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Bundesliga: Ribery, Lizarazu und Co. - Die Franzosen in Deutschland

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Der FC Bayern hat seinen ersten Neuzugang für die kommende Saison präsentiert - und es ist ein Weltmeister: Benjamin Pavard wechselt im Sommer vom VfB Stuttgart zum deutschen Rekordmeister. Der Franzose erhält einen Fünfjahresvertrag in München.
Der 22-jährige Verteidiger spielt seit Sommer 2016 für Stuttgart. Seit dem Aufstieg 2017 sammelte er 48 Bundesliga-Einsätze. Nun wechselt der Franzose also innerhalb der Liga - und soll womöglich einen weiteren Landsmann als Teamkollegen erhalten.
Der FC Bayern ist nach wie vor an einer Verpflichtung von Lucas Hernandez von Atletico Madrid interessiert. Der Abwehrspieler wäre ein französischer Zuwachs für die Bundesliga, die schon zuvor von Spielern aus dem Nachbarland geprägt wurde.
Die Liste der Kicker aus dem Land des Weltmeisters bei deutschen Klubs wird immer länger - 25 sind es aktuell, so viele wie nie, doch Akteure aus unserem Nachbarland waren schon immer begehrt. SPORT1 nimmt die Franzosen mit den meisten Bundesliga-Einsätzen unter die Lupe.
PLATZ 19: REGIS DORN (52 Einsätze) - Der Mittelstürmer ging in der Bundesliga für zwei Vereine auf Torejagd - für den SC Freiburg und für Hansa Rostock erzielte er insgesamt sieben Treffer, ehe er seine Karriere 2013 in Sandhausen beendete.
PLATZ 19: DAYOT UPAMECANO (53 Einsätze) - Mit Upamecano hat RB Leipzig ein absolutes Top-Talent in seinen Reihen. In der Winterpause der Saison 2016/17 wechselte der Verteidiger von RB Salzburg zu den Sachsen und spielte eine starke Debütsaison. Der 20-Jährige gehört zu den besten Abwehrspielern in der Bundesliga.
PLATZ 18: YOURI DJORKAEFF (55 Einsätze) - Wie Hernandez ein Weltmeister, aber 1998, dazu Europameister 2000! Der Mittelfeldakteur spielte für Monaco, PSG und Inter Mailand, ehe er 2000 beim 1. FC Kaiserslautern landete und in zwei Spielzeiten 14 Treffer erzielte.
PLATZ 17: BENJAMIN STAMBOULI (59 Einsätze) - Trotz 40 Pflichtspieleinsätzen in seiner einzigen Saison bei Paris Saint-Germain verschlug es den Mittelfeldspieler 2016 zum FC Schalke 04, wo er noch bis 2020 unter Vertrag steht.
PLATZ 16: DIDIER SIX (59 Einsätze) - Von 1981 bis 1983 spielte der Stürmer für den VfB Stuttgart und erzielte 23 Treffer. Zehn Jahre später lief er zudem noch in der 2. Liga für den VfB Leipzig auf.
PLATZ 15: MARC KELLER (61 Einsätze) - Nach seinem Wechsel 1996 zum Karlsruher SC avancierte Keller zum unumstrittenen Stammspieler. Der Offensivakteur erzielte 13 Bundesliga-Treffer und überzeugte auch im UEFA-Cup.
PLATZ 14: KINGSLEY COMAN (69 Einsätze) - Coman musste in dieser lange pausieren, nachdem er sich das Syndesmoseband gerissen hatte. Auch im Vorjahr lange verletzt. Dank seiner Extraklasse ist der Flügelflitzer absolut gesetzt, wenn er fit ist.
PLATZ 13: MARC PFERTZEL (73 Einsätze) - Nach Stationen in der Schweiz, Frankreich und Italien landete der Abwehrspieler 2007 in Deutschland beim VfL Bochum. Weitere Stationen waren in Liga zwei Union Berlin und Sandhausen.
PLATZ 12: FABRICE EHRET (75 Einsätze) - Fünf Jahre lang spielte der Mittelfeldspieler für den 1. FC Köln, auch in Liga zwei. Insgesamt absolvierte Ehret von 2006 bis 2011 über 130 Pflichtspiele für die Kölner.
