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Die größten Schiedsrichter-Skandale

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Am vergangenen Wochenende sorgte Schiedsrichter Tony Chapron in der französischen Ligue 1 für einen Skandal. Nachdem er selbst einen Spieler getreten hatte, stellte er diesen wegen unsportlichen Verhalten vom Platz. SPORT 1 zeigt diesen und weitere Schiedsrichterskandale auf dem Platz
Platz 10: Hakim Ben el Hadj (Frankreich)                                                                              Auffallend oft stehen die Schiedsrichter der Ligue 1 im Fokus. Beim Spiel zwischen LOSC Lille und ES Troyes AC zeigte Schiedsrichter Hakim Ben el Hadj Lille-Verteidiger Edgar Ie die rote Karte wegen Notbremse. Dumm nur, dass dieser gar nicht gefoult hatte, sondern Mannschaftskapitän Ibrahim Amadou. Trotz massiver Proteste blieb der Unparteiische bei seiner (Fehl)Entscheidung und schickte Ie vorzeitig duschen
Platz 9: Manuel Mejuto Gonzalez (Spanien)                                                                          Bei einem Spiel zwischen Real Zaragoza und dem FC Barcelona hob Linienrichter Rafael Guerrero nach einem Gerangel die Fahne und zeigte einen Platzverweis an. Auf Nachfrage von Schiedsrichter Manuel Mejuto Gonzalez wusste der Assistent jedoch nicht mehr, welcher Spieler der Übeltäter war. Das brachte Gonzalez so auf die Palme, dass er sich zu einem "no me jodas, Rafa" zu Deutsch "Fick nicht mit mir, Rafa" hinreisen ließ
Platz 8: Craig Thomson (Schottland)                                                                                     Eher lustig als skandalös war dagegen das Verhalten von Craig Thomson. Nachdem sich sein Linienrichter Andrew McWilliam beim Spiel zwischen Kilmarnock FC und Dundee FC, in der Abstiegsrelegation der Schottischen Premiership, an der Seitenlinie übergeben musste, zeigte er diesem die rote Karte
Platz 7: Mikael Lesage (Frankreich):                                                                                     Beim Spiel zwischen Olympique Lyon und SCO Angers bekam der ehemalige Hannoveraner Marcelo eine der dämlichsten roten Karten der Saison. Nachdem er von Mikael Lesage die gelbe Karte bekommen hatte, riss der Verteidiger die Arme nach oben und schlug dem Schiedsrichter dabei die Karte eher unabsichtlich aus der Hand. Der Unparteiische reagierte sofort - und zog die rote Karte hinterher
Platz 6: Deniz Bitnel  (Türkei)                                                                                            Für einen Lacher sorgte Trabzonspors' Salih Dursun im Ligaspiel gegen Galatasaray Istanbul. Nachdem Referee Deniz Bitnel bereits drei seiner Teamkollegen des Feldes verwiesen hatte, wurde es dem Rechtsverteidiger zu bunt. Nach dem Platzverweis für Luis Cavanda schlug er dem Schiri die rote Karte aus der Hand und zeigte sie ihm anschließend selbst. Die Quittung folgte postwendend. Statt Bitnel durfte Dursun das Feld vorzeitig verlassen
Platz 5: Thomas Metzen (Deutschland)                                                                             32 Spiele pfiff Thomas Metzen zwischen 2008 und 2012 in der 2.Bundesliga. In Erinnerung geblieben ist aber nur die Partie zwischen Mainz und St. Pauli im Jahr 2008. Der "Eifel-Django", wie er seit diesem Tag genannt wird, verwarnte die Spieler Florian Bruns und Miroslav Karhan zeitgleich. Eine solches "Doppelgelb" hatte es vorher noch nie gegeben. Obwohl nicht verboten, kritisierte der DFB den Unparteiischen im Anschluss scharf und argumentierte, dass sich ein Schiedsrichter durch solche Aktionen zu sehr in den Mittelpunkt des Geschehens stellen würde
Platz 4: Massimo Busacca (Schweiz)                                                                               Nachdem die Fans von Young Boys Bern FIFA-Referee Massimo Busacca im Spiel gegen Baden mit "Busacca, Busacca – va fa un culo!" Zu Deutsch: "Busacca, du Arschloch!" beleidigt hatten, zeigte dieser den Fans den Mittelfinger. Vom schweizer Verband wurde er daraufhin für drei Spiele gesperrt
Platz 3: Wolf-Dieter Ahlenfelder (Deutschland)                                                                 Die Mutter aller Schiri-Skandale: Bei der Partie zwischen Werder Bremen und Hannover 96 am 8. November 1975 pfiff Wolf-Dieter Ahlenfelder bereits nach 32. Minuten zur Pause. Anschließend lies er doch weiterlaufen, ehe er 90 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit endgültig zur Halbzeit pfiff. Laut eigener Aussage hatte er vor dem Spiel ein Bier und einen Malteser-Schnaps zu sich genommen. Wer heute in der Bremer Vereinsgaststätte einen „Ahlenfelder“ bestellt, erhält eben diese beiden Getränke.
Platz 2: Tony Chapron (Frankreich)                                                                              Nachdem sich die Laufwege von Schiedsrichter Tony Chapron und Nantes-Spieler Diego Carlos versehentlich gekreuzt hatten, ging der Referee zu Boden und trat dort mit gestrecktem Bein gegen den Verteidiger nach. Inzwischen wurde Chapron bis auf weiteres vom französischen Verband gesperrt und muss sich zudem vor der Disziplinarkommission der Liga verantworten
Platz 1: Gabriel Murata (Brasilien)                                                                                    Nachdem er von aufgebrachten Spielern nach einer angeblichen Fehlentscheidung angegangen wurde, ging der brasilianische Amateurschiedsrichter Gabriel Murata in die Kabine und kehrte mit einer Pistole auf das Feld zurück. Die Assistenten des hauptberuflichen Polizisten konnten ihn gerade noch zurückhalten, bevor es zu Schlimmeren kommen konnte
Die größten Schiedsrichter-Skandale
Am vergangenen Wochenende sorgte Schiedsrichter Tony Chapron in der französischen Ligue 1 für einen Skandal. Nachdem er selbst einen Spieler getreten hatte, stellte er diesen wegen unsportlichen Verhalten vom Platz. SPORT 1 zeigt diesen und weitere Schiedsrichterskandale auf dem Platz
@Getty Images
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