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Die Karriere der Anna Fenninger

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Anna Fenninger war das Gesicht der Alpinen Ski-WM in Vail/Beaver Creek. Zwei Goldmedaillen und eine Silbermedaille räumte sie ab. Zugleich ist die 25-Jährige aber auch Zentrum eines Streits. Dem ÖSV ist ihr deutscher Manager ein Dorn im Auge. SPORT1 blickt auf Fenningers Karriere
Fenninger wächst in Hallein im Salzburger Land nicht weit von der deutschen Grenze auf. Das Skifahren erlernt sie deshalb auch im Berchtesgadener Land in Bayern. Ihr großes Talent wird früh ersichtlich. Mit 16 Jahren wird sie bereits Juniorenweltmeisterin im Super-G, 2007 (Bild) feiert sie als 17-Jährige ihr Weltcup-Debüt
Technisch ist Fenninger ihren Alterskolleginnen überlegen, ihre eher zarte Statur macht sie locker wett
Ihr erstes Spitzenresultat feiert sie am 22. Dezember 2007 mit Platz 4 in der Super-Kombination von St. Anton am Arlberg
Am 26. Januar 2009 steht sie mit Platz 2 im Super-G von Cortina d’Ampezzo erstmals in einem Weltcuprennen auf dem Siegerpodest.
Es sollten noch einige Podiumsplatzierungen folgen
Enttäuschend verlaufen die ersten Olympischen Spiele für Fenninger. 2010 in Vancouver reicht es nur zu zwei 16. Plätzen in Super-Kombi und Super-G
Doch Fenninger lässt sich von diesem Rückschlag nicht unterkriegen. In den schnellen Disziplinen gehört sie bald zur absoluten Weltklasse
2011 steht sie auch beim Heimrennen in Altenmarkt am Zauchensee in der Abfahrt auf dem Podest
Ihr erster großer Erfolg kommt aber doch etwas unverhofft. Bei der WM in Garmisch-Partenkirchen lässt sie in der Supe-Kombination überraschend alle Favoritinnen hinter sich
Mit 21 Jahren darf sie sich bereits Weltmeisterin nennen
Durch ihre Goldmedaille wird sie auch einer größeren Öffentlichkeit erstmals bekannt und gewinnt mit ihrem zurückhaltenden, aber sympathischen Auftreten schnell viele Herzen
Sportlich geht es danach erfolgreich weiter. Beim Riesenslalom in Lienz im Dezember 2011 feiert sie ihren ersten Weltcup-Sieg
Der Riesenslalom ist von nun an ihre Paradedisziplin
Noch einige Male steht sie danach in dieser Disziplin ganz oben auf dem Podest
Nicht einfach ist die Situation für sie bei der Heim-WM in Schladming 2013. Der Druck ist groß, ganz Österreich erwartet eine Medaille von der Salzburgerin
Sie hält dem Druck tatsächlich stand. Im Riesenslalom fährt sie zur Bronzemedaille
Garmisch-Partenkirchen bleibt einer ihrer Lieblingsorte. Nach dem WM-Titel 2011 gewinnt sie dort 2013 den Super-G
Und lässt sich von den deutschen Zuschauern feiern
2014 steht mit den Olympischen Spielen in Sotschi das nächste Großereignis an. Inzwischen hat sie gelernt, mit Druck umzugehen
In Sotschi gelingt ihr das vorzüglich. Im Super-G holt sie die Goldmedaille vor DSV-Star Maria Höfl-Riesch
Whoaa 16. Februar 2014
Silber im Riesenslalom gibt es noch oben drauf
Mittlerweile ist Fenninger eindeutig die stärkste österreichische Skifahrerin
Mit dem Gewinn von Gesamt-Weltcup und Riesenslalom-Weltcup 2014 bestätigt sie dies eindrucksvoll
Fenninger scheint auf dem Höhepunkt ihrer Karriere
Doch ihre Erfolgsserie reißt auch in der vergangenen Saison nicht ab. Erneut gewinnt sie nach ihren WM-Titeln in Vail/Beaver Creek den Gesamt-Weltcup
In einem spannenden Zweikampf lässt sie die Slowenin Tina Maze hinter sich
Anna Fenninger engagiert sich aber auch abseits der Piste und unterstützt die Non Profit Organisation Cheetah Conservation Fund (CCF), die sich um den Erhalt des Lebensraumes der Geparden in Afrika kümmert
Die Karriere der Anna Fenninger
Anna Fenninger war das Gesicht der Alpinen Ski-WM in Vail/Beaver Creek. Zwei Goldmedaillen und eine Silbermedaille räumte sie ab. Zugleich ist die 25-Jährige aber auch Zentrum eines Streits. Dem ÖSV ist ihr deutscher Manager ein Dorn im Auge. SPORT1 blickt auf Fenningers Karriere
@Getty Images
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