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Die Ära Novak Djokovic und Boris Becker

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Das Traumduo hat sich getrennt. Tennis-Legende Boris Becker und Schützling Novak Djokovic beenden ihre Zusammenarbeit nach drei äußerst erfolgreichen Jahren. Der "Djoker" will mit seinem Mentaltrainer Pepe Imaz neue Reize setzen. SPORT1 blickt auf die "Beckovic"-Ära zurück
Es ist die Überraschung in der Tenniswelt - Boris Becker wird Trainer des damals besten Tennisspielers der Welt: Novak Djokovic. Ende 2013 stößt das deutsche Idol zum Team. Von Beginn an ist er fester Bestandteil und eng mit Djokovic' Familie verbunden
Eine stimmige Verbindung: Novaks Frau Jelena Djokivic und Coach Becker verstehen sich auf Anhieb. Frau Djokovic reist oft mit zu den Turnieren und verbringt auf der Tribüne viel Zeit mit dem sechsmaligen Grand-Slam-Sieger Becker
Das erste große Turnier für das neue Gespann steigt Anfang 2014. Bei den Australian Open läuft es aber nicht wie geplant
Djokovic scheitert im Viertelfinale bei seinem Lieblingsturnier und auch Trainer Becker (Mitte) ist nicht erfreut
Ein erster Erfolg für das Becker-"Nole"-Duo. Beim Turnier in Indian Wells siegt der "Djoker" im Finale gegen Roger Federer
Und es geht gleich weiter mit den Titeln. Im sonnigen Rom sichert sich die Nummer eins der Welt den nächsten Triumph an der Seite von Coach Becker (in blau)
In Paris folgt die nächste Enttäuschung. Die French Open sind dem Serben noch nicht vergönnt. Eine tränenreiche Siegerehrung zeigt den sonst so kontrollierten Djoker von einer unbekannten Seite
Auch seinem Trainer geht es nahe. Mit einer schwarzen Sonnenbrille und ernster Miene lässt sich Becker (oben Mitte) nicht in die Emotions-Welt schauen. Auch in den Medien werden erste Stimmen laut, dass diese Verbindung keine Erfolgsstory werden würde
Sie sollten eines Besseren belehrt werden. Auf diesem Rasen fühlt sich Boris Becker besonders wohl. Der jüngste Wimbledon-Sieger aller Zeiten kehrt nun als Coach nach London zurück
Und seine Wimbledon-Magie wirkt. Ein entfesselter Djokovic gewinnt das Turnier mit überragender Dominanz
Der Dank an Coach und Freund Boris. Mit "wertvollen Tipps", so Djokovic nach dem Turnier, verhilft ihm sein neuer Trainer zum Titelgewinn. Unter anderem geht er wie einst Becker häufiger ans Netz. Einer von sechs Grand-Slam-Titeln für die beiden
Es ist eine besondere Geschichte: Djokovic und die Australian Open. Ein Kabinen-Bild nach dem Sieg im Finale 2015 gegen Andy Murray. Die Fotos nach Grand Slams werden zur Tradition
Nachdem es aber bei den French Open 2015 wieder nichts wird, kehren Djokovic und Becker nach London zurück. Eine Entspannung darf dabei nicht fehlen
Und wieder siegt sein Schützling. Becker (l.) und Jelena Djokovic (r.) nach dem Finalsieg gegen Federer. Die anfänglichen Schwierigkeiten sind schnell vergessen und in Jahr zwei ist der Djoker fast nicht zu schlagen - auch dank Becker
Grand-Slam-Titel Nummer drei im Jahr 2015. Bei den US Open triumphiert erneut der Serbe. Direkt nach dem Matchball geht er zu seinem Coach und umarmt ihn innig
Auch auf seiner Instagram-Seite bedankt sich Djokovic ganz besonders bei seinem ständigen Begleiter. "Danke, dass du ein großer Teil dieses magischen Tages bist" schreibt er unter das Bild
Nach dem erneuten Triumph in Australien reist Djokovic 2016 mit hohen Erwartungen nach Paris. Und dieses Mal sollte alles anders werden
Mit einigen "neuen und besonderen Tipps", wie Djokovic nach dem Turnier verlauten lässt, verhilft ihm Becker endlich zum Triumph. Vor allem mental hilft ihm der Deutsche. Mit einer gesunden Portion Selbstvertrauen schlägt er Murray im Finale der French Open 2016
Ein Strahlemann, wie er im Buche steht: Novak Djokovic und der "Coupe des Mousquetaires". Die Krönung der Zusammenarbeit zwischen dem 29-Jährigen und Becker
Die Dinge sollten sich aber bald verändern. Der Siegeszug des "Djokers" findet in Wimbledon ein jähes Ende. Schon in der 3. Runde ist völlig überraschend Schluss und Djokovic muss mit seinem Gespann um Trainer Becker früh abreisen
Zeit für einen Spaß zwischendurch muss trotzdem sein. Die beiden Freunde feiern gemeinsam Halloween
Nach einer Verletzungspause und einer Erstrundenniederlage bei den Olympischen Spielen folgt eine Final-Niederlage bei den US Open. Wenig später verliert Djokovic die Spitzenposition der Weltrangliste an Andy Murray. Coach Boris (r.) gerät unter Druck und sucht nach Lösungen
Nach knapp drei Jahren folgt die Trennung. Boris Becker bedankt sich auf Instagram bei Djokovic: "Vielen Dank. Ich hatte die Zeit meines Lebens." Die Bilanz der Zusammenarbeit: 25 Titel, darunter sechs Grand Slams
Die Ära Novak Djokovic und Boris Becker
Das Traumduo hat sich getrennt. Tennis-Legende Boris Becker und Schützling Novak Djokovic beenden ihre Zusammenarbeit nach drei äußerst erfolgreichen Jahren. Der "Djoker" will mit seinem Mentaltrainer Pepe Imaz neue Reize setzen. SPORT1 blickt auf die "Beckovic"-Ära zurück
@SPORT1-Grafik: Eugen Zimmermann/ Getty Images
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