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Saudi-Deadline abgelaufen! Die irre Bilanz

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Cristiano Ronaldo machte im Winter den Anfang und wechselte nach Saudi-Arabien zu Al-Nassr. In diesem Sommer folgten weitere Superstars dem Ruf der Wüste
SPORT1 zeigt die prominentesten Saudi-Wechsel
Insgesamt gaben die Vereine der Saudi Pro League in diesem Transferfenster 939 Millionen Euro aus. Somit hat weltweit nur die Premier League mehr Transferausgaben. Spielerabgänge haben der gesamten Saudi-Liga aber nicht einmal 50 Millionen Euro eingebracht
Das größte Ausrufezeichen des Sommers: Neymar wechselte für 90 Millionen Euro zu Al-Hilal. Bei PSG hatte der Brasilianer eine Freigabe bekommen. Durch seinen neuen Vertrag verdient er 100 Millionen Euro im Jahr.
In Saudi-Arabien stehen ihm acht Luxusautos und ein Privatjet zur Verfügung. Hinzu kommt eine riesige 25-Zimmer-Villa mit mehreren Angestellten, die ihm rund um die Uhr zur Verfügung stehen.
Die Presserevolte darauf: einzigartig. Die angesehene italienische Sportzeitung Gazzetta dello Sport schrieb: "Neymar ist das Sinnbild des neuen Fußballs, der sich der Globalisierung und den Finanzen verschrieben hat."
Anfang Juni sorgte Karim Benzema für einen Paukenschlag, als er seinen Wechsel von Real Madrid zu Al-Ittihad bekannt gab und ablösefrei in die Wüste ging. Er verdient angeblich 50 Millionen Euro pro Jahr
Der Franzose unterschrieb beim saudischen Meister einen Dreijahresvertrag. Ihm folgte alsbald ein ehemaliger Nationalmannschaftskollege ...
... denn auch N'Golo Kanté entschied sich für einen Wechsel zum saudischen Meister. Nach sieben Jahren kehrte der Weltmeister von 2018 dem FC Chelsea den Rücken.
Auch der 32-Jährige wechselte ablösefrei in die Wüste. Angeblich handelt es sich um einen Zweijahresvertrag inklusive Option für eine weitere Saison - sein Gehalt soll bei rund 100 Millionen Euro jährlich liegen!
Sadio Mané wechselte für 30 Millionen Euro vom FC Bayern München zu Al-Nassr. Dort unterschrieb er einen Vertrag bis 2026 und verdient rund 40 Millionen Euro pro Jahr.
Der Senegalese spielt dort zusammen mit Cristiano Ronaldo und fand nach leichten Startschwierigkeiten in den ersten Spielen zu seiner alten Form zurück.
Auch der Portugiese Ruben Neves wechselte nach Saudi-Arabien. Von den Wolverhampton Wanderers verabschiedete sich Neves für satte 55 Millionen Euro Ablöse.
Sechs Jahre spielte der portugiesische Nationalspieler bei den Wolves, sein Abschied verlief nicht ohne Tränen.
Zwischen all den Spielern findet sich auch ein namhafter Trainer wider: Steven Gerrard nahm ein Vertragsangebot von Al-Ettifaq an.
Auch Kalidou Koulibaly wechselte aus England in die Wüste. Nach einem Jahr in London beim FC Chelsea schloss sich der 32 Jahre alte Senegalese Al-Hilal an.
Der Saudi-Klub musste für den Innenverteidiger wohl eine stolze Ablösesumme von 23 Millionen Euro zahlen.
Und auch Edouard Mendy ging in die Saudi Pro League - der nächste Chelsea-Spieler. Für eine Ablösesumme von 19 Millionen Euro wechselte der Welttorhüter des Jahres 2021 vom FC Chelsea zu Al Ahli.
Damit ist der senegalesische Torhüter der zweitteuerste Ü30-Keeper nach Jasper Cillessen, der 2019 vom FC Barcelona zum FC Valencia gewechselt war.
Dass derart viele Spieler aus der Premier League nach Saudi-Arabien gelockt wurden, erzürnte Jürgen Klopp. Der deutsche Coach des FC Liverpool beklagte: "Der Unterschied zwischen den Verträgen hier und da ist so groß, dass es Probleme verursacht. Definitiv."
Doch die Wechsel flatterten weiter in die Briefkästen der Vereine. Mit Marcelo Brozovic bekam Cristiano Ronaldo den nächsten prominenten Teamkollegen. Bei Al-Nassr erhielt der 30-jährige einen Dreijahresvertrag und insgesamt wohl 100 Mio. Euro Gehalt.
Inter Mailand soll für den Kroaten eine Ablöse in Höhe von 18 Mio. Euro kassiert haben. In der Vergangenheit wurde Brozovic auch mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht.
Auch Roberto Firmino zog es in die Wüste. Der ehemalige Stürmer des FC Liverpool wechselte ablösefrei zu Al-Ahli.
Beim Aufsteiger aus Dschidda unterschrieb der Brasilianer einen Vertrag bis 2026.
Auch Jota wechselte für knapp 30 Mio. Euro von Celtic Glasgow zu Al-Ittihad.
Der Portugiese wurde somit zum Teamkollegen von Karim Benzema und N´Golo Kanté.
Al-Hilal verpflichtete zudem Sergej Milinkovic-Savic. Für 40 Mio. Euro wechselte der 28-Jährige in den Wüstenstaat.
Berichten zufolge soll der Serbe innerhalb von drei Jahren zwischen 60 und 100 Mio. Euro verdienen.
Eine Überraschung zudem: Gabri Veiga wechselte mit erst 21 Jahren von Celta Vigo zu Al Ahli. Damit unterscheidet sich sein Alter deutlich von den weiteren Wechseln der Spieler, die meist schon deutlich erfahrener sind.
In den sozialen Medien erhielt der spanische U21-Nationalspieler heftigen Gegenwind für seinen Wechsel, unter Anderem auch von Toni Kroos. Sein Jahresgehalt soll sich auf 12,5 Millionen belaufen.
Auch zwei Deutsche wechselten nach Saudi-Arabien: Robert Bauer (Bild) und Alexander Hack. Einst lief Bauer für er den FC Ingolstadt, Werder Bremen und den 1. FC Nürnberg auf, nun der Wechsel zu Al-Tai aus guten Gründen: "Meine Frau ist in Dubai aufgewachsen, ihre Familie lebt immer noch dort. Somit sind wir jetzt näher dran."
Dabei ist die Liste noch längst nicht vollständig. Jordan Henderson vom FC Liverpool, der marokkanische Nationalkeeper Bono, Champions-League-Sieger Aymeric Laporte, Ex-PSG-Spieler Georginio Wijnaldum und Barcelona-Flop Franck Kessie wechselten allesamt ebenso wie Aleksandar Mitrovic oder Fabinho.
Saudi-Deadline abgelaufen! Die irre Bilanz
Cristiano Ronaldo machte im Winter den Anfang und wechselte nach Saudi-Arabien zu Al-Nassr. In diesem Sommer folgten weitere Superstars dem Ruf der Wüste
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