde das Geld auf dem DFB-Konto gutgeschrieben.

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Schuld lag bei der Bank

Die folgende Überprüfung durch den Verband hatte jedoch ergeben, dass die Schuld nicht bei Uerdingen, sondern bei der zuständigen Bank lag. Bereits am Morgen des 29. Mai soll das Geld eingegangen sein, jedoch wurde es erst am Folgetag gutgeschrieben. Uerdingen hatte sogar noch einen zweiten Versuch unternommen und eine Schnellüberweisung vorgenommen, die jedoch erst 15.50 Uhr verbucht wurde.

Die Krefelder hatten sich in den Aufstiegsspielen zur 3. Liga gegen Mannheim mit zwei Siegen durchgesetzt. Waldhof war dadurch zum dritten Mal in Folge in den Playoffs gescheitert.

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