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Die Karriere von Torsten Frings in Bildern

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Das war's dann für Torsten Frings in der Bundesliga. Der 34-Jährige erhält bei Werder Bremen keinen neuen Vertrag. Vermutlich verabschiedet sich der "Lutscher" nach 326 Bundesligaspielen ins Ausland. SPORT1 blickt zurück auf seine Karriere
Die Bundesliga-Karriere startet für Frings dort, wo sie nun auch endet: bei Werder Bremen. 1997 wechselt der damals 20-Jährige vom Zweitligisten Alemannia Aachen zu den Hanseaten, damals noch mit "bravem" Kurzhaarschnitt
In Bremen braucht Frings anfangs den ein oder anderen Tritt in den Hintern, wie hier vom älteren Kollegen Mladen Krstajic. Aber schließlich gelingt dem Mittelfeldspieler der Durchbruch und er schafft es ins DFB-Team
2001 feiert Frings sein Debüt im DFB-Team. Sein bester Kumpel in der Nationalmannschaft: Michael Ballack
2002 erlebt er in Japan und Südkorea seine erste Weltmeisterschaft. Auf der rechten Mittelfeld-Seite ist er gesetzt  und zieht mit der deutschen Nationalmannschaft ins Endspiel ein. Nach der Final-Niederlage gegen Brasilien muss er zusammen mit Sebastian Kehl "Titan" Oliver Kahn trösten
Nach der WM wechselt Frings nach Dortmund. Titel bleiben ihm mit der Borussia verwehrt. Aber bei seiner Tochter Lisa findet er Trost
Auch von Verletzungen bleibt er nicht verschont. Ein Kreuzbandriss setzt ihn beim BVB für ein halbes Jahr außer Gefecht
Zusammen mit Ballack erlebt er dann das enttäuschende Vorrunden-Aus bei der EM 2004. Und auch die ein oder andere längere Nacht, wenn man sich Frings so anschaut?
Im Sommer 2004 erklimmt Frings dann die nächste Stufe auf der Karriereleiter. Er wechselt zum Deutschen Rekordmeister FC Bayern München
Durchsetzen kann sich Frings an der Isar allerdings nicht. Nach einem Jahr verlässt er die Bayern wieder, darf aber zuvor immerhin das Double aus Meisterschaft und Pokal auf dem Münchner Rathausbalkon feiern
Mittlerweile hat Frings den Ort gefunden, wo er hingehört. Nach den drei Jahren in Dortmund und München hält er Werder ab Sommer 2005 die Treue
Privat hatte Frings sein Glück längst gefunden. Seit 1998 ist er mit Petra verheiratet
Für Frings sicherlich der Karriere-Höhepunkt: das Sommermärchen 2006. In den heißen Tagen der Heim-WM bildet er mit Michael Ballack das Duo im defensiven Mittelfeld des DFB-Teams
In Erinnerung bleibt vor allem Frings Faustschlag gegen Argentiniens Cruz nach dem Sieg im Viertelfinale. Hier sucht sich Frings gerade sein "Opfer"
Die FIFA sperrt ihn daraufhin fürs Halbfinale gegen Italien. Mit Frings und Kahn als Zuschauer auf der Bank verliert das DFB-Team mit 0:2 nach Verlängerung. Der Titel-Traum ist geplatzt
So bleibt der deutschen Mannschaft nur Rang drei. Gefeiert werden Frings und Co. von den deutschen Fans dennoch
Je älter Frings wird, desto länger sind seine Haare. Die Zeit in der Nationalmannschaft neigt sich hingegen langsam dem Ende entgegen
Erste Spannungen mit Bundestrainer Joachim Löw gibt es bei der EM 2008. Nach einer Rippenverletzung fällt Frings für ein Spiel aus und sitzt anschließend im Halbfinale gegen die Türkei nur auf der Bank
Dort findet er sich auch im Oktober beim WM-Qualifikationsspiel gegen Russland wieder. Erst in Halbzeit zwei wird Frings für Piotr Trochowski eingewechselt
Sein Kumpel Ballack nutzt die Degradierung von Frings zur öffentlichen Kritik an Löw, auch Frings äußert sich enttäuscht - erst recht nachdem er im anschließenden Spiel gegen Wales 90 Minuten auf der Bank schmort
2009 absolviert Frings noch ein Spiel als Nationalspieler, ansonsten gilt seine volle Konzentration nun Werder Bremen. Doch auch dort sieht man ihn - gestoppt von Verletzungen - immer öfter abseits des Platzes
Am 14. Mai absolviert er in Kaiserslautern sein letztes Bundesligaspiel für Bremen. Ihn wird es wohl ins Ausland ziehen, auch wenn ihn seine Aachener Fans lieber am Tivoli sehen würden
Die Karriere von Torsten Frings in Bildern
Das war's dann für Torsten Frings in der Bundesliga. Der 34-Jährige erhält bei Werder Bremen keinen neuen Vertrag. Vermutlich verabschiedet sich der "Lutscher" nach 326 Bundesligaspielen ins Ausland. SPORT1 blickt zurück auf seine Karriere
@Getty Images
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