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Die Karriere von David Ginola

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David Ginola wollte Joseph Blatter als FIFA-Präsident ablösen - er wäre wohl der schillerndste Weltverbandsboss aller Zeiten gewesen. SPORT1 zeigt seine Karriere in Bildern
David Ginola 1990 im Trikot von Paris St. Germain - dem Klub, bei dem der Flügelstürmer seinen Durchbruch feierte. Er holte einen Meistertitel und zwei Pokalsiege mit PSG, wurde 1993 Frankreichs Fußballer des Jahres
Ginolas Karriere im Nationalteam lief dagegen eher unglücklich. 1993 leitete er mit einem Fehlpass das WM-Qualifikations-Aus Frankreichs im entscheidenden Spiel gegen Bulgarien gemacht. Nationalcoach Gerard Houllier machte ihn zum Sündenbock, 1995 endete seine internationale Karriere nach nur 17 Länderspielen
Bessere Zeiten erlebte Ginola, als er 1995 nach England wechselte. Kevin Keegan holte ihn zu Newcastle United, wo er in seiner ersten Saison um den Titel mitspielte und am Ende Zweiter wurde
1997 zog es Ginola zu den Tottenham Hotspurs - eine erfolgreiche Zeit: Ginola wurde Schlüsselspieler, Publikumsliebling...
... und 1999 auch Fußballer des Jahres in der Premier League
Weniger prägend war Ginola bei seinen späteren Stationen Aston Villa und FC Everton. 2002 beendete er seine Karriere
Beschäftigungslos blieb Ginola auch danach nicht. Er verdingte sich als TV-Experte, Klubberater - und auch als Model und Schauspieler. Im Kriegsfilm "Operation Matchbox" etwa spielte er einen deutschen Wehrmachtsdeserteur mit dem schönen Namen Dieter Max
Ausgefüllt hat Ginola das bunte Leben aber offenbar nicht. Im Januar 2015 kündigte er an, FIFA-Präsident werden zu wollen. Geklappt hat es nicht: Er fand nicht genug Unterstützer für eine formal korrekte Bewerbung - und muss weiter anderweitig eine gute Figur machen
Die Karriere von David Ginola
David Ginola wollte Joseph Blatter als FIFA-Präsident ablösen - er wäre wohl der schillerndste Weltverbandsboss aller Zeiten gewesen. SPORT1 zeigt seine Karriere in Bildern
@Getty Images
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