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Dirk Nowitzki - Titel, Zahlen, Rekorde, Statistiken seiner Karriere

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In der NBA wird wieder um die Larry O'Brien Championship Trophy gekämpft. Aus deutscher Sicht wird ein Spieler besomders fehlen: Dirk Nowitzki. Erstmals seit 1999 geht eine NBA-Saison ohne ihn über die Bühne
Nach dem letzten Spiel seiner Karriere hängte Dirk Nowitzki im April die Basketball-Schuhe an den Nagel. Der Deutsche wird in Zukunft in einem Atemzug mit NBA-Legenden wie Larry Bird (r.) genannt werden
Der Höhepunkt seiner Karriere war die Meisterschaft 2011 mit seinen Dallas Mavericks. Aber nicht nur der Gewinn der Larry O'Brien Championship Trophy sorgte für seinen Legendenstatus. SPORT1 zeigt seine Titel, Rekorde und Statistiken
MVP: Dirk Nowitzki war beim Titelgewinn der überragende Spieler der Mavericks und wurde folgerichtig auch zum Finals MVP gewählt. Bereits 2007 wurde er MVP der Regular Season - als erster Europäer in der NBA-Geschichte
ALL-STAR: Neben vielen erhaltenen Auszeichnungen wurde der 40-Jährige auch stolze 14 Mal ins All-Star Game der NBA eingeladen. Damit liegt er gleichauf mit Michael Jordan auf Rang 7. Den Rekord hält Kareem Abdul-Jabbar mit 19 Teilnahmen
DALLAS MAVERICKS: Er ist "Mr. Dallas". Die gesamten 21 Jahre seiner Karriere hat er bei der Franchise aus Texas verbracht. Zwar muss er sich mit 21 Spielzeiten den ersten Platz für die längsten NBA-Karrieren mit Robert Parish, Kevin Willis, Kevin Garnett und Vince Carter teilen, aber 21 Seasons bei einer Franchise ist einmalig
TEAMPLAYER: Nowitzki hatte während seiner Laufbahn unglaubliche 199 Teamkollegen - ebenfalls ein NBA-Rekord. Was fast noch unglaublicher ist: Von diesen 199 ehemaligen Mitspielern spricht bis heute nicht einer schlecht über Nowitzki. Darum wird er von vielen anderen NBA-Superstars sicher beneidet
SPIELE: In der ewigen Bestenliste für die meisten NBA-Spiele liegt Nowitzki auf Rang drei. Mit seinem letzten Spiel gegen die San Antonio Spurs ist er genau 1522 Mal (mit Playoffs 1667 Mal) im Trikot der Mavericks aufgelaufen. Hinter Karl Malone hat er auch die meisten Einsätze in der Starting Five aufzuweisen
MINUTEN: Mit weit über 51.000 NBA-Minuten landet Dirkules auf Rang drei der ewigen Bestenliste. In den Playoffs legte er noch zusätzlich knapp 6.000 Minuten auf. Damit stand Nowitzki über 40 Tage seines Lebens auf einem NBA-Spielfeld
PUNKTE: Bei den Karrierepunkten überflügelt Nowitzki kurz vor seinem Karriereende mit Wilt Chamberlain eine der größten Legenden des Sports. Damit liegt er auf Rang sechs und wird so schnell wohl auch nicht von dort verdrängt werden
FREWÜRFE: Eine besondere Spezialität von Nowitzki war seine Stärke von der Freiwurflinie. Über 7.000 Mal hat er von der Linie aus eingenetzt, zusätzlich gut 1.000 Mal in den Playoffs. Zwischen dem 29. März und 29. Oktober 2010 traf er unfassbare 82 Mal in Folge. Die drittlängste Serie aller Zeiten von der Freiwurflinie
REBOUNDS: Nowitzki half seinem Team aber nicht nur mit Punkten. Auch am Brett war er besser als viele in Erinnerung haben. Am 8. April 2019 holte er sich gegen die Memphis Grizzlies seinen 10.000 Defensivrebound, der fünftbeste Wert aller Zeiten. Insgesamt konnte er über 11.000 Rebounds in Regular Seasons holen, womit er knapp hinter Rang 25 liegt