PLATZ 11: ABDER RAMDANE (89 Einsätze) - 1998 wechselte der Offensivakteur von Frankreich nach Deutschland und heuerte bei Hansa Rostock an. Nach nur einer Saison zog Ramdane weiter zum SC Freiburg. Insgesamt erzielte er sieben Treffer.
PLATZ 10: JOSUHA GUILAVOGUI (111 Einsätze) - Guilavogui mischt schon länger die Bundesliga auf. 2014 kam der Mittelfeldmann von Atletico Madrid zum VfL Wolfsburg und etablierte sich schnell. Seit dieser Spielzeit tritt der 28-Jährige als Kapitän der Wölfe auf.
PLATZ 9: VALERIEN ISMAEL (113 Einsätze) - Der Abwehrspieler ist einer der erfolgreichsten Bundesliga-Franzosen. Ismael wurde sowohl mit Werder Bremen (2004) als auch mit dem FC Bayern (2006) Deutscher Meister.
PLATZ 7: ANTHONY MODESTE (123 Einsätze) - Nach zwei Jahren bei Hoffenheim (19 Tore) wechselte der Stürmer 2015 zum 1. FC Köln, wo er in zwei Spielzeiten 40 Treffer erzielte. Nach einem Abstecher nach China ist er wieder in Köln gelandet, wartet aber auf seine Spielgenehmigung.
PLATZ 7: JOHAN MICOUD (123 Einsätze) - Dieser Name lässt die Herzen der Werder-Fans höherschlagen. Der Franzose prägte als Führungsspieler seine Zeit bei Bremen und verlieh dem eher grauen Image der Grün-Weißen zur Jahrtausendwende neuen Glanz
PLATZ 6: GILBERT GRESS (149 Einsätze) - Der heute 77-Jährige kam 1966 nach vier erfolgreichen Jahren bei Racing Straßburg zum VfB Stuttgart, wo der Offensivakteur in vier Spielzeiten 25 Treffer markierte.
PLATZ 5: BIXENTE LIZARAZU (183 Einsätze) - Weltmeister 1998, Europameister 2000, Champions-League-Gewinner mit dem FC Bayern 2001 - der Linksverteidiger verbrachte den Großteil seiner Karriere in München und wurde sechs Mal Deutscher Meister.
PLATZ 4: WILLY SAGNOL (184 Einsätze) - Auch der Rechtsverteidiger gewann 2001 mit den Bayern die Champions League. Insgesamt spielte Sagnol neun Jahre für den Rekordmeister und feierte fünf Meisterschaften.
PLATZ 3: MATTHIEU DELPIERRE (185 Einsätze) - Der Abwehrspieler kam 2004 von LOSC Lille zum VfB Stuttgart. Das Trikot der Schwaben trug er acht Jahre, bevor es ihn 2012 zu Hoffenheim zog. Zuletzt spielte Delpierre in Australien.
PLATZ 2: JONATHAN SCHMID (203 Einsätze) - Schmid gehört zu der Fraktion der bereits länger etablierten Franzosen. Seit der Saison 2007/2008 spielt der Verteidiger in Deutschland, seit 2010 in der Bundesliga. Nach vielen Jahren in Freiburg steht er aktuell beim FC Augsburg unter Vertrag.
PLATZ 1: FRANCK RIBERY (262 Einsätze) - Ribery gehört zu den Franzosen, die die Bundesliga seit Jahren prägen. Bereits seit 2007 trägt der 35-Jährige das Trikot des FC Bayern. Nächstes Jahr wird zumindest bei den Münchnern Schluss sein. Ein Verbleib in der Bundesliga nach dieser Saison ist unwahrscheinlich.
Bundesliga: Ribery, Lizarazu und Co. - Die Franzosen in Deutschland
Der FC Bayern hat seinen ersten Neuzugang für die kommende Saison präsentiert - und es ist ein Weltmeister: Benjamin Pavard wechselt im Sommer vom VfB Stuttgart zum deutschen Rekordmeister. Der Franzose erhält einen Fünfjahresvertrag in München.
@Getty Images
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