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Die Sieger der Eishockey-WM seit 2001

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2001, TSCHECHIEN: Die Tschechen gewinnen die WM 2001 in Hannover vor allem wegen ihrem überragenden Flügelspieler David Moravec, der zum wertvollsten Spieler des Turniers (MVP) gewählt wird. Im Finale schlagen sie Deutschland-Bezwinger Finnland mit 3:2 nach Verlängerung
2002, SLOWAKEI: Favorit Slowakei setzt sich im Jahr 2002 knapp mit 4:3 gegen die Russen durch. Entscheidender Mann während des gesamten Turniers ist MVP und Topscorer Miroslav Satan, der auch im Finale zum zwischenzeitlichen 3:1 für die Slowaken trifft. Auch stark: Top-Torschütze Peter Bondra, der zwei Mal gegen die Russen einnetzt
2003, KANADA: Das deutsche Team ist 2003 in Finnland an der Überraschung dran, verliert aber im Viertelfinale am späteren Titelträger aus Kanada mit 2:3 n. V. . Im Finale kann "Team Canada" um Anson Carter (Bild) wie schon in der Vorrunde die Schweden mit MVP Mats Sundin in Schach halten und sichert sich Titel Nummer 22
2004, KANADA: Die Schweden bekommen im Jahr darauf die Chance zur Revanche, müssen sich Danny Briere (Bild) und Co. im Finale aber erneut geschlagen geben - 3:5 heißt es dieses Mal am Ende. MVP Dany Heatley trifft auch im Endspiel und wird mit acht erzielten Treffern und drei Vorlagen Topscorer des Turniers
2005, TSCHECHIEN: Kein dritter Titel in Folge für die Ahornblätter, stattdessen dürfen die Tschechen am Altstadtplatz in Wien (Bild) jubeln. Sie schlagen die Kanadier im Finale klar mit 3:0 und feiern nach drei Jahren wieder einen WM-Titel. Kleiner Trost für Kanada: Center "Big Joe" Thornton wird zum MVP des Turniers ernannt
2006, SCHWEDEN: Ein anderer Europäer bricht im Jahr 2006 in die tschechisch-kanadische Phalanx ein: Die Schweden sichern sich den WM-Titel dank eines überzeugenden 4:0 gegen die Tschechen. Verteidiger Niklas Kronwall wird zum MVP gewählt und hat maßgeblichen Anteil daran, dass die "Tre Konor" in Viertelfinale und Endspiel nicht ein einziges Tor kassiert
2007, KANADA: "Team Canada" ist zurück auf dem Eishockey-Thron. Im Finale 2007 sichern sich die Kanadier ausgerechnet in der Heimat des Erzrivalen Russland den Titel, im Finale schlagen sie Finnland mit 4:2. Stürmer Rick Nash trifft doppelt und darf sich im Anschluss auch MVP des Turniers nennen
2008, RUSSLAND: Ein Jahr später nehmen die Russen Revanche und schlagen ihrerseits den verhassten Gegner in der eigenen Halle in Quebec City mit 5:4 n.V. . Ilya Kovalchuk (r., Nr. 71) trifft in der Overtime zum umjubelten Sieg für die "Sbornaja", zum MVP wird er allerdings erst ein Jahr später gewählt...
