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Die schlechtesten Absteiger der Bundesliga-Geschichte mit Nürnberg und Hannover

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Der 1. FC Nürnberg steigt mit nur 19 Punkten aus der Bundesliga ab. Zum Abschluss geht der Club mit 1:5 beim SC Freiburg unter - eine historische schlechte Saison der Franken
Nicht viel besser machen es Hannover 96 und Trainer Thomas Doll. Über zweieinhalb Monate muss das Team nach dem 2:0 gegen Nürnberg auf den zweiten Sieg im neuen Jahr warten. Am Ende gibte es sogar noch einen dritten, mit nur 21 Punkten auf dem Konto fehlen dem Vorletzten dennoch sieben Punkte auf den Relegationsplatz
Mit dieser mickrigen Punktausbeute sortieren sich beide Teams unter den historischen Flop 10 der Absteiger ein. Wer noch weniger Zähler sammeln konnte? SPORT1 zeigt die schlechtesten Mannschaften der Bundesliga-Geschichte
PLATZ 16 - FC ST. PAULI (Saison 2001/02): Den Anfang macht der FC St. Pauli, der mit 22 Punkten und einem Torverhältnis von -33 die schlechteste Bundesliga-Saison der Vereinsgeschichte zu verbuchen hatte
Damals in der Innenverteidigung gesetzt: der spätere St.-Pauli-Coach Holger Stanislawski (l.). Ebenfalls im Kader war Alex Meier, der Anfang 2019 zurückkehrte
PLATZ 15 - MSV DUISBURG (Saison 1999/00): Nicht nur dem Ball, sondern auch der Konkurrenz lief der MSV Duisburg (im Bild Markus Osthoff) in der Saison 1999/00 hinterher. Die 22 Punkte zum Saisonende bedeuteten Platz 15 im Ranking
Trainer damals war bis zu seiner Entlassung im März 2000 Friedhelm Funkel. Doch mit 71 Gegentoren ließ sich der Abstieg auch nach dem Trainerwechsel nicht mehr verhindern
PLATZ 14 - ALEMANNIA AACHEN (Saison 1969/70): Der desolaten Bundesliga-Saison 1969/70 stand für Alemannia Aachen ein beeindruckender Lauf im DFB-Pokal gegenüber. Doch nach dem 0:4 im Halbfinale gegen den 1. FC Köln war auch im Pokal Endstation
Mit 22 Punkten und satten 83 Gegentoren kommen die Aachener auf Platz 12 im Negativ-Ranking der schlechtesten Bundesliga-Absteiger der Historie
PLATZ 13 - GREUTHER FÜRTH (Saison 2012/13): Das erste und bisher einzige Bundesliga-Abenteuer der Kleeblätter endete in der Saison 2012/13 mit nur 21 Punkten und einem Torverhältnis von -34
Auch ein Trainerwechsel nach 15 Niederlagen in 23 Spielen unter Mike Büskens sorgte nicht mehr für den erhofften Umschwung
PLATZ 12 - BORUSSIA MÖNCHENGLADBACH (Saison 1998/99): Auf Platz 12 landet die Borussia aus Mönchengladbach mit ebenfalls 21 Punkten und Platz 18 in der Saison 1998/99. Nachdem der Abstieg in der Vorsaison noch knapp verhindert werden konnte, ging es schließlich doch runter
Stefan Effenberg verließ die Fohlen vor der Saison in Richtung München. Den Verlust des Fixpunktes im Mittelfeld konnten die Gladbacher nicht kompensieren
PLATZ 11 - BLAU-WEISS 90 Berlin (Saison 1986/87): Nach 21 sieglosen Spielen in Folge zu Beginn der Saison, war der Abstieg für Blau-Weiß 90 Berlin nicht mehr abzuwenden. 21 Punkte und ein Torverhältnis von -40 bedeuten Platz 11
Damals im Kader stand der 20-jährige Karl-Heinz Riedle. Der spätere Weltmeister und Champions-League-Sieger kam in 34 Spielen auf zehn Tore für die Berliner
PLATZ 10 - HANNOVER 96 (Saison 2018/19): Hannover wurde zwar nur Vorletzter, dennoch tauchen die 96er in diesem Ranking auf. 21 Punkte, ein Torverhältnis von -40 bei nur 31 geschossenen Toren reichten nicht einmal ansatzweise für den Klassenerhalt
Daran konnte auch der in der Rückrunde bei den Niedersachen installierte Thomas Doll nichts mehr ändern. Er übernahm für André Breitenreiter, doch besser wurde es nicht wirklich
PLATZ 9 - TENNIS BORUSSIA BERLIN (Saison 1974/75): Mit 21 Punkten in der Premierensaison ist Tennis Borussia Berlin auf dem 9. Platz neben Hannover eins von zwei Teams im Ranking, das nicht als Letzter die Saison beenden musste
