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Die schnellsten Tore der Bundesliga-Geschichte

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Samstagabend, ausverkaufter Signal Iduna Park. Das erste Topspiel der neuen Saison. Borussia Dortmund empfängt Bayer Leverkusen - und die Partie, die schlussendlich mit einem 0:2 endet, beginnt mit einem historischen Paukenschlag
"Das freut mich, das nehme ich natürlich gerne mit", jubelt Bellarabi nach dem Spiel, in dem er Ulf Kirsten und Giovane Elber als schnellste Torschützen der Bundesliga-Geschichte ablöst
Den 2. Platz teilen sich gleich drei Spieler. Am 31. Januar 1998 ist Giovane Elber (M.) im Münchner Olympiastadion schon nach elf Sekunden zur Stelle und bringt den FC Bayern beim 3:0 über den Hamburger SV auf die Siegesstraße
Ulf Kirsten (l.) erwischt am 30. März 2002 auf dem Betzenberg ebenfalls einen Blitzstart. Leverkusens Torjäger vom Dienst schlägt schon nach elf Sekunden zu und feiert seinen Treffer mit Teamkollege Zoltan Sebescen. Am Ende schlägt Bayer den 1. FC Kaiserslautern mit 4:2
Der dritte im Bunde ist Bochums Paul Freier. Der ehemalige Nationalspieler bringt den VfL am 24. Mai 2003 bei 1860 München ebenfalls bereits nach elf Sekunden auf Siegkurs. Der Revierklub geht schließlich mit 4:2 als Sieger vom Platz.
Dirk Zander (M.) benötigt beim 2:0 des FC St. Pauli über den Karlsruher SC am 12. April 1991 bloß eine Sekunde mehr. Bereits nach zwölf Sekunden überwindet der Verteidiger Oliver Kahn im Kasten der Badener.
Am 30. März 2013 markiert Adam Szalai (u.) nach 12,5 Sekunden die Führung für den 1. FSV Mainz 05 gegen Werder Bremen, das später noch zum 1:1-Ausgleich kommt.
Am 26. April 1986 hat der junge Lothar Matthäus dreifachen Grund zum Jubeln: Erst gelingt ihm gegen seinen Ex-Klub Borussia Mönchengladbach schon nach 13 Sekunden das 1:0, dann gewinnt sein FC Bayern sogar mit 6:0 - und sichert sich damit den Meistertitel.
Auch Mohamed Zidan (2.v.l.) ist gegen seine ehemaligen Kollegen geradezu überfallartig erfolgreich. Nur 14 Sekunden vergehen zwischen dem Anpfiff und dem Einschlag im Netz von Werder Bremen. Bei der 2:4-Niederlage seines 1. FSV Mainz 05 im Weserstadion verkneift sich der ägyptische Stürmer am 4. Februar 2002 dennoch einen allzu ausgelassenen Torjubel.
Ronald Worm (r.) trifft für den MSV Duisburg am 12. Oktober 1974 ebenfalls schon nach 14 Sekunden gegen den Hamburger SV - die Zebras gewinnen schließlich mit 2:0.
Am 29. März 1997 empfängt der FC Bayern um Alexander Zickler (l.) im Olympiastadion Werder Bremen. Wer nicht rechtzeitig auf seinem Platz sitzt, verpasst etwas, denn der Stürmer erzielt schon nach 16 Sekunden das Siegtor zum 1:0 für die Münchner.
Insgesamt gibt es noch drei weitere Spieler, die exakt nach 16 Sekunden eingenetzt haben. Einer davon ist Martin Dahlin (2.v.l.), der Borussia Mönchengladbach am 22. März 1997 bei Borussia Dortmund schon früh den Weg zum späteren 3:1-Sieg ebnet.
Dass so ein frühes Tor allerdings auch nicht immer zum Sieg reichen muss, davon weiß Henryk Baluszynski ein Lied zu singen. Der Pole bringt den VfL Bochum am 3. März 1995 im Weserstadion ebenfalls nach 16 Sekunden in Führung, doch Werder Bremen dreht die Partie noch in ein 3:1.
Mit Uwe Wegmann ist am 5. Dezember 1992 ein weiterer Bochumer schon nach 16 Sekunden erfolgreich - und das sogar gegen den großen FC Bayern. Dennoch reicht es für den VfL nach 90 Minuten nur zu einem 2:2.
Die schnellsten Tore der Bundesliga-Geschichte
Samstagabend, ausverkaufter Signal Iduna Park. Das erste Topspiel der neuen Saison. Borussia Dortmund empfängt Bayer Leverkusen - und die Partie, die schlussendlich mit einem 0:2 endet, beginnt mit einem historischen Paukenschlag
@Getty Images
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