2009, RUSSLAND: Denn die Russen können ihren Titel in der Schweiz erfolgreich verteidigen, wieder heißt der Gegner dabei Kanada (2:1). Kovalchuk legt im gesamten Turnier starke neun Tore auf und erzielt fünf Buden selbst. Auch stark: Kanadas Martin St. Louis, der gigantische elf Vorlagen während des Turniers gibt
2010, TSCHECHIEN: Die Helme fliegen, alle Spieler stürzen sich in die Jubeltraube: Die Tschechen haben 2010 endlich die Russen gestürzt (2:1) und krönen sich zum Weltmeister. Es ist aber auch das Jahr der Deutschen, die erst im Halbfinale unglücklich an den Russen scheitern. Torwart Dennis Endras wird dank teils unglaublicher Paraden zum MVP gewählt
2011, FINNLAND: Mit einem überragenden Schlussdrittel fertigen die Finnen im rein skandinavischen Finale 2011 die Schweden ab und sichern sich ihren zweiten WM-Titel. 6:1 heißt es am Ende im Endspiel, Jarko Immonen wird mit neun erzielten Treffern und drei Assists zum Topscorer des Turniers
2012, RUSSLAND: Doch die Russen dominieren weiter, holen sich 2012 den dritten WM-Titel in den letzten fünf Jahren. Superstar Alexander Ovechkin (l.) hat gut Lachen, die Sbornaja fertigt die chancenlosen Slowaken im Finale mit 6:2 ab, Sturmkollege Jewgeni Malkin wird zum MVP des Turniers gewählt
2013, SCHWEDEN: Heimvorteil genutzt! Die "Tre Konor" gewinnt in Stockholm das Finale gegen Überraschungsfinalist Schweiz mit 5:1 und feiert den Triumph stilecht mit goldenen Helmen. Zum MVP wird allerdings kein Schwede gewählt, sondern der Schweizer Abwehrspezialist Roman Josi
2014, RUSSLAND: Im Nachbarland Weißrussland holt die Sbornaja zum vorerst letzten Mal die Goldmedaille im Eishockey nach Moskau. Die Superstars Alexander Ovechkin (M.) und Viktor Tichonow lassen ab dem Viertelfinale nichts mehr anbrennen und fegen auch im Finale über bedauernswerte Finnen mit 5:2 hinweg
2015, KANADA: Mega-Star Sidney Crosby darf mit "Team Canada" im Jahr 2015 seinen ersten WM-Titel feiern, mit Finale wird Dauerrivale Russland mit 6:1 gedemütigt. Bester Spieler ist aber nicht Crosby, sondern Goalgetter Jason Spezza, der zum besten Stürmer des Turniers ernannt wird und auch als Topscorer der WM glänzt
2016, KANADA: Die nächste Demütigung für die erfolgsverwöhnten Russen. Kanada verteidigt seinen Titel im Finale in Moskau gegen Finnland (2:0) um MVP Patrik Laine. Die Russen fliegen dagegen gegen die die Finnen im Halbfinale raus. Da hilft ihnen auch nicht viel, dass sie die besten drei Scorer des WM-Turniers stellen
2017, SCHWEDEN: Kanada steht zum dritten Mal in Folge im Finale, der Titel-Hattrick gelingt aber nicht. Mit einem 2:1-Finalerfolg nach Penalty-Schießen bricht Schweden die Vormachtsstellung der Nordamerikaner und sichert sich seinerseits Jubiläumstitel Nummer zehn
2018, SCHWEDEN: Neues Jahr, altes Bild! Wieder ist es das Tre-Kronor-Team, das sich die Eishockey-Krone aufsetzt. Und wieder müssen die Schweden bis zum Penalty-Schießen warten, bis der elfte Titel in trockenen Tüchern ist. Der unglückliche Verlierer ist diesmal die Schweiz
2019, FINNLAND: Nach zwei Titeln für Schweden ist es nun der skandinavische Nachbar Finnland, der sich auf den Thron setzt. Im Finale geht es gegen das Mutterland des Eishockeys - Kanada. Finnlands Held wird Marko Antilla, der mit zwei Toren maßgeblich am 3:1-Sieg beteiligt ist
Die Sieger der Eishockey-WM seit 2001
2001, TSCHECHIEN: Die Tschechen gewinnen die WM 2001 in Hannover vor allem wegen ihrem überragenden Flügelspieler David Moravec, der zum wertvollsten Spieler des Turniers (MVP) gewählt wird. Im Finale schlagen sie Deutschland-Bezwinger Finnland mit 3:2 nach Verlängerung
@Getty Images
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