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Die Sieger der Handball-WM

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Alle zwei Jahre wird im Handball die Weltmeisterschafts-Krone vergeben. In Frankreich kämpfen 24 Teams um den Titel. SPORT1 blickt zurück auf die Champions der vergangenen Weltmeisterschaften
2001, FRANKREICH: Den ersten Titel des Jahrtausends sichern sich die Franzosen - und das auch noch im eigenen Land. Dabei räumen sie auf dem Weg zum Titel unter anderem das deutsche Team im Viertelfinale (26:23 n.V.) aus dem Weg
Der Jubel bei Jerome Fernandez (v.), Jackson Richardson (l.) und Co. kennt nach dem 28:25-Finalsieg nach Verlängerung gegen die Schweden in Paris keine Grenzen. Es ist zudem der erste WM-Triumph für den späteren Weltstar und Kieler Daniel Narcisse
2003, KROATIEN: Am 2. Februar dürfen die Kroaten das erste und bislang einzige Mal den WM-Titel bejubeln. Das Team schlägt zunächst Spanien in einem wahren Halbfinal-Krimi nach zweifacher Verlängerung und anschließend im Finale Deutschland mit 34:31
Grenzenlose Enttäuschung herrscht bei Bundestrainer Heiner Brand (l.) und Christian Schwarzer, der sich nur noch unter seinem Handtuch verstecken will. Kleiner Trost für "Blacky" Schwarzer: Im Anschluss wird der Kreisläufer zum Most Valuable Player (MVP) des Turniers gekürt
2005, SPANIEN: Unglaubliche 74 Tore fallen im WM-Finale 2005, in dem sich am Ende die Spanier gegen Kroatien mit 40:34 durchsetzen können und damit Revanche für das verlorene Halbfinale im Jahr 2003 nehmen. Es ist der erste WM-Titel für die spanische Nationalmannschaft
Die spanischen Spieler lassen ihren Trainer Felix Brocate hoch leben. Überragende Spieler für die Iberer sind der rechte Rückraumspieler Mateo Garralda, der auch ins Allstar-Team gewählt wird, und Linksaußen Juanin Garcia
2007, DEUTSCHLAND: Das "Wintermärchen" - Deutschland holt vollkommen überraschend den Titel im eigenen Land. Im Finale ist Gegner Polen beim 29:24 chancenlos. Der Schnauzer von Kult-Trainer Heiner Brand entwickelt sich zum Running-Gag, während der Preisverleihung trägt ihn jeder deutsche Spieler
Für Heiner Brand, Michael Kraus, Henning Fritz, Markus Baur (v.l.n.r.) und Co. ist es der erste Titel seit 1978, als die DDR noch mit einem eigenen Team antrat (und Dritter wurde). Und auch der vor vier Jahren am Boden zerstörte Christian Schwarzer hat endlich seinen verdienten Weltmeister-Titel
2009, FRANKREICH: Ein Weltstar betritt zum ersten Mal die größte Handball-Bühne der Welt, das WM-Finale. Mit den Franzosen gewinnt Nikola Karabatic (2.v.r.) seinen ersten Titel und wird im Rückraum wie 2007 ins Allstar-Team gewählt. Seine Kollegen Thierry Omeyer (Tor) und Michael Guigou (Linksaußen) komplettieren dort die französische Dominanz
Gemeinsam mit seinem kongenialen Partner Daniel Narcisse (r.) dominiert Karabatic die WM, seine Franzosen verlieren nur in der Vorrunde gegen Kroatien. Im Finale haben letztere dann aber keine Chance und unterliegen mit 19:24. Frankreich stellt zudem die beste Abwehr des Turniers
2011, FRANKREICH: Ein weiterer Stern auf dem Trikot für Nikola Karabatic und sein zweiter WM-Titel. Der Spielmacher der Franzosen wird zum ersten Mal auch zum MVP des Turniers gewählt, erzielt starke 51 Tore in zehn Spielen
In einem spektakulären Finale schlägt die "Grande Nation" Dänemark mit 37:35 nach Verlängerung, Karabatic brilliert mit ungaublichen zehn Treffern. Der damalige Kieler Torwart Thierry Omeyer wird dank herausragender Paraden zum zweiten Mal in Folge ins Allstar-Team der WM gewählt
2013, SPANIEN: Und wieder kann ein Gastgeber von seinem Heimvorteil profitieren und sich den Titel sichern. Spanien fegt den bemitleidenswerten Gegner aus Dänemark im Finale mit 35:19 aus der Halle. Die Iberer schlagen auf dem Weg zum Titel unter anderem im Viertelfinale auch das deutsche Team (28:24)
Überragender Mann in den letzten beiden Spielen bei den Spaniern ist Joan Canellas (Bild). Der Rückraumspieler erzielt in Halbfinale und Finale zwölf Tore. Dennoch reicht es für ihn nicht für das Allstar-Team, anders als für Kreisläufer Julen Aguinagalde und Rückraumspieler Alberto Entrerrios
2015, FRANKREICH: Und wieder die Franzosen. Im Finale gegen den umstrittenen Gastgeber aus Katar setzen sich Thierry Omeyer, Daniel Narcisse, Nikola Karabatic und Xavier Barachet (v.l.n.r.) & Co. mit 25:22 durch. Torwart Thierry Omeyer wird im Alter von 38 Jahren zum ersten Mal MVP eines WM-Turniers
Für Nikola Karabatic (l., im Bild mit Bruder Luca) ist es der dritte WM-Titel. Der Megastar spielt erneut ein beeindruckendes Turnier, glänzt als Spielmacher und Ballverteiler (26 Vorlagen). Zurecht wird er auf der Position "Rückraum Mitte" erneut in das Allstar-Team gewählt
Die Sieger der Handball-WM
Alle zwei Jahre wird im Handball die Weltmeisterschafts-Krone vergeben. In Frankreich kämpfen 24 Teams um den Titel. SPORT1 blickt zurück auf die Champions der vergangenen Weltmeisterschaften
@SPORT1-Grafik: Getty Images/Imago/Marc Tirl
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