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120 Problemfans von Rot-Weiss Essen wurden am Düsseldorfer Flughafen entfernt
120 Problemfans von Rot-Weiss Essen wurden aus einer Regionalbahn entfernt © Getty Images
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Rund 120 Problemfans von Rot-Weiss Essen werden nach Angriffen auf Teilnehmer der Kurden-Demonstration in Köln von der Polizei aus einer Regionalbahn entfernt.

Rund 120 Problemfans des Fußball-Regionalligisten Rot-Weiss Essen sind am Samstag nach verbalen und tätlichen Angriffen auf Teilnehmer der Kurden-Demonstration in Köln von der Polizei aus einer Regionalbahn RE1 am Düsseldorfer Flughafen entfernt worden.

Ein Kurde erlitt einen Nasenbeinbruch, ein Anhänger von RWE einen epileptischen Anfall und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die Personalien der RWE-Fans wurden festgestellt, vorläufige Festnahmen gab es keine. Das bestätigte ein Sprecher der Bundespolizei am Sonntag auf SID-Anfrage.

RWE hatte am Samstagnachmittag ein Punktspiel bei der SV Bergisch Gladbach (2:1) bestritten. Auf der Rückreise nach Essen kam es zum Aufeinandertreffen mit den kurdischen Demonstrationsteilnehmern. Über etwaige Festnahmen oder Verletzte lagen zunächst keine Informationen vor.

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Nach Angaben der Kölner Polizei verlief die Demonstration in der Kölner Innenstadt am Samstagmittag weitgehend störungsfrei. Über 10.000 Teilnehmer waren unter dem Motto "Gegen den türkischen Angriffskrieg - Solidarität mit Rojava" auf die Straße gegangen. 

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