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Die Trikots der Bundesliga-Saison 2018/19 im Style-Check

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Welcher Bundesligist schmückt sich in der Saison 2018/19 mit dem Titel des Trikotmeisters? Die Mediadesign-Hochschule ermittelte dies in einem Wettbewerb. SPORT1 präsentiert das Ranking um das modischste Bundesliga-Trikot
Die Jury bestehend aus Modedesign-Studenten und Dozenten der "MD.H Düsseldorf" schaute bei allen 18 Klubs ganz genau hin. Zu den Kategorien zählte der Gesamteindruck, Innovation/ Design, Farbharmonie, Funktionalität, Verarbeitung und Schnitt sowie Nachhaltigkeit. Bühne frei für die schönsten Bundesliga-Shirts
1899 HOFFENHEIM: Die TSG kann mit dem blauen Basicshirt so gar nicht punkten. Weder die 3D-Optik noch die Silikon-Logos gefallen der Jury. Allein das Vereinsmotto "Ein Team. Ein Weg. Einmalig." im Nacken wird befürwortet
BORUSSIA MÖNCHENGLADBACH: Zu dezent ist auch das Trikot der Fohlenelf. Das Logo des Sponsors wurde nicht ins Design einbezogen und wirkt draufgeklebt. Der grün-schwarze Schulter-Streifen reicht nicht um zu überzeugen
HERTHA BSC: Die weiß-blaue Längsstreifen der Hauptstädter sind nicht neu. Doch das Sponsorlogo überstrahlt alles und lenkt vom Rest ab. Auch das atmungsaktive und bewegungsfreundliche Mesh-Material unter der Brust geht unter. Werbetechnisch top, modisch aber nicht
FC AUGSBURG: Ein Hauch von Italien ist auf dem Look des FCA zu sehen. Der rot-grüne Längsstreifen erweckt Assoziationen an italienischen Motorsport, nur das Logo des Versicherungssponsors bringt einen von Dolce-Vita-Träumen zurück auf den Boden der Tatsachen
1. FC NÜRNBERG: Die Franken steigen in die Bundesliga auf, nicht in den Mode-Olymp. Das altbewährte dunkelrote Shirt mit den diagonalen Streifen harmoniert nicht mit der dunklen Knopfleiste am Ausschnitt. Auch das Umbro-Logoband am Ärmelende findet keine Fans. Allein die belüftenden Netzeinsätze unter den Armen und das funktionelle Material wird gelobt
SCHALKE 04: Zur neuen Saison präsentiert sich S04 in neuem Style. Das Druckmotiv mit Hammer und Schlägel als Symbol der Verbundenheit zum Bergbau erweckt keine Freundenschreie. Der weiße V-Ausschnitt wird als einfallslos abgestempelt und das Umbro-Band gefällt wieder nicht. Der integrierte Chip im Logo allerdings ist fortschrittlich: Mit ihm kann man im Stadion bargeldlos bezahlen - super-smart!
FSV MAINZ 05: Ruhig und klassisch geht es bei Mainz zu: Mit in der Mitte auslaufende Streifen in Rot-Tönen und die weißen Akzente am Hals und Saum geht es in die Saison. Lediglich wegen der Preiserhöhung gibt es Punktabzug
WERDER BREMEN: High Five für das Dress in Grün-Weiß! Hier wurde die Integration des Sponsorenlogos vorbildlich gelöst. Beim dritten Umbro-Shirt passt die folkloristische Ärmel-Bordüre auch ins Konzept des Trikots
FC BAYERN: Die Bayern schmücken sich nicht nur mit dem Supercup-Titel, sondern tragen als einzige Mannschaft Adidas-Trikots. Das rote Rautenmuster und die dunkelblauen Armbündchen werden mit bereits bekannten V-Ausschnitt, enger Passform und Funktionsstoff kombiniert. Mit dem 10. Platz verpasst der Rekordmeister knapp das Mittelfeld
SC FREIBURG: Ausgewogenes Mittelmaß. Erneut getönte rote Streifen und schwarz abgesetzte Eyecatcher. Die Logos setzen sich ab, ohne aggressiv herauszustechen. Die Jury wünscht sich etwas Farbe vom Hauptsponsor-Schriftzug zu nehmen und den schwarzen Halsausschnitt anzupassen. Auch auf die Preiserhöhung hätten die Breisgauer verzichten sollen
RB LEIPZIG: Rote Flammen glühen auf Leipzigs Schultern. Die Kampfansage wird auch vom roten Rundhalsausschnitt und dem roten Logo unterstützt. Das Material ist funktionell und recycelt - das gefällt den Kritikern
BORUSSIA DORTMUND: Beim gelben Knaller-Look vermisst man die Streifen der letzten Saisons. Wieso der Fokus auf die Schultern gelenkt wurde, leuchtet nicht allen ein. Ob der BVB die Last der Liga ohne große Shirt-Details stemmen kann?
BAYER LEVERKUSEN: Die Diagonale der letzten Saison rückt senkrecht als dicker Blockstreifen in die Mitte, im Rahmen gehalten wird er von weißen Linien. Der schlichte Rundhals wirke zu schmal. Lies sich etwas von PSG inspirieren, die Farben schwarz-rot behält Bayer natürlich bei
FORTUNA DÜSSELDORF: Starker Einstieg des Aufsteigern in die Top 5. Die weiße V-Linie auf der Brust wird in der ersten Bundesliga nicht zu übersehen sein. Inspiriert durch den ersten Aufstieg 1966 werden weinrote Details ins Design eingebunden
HANNOVER 96: Der Polokragen ist zum Glück verschwunden, rote Ton-in-Ton-Streifen zieren diagonal die Frontseite. Das Trikot wirkt dynamisch und stimmig - nur knapp vorbei am Mode-Treppchen
VfB STUTTGART: Zum 125-jährigen Vereinsjubiläum machen die Schwaben Tribut zur Tradition. Besonders schön sind die frischen und sportlichen Details des geprägten Vereinslogos, weiß-roten Armbündchen und dem V-Ausschnitt. Der rote Brustring bietet Platz für das VfB-Wappen sowie den Sponsor. Einwandfreier Rang drei
EINTRACHT FRANKFURT: Ganz in Schwarz läuft die Eintracht auf. Anders als die Anzüge von Finanzmongulen der Stadt unterbrechen dunkelgraue Streifen den Look. Ob der Hintergedanke, das Oberteil nicht gleich als Fußballtrikot zu entlarven, seinen Anteil daran hatte? Silber verdient sich das Dress auch durch nachhaltiges Material
VfL WOLFSBURG: Grün gewinnt! Das kontrastreich verlaufende X auf dem Trikot überzeugt die Jury restlos. Harmonisch eingearbeitete Sponsorenlogos und Vereinszeichen unterstützen die frische Optik. Eine runde Sache in allen Bereichen. Somit geht die Style-Krone nach Wolfsburg
Die Trikots der Bundesliga-Saison 2018/19 im Style-Check
Welcher Bundesligist schmückt sich in der Saison 2018/19 mit dem Titel des Trikotmeisters? Die Mediadesign-Hochschule ermittelte dies in einem Wettbewerb. SPORT1 präsentiert das Ranking um das modischste Bundesliga-Trikot
@SPORT1-Grafik: Flickr/iStock
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