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Stefan Kuntz erklärt, warum er sich für Alexander Nübel als Nummer eins entschieden hat, und vergleicht seine Entscheidung mit Box-Verhältnissen.

DFB-Trainer Stefan Kuntz hat seine Entscheidung für Alexander Nübel als Torhüter Nummer eins der deutschen U21-Nationalmannschaft bei der EM in Italien als äußerst knapp beschrieben.

Das Duell zwischen Nübel und Florian Müller sei "praktisch ein Rennen auf gleicher Höhe" gewesen, sagte Kuntz am Sonntag in Udine: "Es war ein bisschen wie beim Boxen. Wenn es unentschieden ausgeht, bleibt der Titelverteidiger Weltmeister."

Kuntz: "Richtig schwierig"

Der Schalker Nübel hatte schon in der EM-Qualifikation im Tor gestanden und setzte sich auch dank dieser Erfahrung gegen Müller (FSV Mainz 05) durch. "Wir sind im Trainerteam alle Facetten des Torwartspiels durchgegangen. Das war richtig schwierig. Am Ende haben wir uns für Alex entschieden", sagte Kuntz einen Tag vor dem EM-Start am Montag gegen Dänemark. Die Entscheidung gelte für das gesamte Turnier.

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Auch die Entscheidung für Jonathan Tah als Kapitän begründete Kuntz. "Jona hat eine natürliche Präsenz. Wie er die Mannschaft geführt hat - nicht nur verbal, sondern auch mit seinen Aktionen, mit seiner Ansprache - war es genau das, was man sich als Trainer wünscht", sagte der DFB-Coach.

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