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Das Auf und Ab der Andrea Petkovic

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Andrea Petkovic ist eine der besten Tennis-Spielerinnen Deutschlands und außerhalb des Courts eine der bemerkenswertesten Sportlerinnen überhaupt. SPORT1 zeigt ihre Karriere in Bildern
Andrea Petkovic als 14 Jahre altes Nachwuchstalent im Jahr 2002. Kurz zuvor hat die Tochter bosnisch-serbischer Einwanderer die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen
Die junge Begabung hat noch eine Zahnspange, aber das Tennisspielen im Blut
Ihr Vater Zoran Petkovic ist schließlich ehemaliger Profi. Als Trainer begleitet er sie auch durch die ersten Karriere-Schritte
Die Sportbekleidung sitzt in Petkovics Teenie-Jahren nicht immer korrekt, aber erste Aufmerksamkeit erregt sie schon
Petkovic gewinnt in den Jahren 2005 und 2006 mehrere Turniere auf der zweitklassigen ITF-Tour
Im April 2007 verhilft Barbara Rittner (r.) Petkovic zu ihrem ersten deutschlandweit beachteten Auftritt: Sie nominiert Petkovic an der Seite von Anna-Lena Grönefeld für das Fed-Cup-Match gegen Kroatien
Der Einstand verläuft erfolgreich: Petkovic und Tatjana Malek besiegen Jelena Kostanic Tosic und Sanja Ancic...
... und können schließlich den 4:1-Sieg über die Kroatinnen bejubeln
Kurz darauf qualifiziert sich Petkovic erstmals für ein Grand-Slam-Turnier: Bei den French Open ist in Runde zwei gegen Marion Bartoli Schluss
Petkovic macht immer mehr auf sich aufmerksam, nicht nur aus sportlichen Gründen, auch wegen ihrer Persönlichkeit: Immer lockere Sprüche auf den Lippen - und auch intelligente: Nach dem Abitur (Notenschnitt: 1,2) studiert sie Politikwissenschaften an einer Fern-Uni, um sich den Blick über den Tellerrand zu bewahren
2008 folgt ein bitterer Rückschlag: Kreuzbandriss bei den Australian Open, acht Monate Pause, Sturz aus den Top 100 ins Nirgendwo zwischen den Positionen 400 und 500
Aber Petkovic kämpft sich zurück und vollzieht den nächsten großen Schritt: 2009 gewinnt sie im österreichischen Bad Gastein ihr erstes WTA-Turnier. Der Pokal ist zwar etwas klein - aber immerhin
Auch neben dem Platz gibt Petkovic eine gute Figur ab: Hier mit Dirndl, DTB-Kollegin Malek und einem... was auch immer beim Abendprogramm des Turniers in Linz
Dass ihr das Dirndl richtig gut steht, beweist sie an der Seite von Ana Ivanovic
Die neue Stärke Petkovics bringt neue Verantwortung: Das Fed-Cup-Team 2010 führt sie erstmals als Nummer eins - und hält dem neuen Druck nicht stand. Beim Viertelfinale in Tschechien verliert sie beide Matches, Deutschland fliegt raus
Trotzdem: Das Interesse an Petkovic wächst und wächst. Bei den US Open 2010 begleitet sie ein Fotografen-Team auf dem Weg durch das New Yorker Nachtleben
Bei den Australian Open 2011 folgt der erste große Wurf auf Grand-Slam-Bühne: Petkovic schafft es bis ins Viertelfinale und macht den "Petko-Dance" weltbekannt
Petkovic darf in Melbourne folglich auch vor die internationalen Medien treten und zum Beispiel erklären, wie sie sich an langen Turnierabenden wachhält
Auch im Fed Cup rehabilitiert sich Petkovic und führt Deutschland mit zwei Einzelsiegen gegen die USA zurück in die Weltgruppe
In Straßbourg feiert Petkovic ihren zweiten Turniersieg auf der WTA-Tour - Im Endspiel führt sie gegen Marion Bartoli 6:4, 1:0, ehe ihre Gegnerin aufgeben muss
Kurz darauf in Miami der nächste Coup: Petkovic dringt ins Halbfinale vor und besiegt dabei Caroline Wozniacki - der erste deutsche Sieg über eine Nummer eins seit Steffi Grafs Zeiten
In Peking erreicht sie dann ihr nächstes Finale, muss sich Agnieszka Radwanska aber geschlagen geben. Bei der Siegerehrung erfreuen beide das Publikum mit einem Tänzchen
Mit dem Erreichen der WTA Championships krönt sie ihr großartiges Jahr 2011, in dem sie ihren zweiten Tour-Titel feiert, bei drei von vier Grand Slams das Viertelfinale und mit Rang neun ihre höchste Platzierung im WTA-Ranking erreicht
Und dann beginnt "Petkos" wohl schwierigste Zeit in ihrer Karriere: Nach dem WTA-Turnier in Sydney wird im Januar ein Ermüdungsbruch im Iliosakralgelenk im unteren Bereich des Rückens diagnostiziert - es folgen zwei von Verletzungen überschattete Jahre
Nach mehr als drei Monaten Verletzungspause schlägt Petkovic in Stuttgart auf - knickt aber im Achtelfinale gegen Viktoria Asarenka um und zieht sich einen doppelten Bänderriss zu
Im August feiert sie in New Haven das nächste Comeback...
...doch die Freude hält nicht lang. Im Dezember beim Hopman Cup verletzt sie sich erneut: Innenmeniskusriss. Es dauert lange, bis sie sich von der Blessurenserie erholt hat
2014 geht es wieder aufwärts: Sie gewinnt in Charleston ihr drittes Turnier, erreicht bei den French Open ihr erstes Grand-Slam-Halbfinale - scheitert dort allerdings an Simona Halep. Weitere Turniersiege gibt es in Bad Gastein und Sofia
Die Beinahe-Krönung von Petkovic' bestem Jahr: Mit dem Fed-Cup-Team schafft es Petkovic bis ins Finale...
... dort allerdings triumphieren die Tschechinnen mit 4:1
Das Jahr 2015 beginnt vielversprechend mit einem weiteren Turniertriumph in Antwerpen
Es folgt jedoch Rückschlag auf Rückschlag: Bei Grand Slams kommt sie nicht über Runde 3 hinaus, es setzt reihenweise frühe Knockouts. Petkovic erwägt öffentlich ein Karriere-Ende, auch wegen Motivationsproblemen und familiär schwerer Zeiten
Petkovic mach letztlich weiter - und greift 2016 wieder an
Das Auf und Ab der Andrea Petkovic
Andrea Petkovic ist eine der besten Tennis-Spielerinnen Deutschlands und außerhalb des Courts eine der bemerkenswertesten Sportlerinnen überhaupt. SPORT1 zeigt ihre Karriere in Bildern
@Getty Images
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