Für 13 der 38 Tore sorgte Norbert Stolzenburg (Bild), der später auch noch für Duisburg und Braunschweig im Einsatz war
PLATZ 8 - DYNAMO DRESDEN (Saison 1994/95): Eine bittere Saison musste 1994/95 auch Dynamo Dresden hinnehmen. Mit 20 Punkten nach 34 Spielen landet das Team aus der sächsischen Landeshauptstadt auf Platz 7
Nachdem Trainer Siggi Held (Bild) schon im November 1994 seinen Platz räumen musste, versuchte sich zwischenzeitlich unter anderem auch Horst Hrubesch vergeblich an der Rettung
PLATZ 7 - VFB LEIPZIG (Saison 1993/94): Lange vor RasenBallsport brachte der VfB um Libero Matthias Lindner (Bild) schon einmal Bundesliga-Fußball nach Leipzig - allerdings mit 20 Punkten und dem vorletzten Platz in der ewigen Bundesliga-Tabelle deutlich erfolgloser
Damals im Mittelfeld der Leipziger aufgestellt, konnte auch Dieter Hecking (hier im Trikot von Hannover 96) nichts am Torverhältnis von -37 ändern
PLATZ 6 - 1. FC NÜRNBERG (Saison 1983/84): Die 1983/84 war für den 1. FC Nürnberg eine zum Vergesse. Am Ende musste der Club mit 85 Gegentoren und nur 20 Punkten den Gang in die Zweitklassigkeit antreten
Auch dass Manfred Burgsmüller zwölf seiner 213 Bundesligatore in dieser Saison für die Nürnberger erzielte, änderte nichts am Abstieg
PLATZ 5 - 1. FC NÜRNBERG (Saison 2018/2019): Nur drei Saisonsiege sind viel zu wenig für den Klassenerhalt. 19 Punkte und ein Torverhältnis von -42 stehen am Ende für die Nürnberger zur Buche. Damit geht es runter in Liga zwei
Den Abstieg konnte auch Boris Schommers (Bild) nicht mehr verhindern. Zu Saisonbeginn noch Co-Trainer, übernahm er Anfang Februar interimsweise für Michael Koellner. Gebracht hat es nicht viel
PLATZ 4 - SC FREIBURG (Saison 2004/05): 18 Punkte am Ende der Saison bescheren dem Sport-Club den vierten Platz. Nach einem guten Start kamen die Freiburger ab dem 11. Spieltag nicht mehr von den Abstiegsplätzen weg
Kult-Trainer Volker Finke durfte allerdings trotz dieses Negativrekords seine Arbeit im Breisgau weiterführen und ging den Weg in die 2. Bundesliga mit
PLATZ 3 - HERTHA BSC (Saison 1990/91): Seit dem zweiten Spieltag auf Platz 18 beheimatet, konnte sich Hertha in der Saison 1990/91 relativ lange auf den Abstieg einstellen. 17 Punkte und ein Torverhältnis von -47 sorgen außerdem für einen Podestplatz im Ranking der schlechtesten Bundesliga-Absteiger
Auch vier Trainer, unter anderem Pal Csernai (Bild) und Peter Neururer konnten das Ruder nicht mehr rumreißen und die Berliner Hertha vom letzten Platz nach oben führen
PLATZ 2 - WUPPERTALER SV (Saison 1974/75): Auch der Wuppertaler SV verbrachte den Großteil der Saison auf dem 18. Platz. Mit 14 Punkten (-54 Tore) ging es 1975 runter in die Zweite Liga. Mittlerweile kickt der finanziell angeschlagene WSV nur noch in der Regionalliga West
Ein Klub war aber noch schlechter als das Team von Trainer Horst Buhtz (Bild)
PLATZ 1 - TASMANIA BERLIN (Saison 1965/66): Häufiger als jeder andere Torwart in der Bundesliga-Geschichte musste Heinz Rohloff (Bild) von Tasmania Berlin hinter sich greifen. 108 Gegentore und das daraus resultierende Torverhältnis von -93 sind bislang unerreicht
Die zehn Punkte in der Saison 1965/66 und der damit verbundene letzte Platz in der ewigen Bundesliga-Tabelle bedeuten auch den Spitzenplatz im Ranking der schlechtesten Bundesliga-Absteiger
Die schlechtesten Absteiger der Bundesliga-Geschichte mit Nürnberg und Hannover
Der 1. FC Nürnberg steigt mit nur 19 Punkten aus der Bundesliga ab. Zum Abschluss geht der Club mit 1:5 beim SC Freiburg unter - eine historische schlechte Saison der Franken
@Getty Images
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