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Boxen: Von Max Schmeling bis Axel Schulz - die Liste der Deutschen Meister

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Am Samstag kommt es beim Box-Abend in Wolfsburg (ab 20 Uhr LIVE auf SPORT1) zum Duell um die Deutsche Meisterschaft im Super-Weltergewicht
Senkrechtstarter Abass Baraou wird dabei versuchen, seinen kürzlich errungenen Superweltergewichtsgürtel des Bundes Deutscher Berufsboxer gegen Robert Maess zu verteidigen. Der 23 Jahre alte Baraou gilt als „The next Wunderkind“ beim Team Sauerland
Während Baraou sich bereits in seinem zweiten Profikampf den Deutschen Meistertitel sichern konnte, ist Maess mit einer K.o.-Quote von 87 Prozent als wahrer "K.o.-König“ bekannt. Im Januar musste sich Maess bei seiner ersten Titelchance jedoch Denis Krieger geschlagen geben, gegen den sich Baraou im Juni durchsetzen konnte
Sollte sich Maess am Samstag im zweiten Anlauf den Titel holen, würde er sich in eine Liste mit namhaften Vorgängern einreihen. SPORT1 blickt zurück auf zehn prominente Titelträger der Vergangenheit
MAX SCHMELING (rechts): Schmeling boxte im 24. Kampf als Profi um die Deutsche Meisterschaft im Halbschwergewicht - und gewann gegen Max Dieckmann bereits in Runde 1. Im Jahr 1930 wurde Schmeling Weltmeister im Schwergewicht und siegte 1936 spektakulär gegen Joe Louis. Er beendete seine Karriere mit einem Kampfrekord von 56 Siegen, 10 Niederlagen und 4 Unentschieden
BUBI SCHOLZ: 1951 schwang sich Scholz erstmals zum Deutschen Meister im Weltergewicht auf. Scholz, der mehrfach die Gewichtsklasse wechselte, konnte diesen Titel im Laufe seiner Karriere noch mehrfach gewinnen. 1958 wurde er gegen Charles Humez durch technischen K.o. in der 12. Runde Europameister im Mittelgewicht
PETER MÜLLER (links): Sein Schlag gegen Ringrichter Max Pippow machte Müller 1952 weltberühmt. Er hatte sich im Duell mit seinem ewigen Rivalen Hans Stretz benachteiligt gefühlt und sich zu jener legendären Tat hinreißen lassen. Müller wurde disqualifiziert und Pippow behielt seinen Titel als Deutscher Meister. Aber Müller war auch erfolgreich: Fünfmal wurde er Deutscher Meister im Mittelgewicht
ECKHARD DAGGE (rechts): Der zweite deutsche Weltmeister nach Schmeling bezwang 1976 in der Deutschlandhalle Elisha Obed  in der zehnten Runde durch technischen K.o. und setzte sich die Krone des WBC-Weltmeisters im Superweltergewicht auf. Drei Jahre zuvor, 1973, war Dagge Deutscher Meister im Mittelgewicht geworden
RENE WELLER (rechts): Schon in seinem dritten Profikampf wurde der gebürtige Pforzheimer Deutscher Meister. Am 25. September gewann er gegen Dieter Schantz durch K.o. in der vierten Runde den Titel im Leichtgewicht. In seiner weiteren Karriere folgten noch zwei Europameistertitel
GRACIANO ROCCHIGIANI: Der inzwischen verstorbene Weltmeister im Supermittel- und Halbschwergewicht holte in Profikampf Nummer 14 als ersten Titel seiner Karriere: die Deutsche Meisterschaft im Mittelgewicht. Gegner war 1985 Rüdiger Bitterling. Später konnte Graciano auch noch den deutschen Meistertitel im Halbschwergewicht gewinnen
AXEL SCHULZ: Wurde ebenfalls in Profikampf Nummer 14 Deutscher Meister. Er besiegte Bernd Friedrich. Später boxte der heutige SPORT1-Experte gegen Foreman, Botha und Moorer dreimal um die WM. Er beendete seine Karriere mit einer Kampf-Bilanz von 26 Siegen, 5 Niederlagen und einem Unentschieden
TORSTEN MAY: Wurde im sechsten Kampf als Profi Deutscher Meister mit einem Sieg über Ralf Rocchigiani. Bei den Amateuren konnte May zuvor Weltmeister und Olympiasieger werden. Beendete seine Profikarriere mit 22 Siegen bei drei Niederlagen
SVEN OTTKE: Der IBF-Weltmeister im Supermittelgewicht beendete seine Karriere mit einem Kampfrekord von 34:0! Auch als Amateur war Ottke überaus erfolgreich, nahm unter anderem dreimal an Olympischen Spielen teil. Als Profi wurde er im achten Kampf Deutscher Meister, gewann später die WM und verteidigte seinen WM-Titel 21-mal – Weltrekord im Supermittelgewicht!
MARKUS BOTT: Als Amateur war Markus "Cassius" Bott zweimal Olympiateilnehmer. Im siebten Kampf als Profi wurde Bott Deutscher Meister im Schwergewicht gegen Manfred Jassmann. Später holte Bott sich noch den WM-Gürtel der WBO im Cruisergewicht.
Er beendete seine Karriere mit einer Kampf-Bilanz von 28 Siegen (20-mal durch K.o.) und 5 Niederlagen
RALF ROCCHIGIANI: "Ich habe es halt mal mit Training probiert“, sagte Ralf nach dem Gewinn des WM-Gürtels im Cruisergewicht 1995. Das hätte er auch vorher schon mal versuchen sollen: Beim ersten Anlauf auf den Gürtel des Deutschen Meisters mehr als zehn Jahre davor scheiterte Rocchigiani noch. Erst in Kampf Nummer 16 reichte es zum Gürtel des Deutschen Meisters. Kampf-Bilanz am Ende der Karriere: 42 Siege, 9 Niederlagen, 7 Unentschieden
Boxen: Von Max Schmeling bis Axel Schulz - die Liste der Deutschen Meister
Am Samstag kommt es beim Box-Abend in Wolfsburg (ab 20 Uhr LIVE auf SPORT1) zum Duell um die Deutsche Meisterschaft im Super-Weltergewicht
@SPORT1-Grafik: Marc Tirl/Getty Images/Picture Alliance/iStock
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