3-PUNKTE-WURF: Ungewöhnlich für einen Big Man war seine Wurfgenauigkeit von der Dreierlinie. Knapp 2.000 Mal versenkte er den Ball von Downton im Korb. Acht Dreier fehlten ihm damit nur noch bis zu den Top Ten. Die meisten Dreier in einem Spiel (8) gelangen Nowitzki am 27. Januar 2004 gegen die Seattle SuperSonics
DEFENSIVE: Während seiner ganzen Karriere galt Nowitzki nie als starker Verteidiger. Dennoch kam er auf 1.281 Blocks. Mit seinen neun Steals im Spiel gegen die Houston Rocket (7. März 2004) liegt er auf Rang 18 in der Liste der meisten Steals in einem Match. Insgesamt hat er mehr als 1200 Mal den Ball stibitzt
WIN SHARE: Den Beweis für die Wichtigkeit Nowitzkis für die Mavericks liefert sein Win Share (eine Metrik, die angibt, wie viele Siege ein Spieler für sein Team produziert). In dieser Statistik liegt der Würzburger auf Rang acht der ewigen Bestenliste. Vor ihm sind lediglich Legenden wie Abdul-Jabbar, LeBron James und Michael Jordan
FRANCHISE-REKORDE: Nachdem er die Dallas Mavericks über zwei Jahrzehnte lang geprägt hat, ist er auch mit zahlreichen Franchise-Rekorden verewigt. Die Statistik-Seite "Basketball-Reference" führt 22 Kategorien auf, in denen Nowitzki den Mavs-Rekord hält. Dazu zählen neben Punkten, Rebounds, Block auch verwandelte Würfe und meiste Fouls
NATIONALTEAM: Der beste Basketballer Deutschlands hat aber nicht nur in der NBA seine Spuren hinterlassen. 153 Mal lief er auch für den Deutschen Basketball Bund auf
DBB-DEBÜT: In Porto gegen Portugal feierte der damals 18-Jährige am 26. Februar 1997 sein Debüt im DBB-Trikot. Es war das einzige Länderspiel, in dem er keinen Punkt erzielte
TITEL MIT DEM DBB: Über Jahre hinweg war er das Gesicht der Nationalmannschaft. 2002 gewann das DBB-Team in den USA Bronze bei der WM. 2005 führte er das Team bis ins EM-Finale. Dort erwies sich Griechenland als zu stark. Der Respekt vor Nowitzki war so groß, dass die Griechen bereits anfingen zu feiern, als dieser auf die Bank beordert wurde
REKORDE IM DBB-TRIKOT: Mit 1.052 Punkten ist er der zweitbeste Werfer bei Europameisterschaften aller Zeiten. Für Deutschland ist er natürlich mit großem Abstand der Topscorer (3.045 Punkte in der Karriere)
SPORTLER DES JAHRES: 2011 wurde Dirk Nowitzki in Deutschland zum Sportler des Jahrs gewählt. Es ist das erste Mal, dass ein Mannschaftssportler den Titel bekommt. Auch wenn Nowitzki nicht persönlich anwesend sein konnte, die Freude darüber war ihm deutlich anzusehen
OLYMPIA: Und eine weitere Ehre, die ihn sehr freute: Bei den Olympischen Spielen in Peking (2008) führt Nowitzki die deutsche Mannschaft als Fahenträger ins Stadion. Sportlich läuft es zwar nicht gut für die Basketballer, aber diese Erinnerung bewegt ihn noch heute
Dirk Nowitzki - Titel, Zahlen, Rekorde, Statistiken seiner Karriere
In der NBA wird wieder um die Larry O'Brien Championship Trophy gekämpft. Aus deutscher Sicht wird ein Spieler besomders fehlen: Dirk Nowitzki. Erstmals seit 1999 geht eine NBA-Saison ohne ihn über die Bühne
@Getty Images
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