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FC Bayern - Eintracht Frankfurt: Die Bilder zum DFB-Pokalfinale

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Eintracht Frankfurt ist Pokalsieger! Erstmals seit 30 Jahren gewinnen die Hessen einen Titel. Und bei Trainer Niko Kovac kennt die Freude nach dem 3:1-Sieg gegen seinen späteren Arbeitgeber FC Bayern keine Grenzen mehr
"Der Fußball schreibt die schönsten Geschichten. Ich freue mich für den Klub, die Fans und meine tolle Mannschaft. Wenn man zusammensteht und eng zusammenrückt, kann man alles schaffen", sagt Kovac nach dem Abpfiff
Der gebürtige Berliner zeigt sich vor der Frankfurter Fankurve sichtlich gerührt. Es fließen sogar Tränen
"Ich freue mich natürlich über den Titel, bin aber auch traurig, dass ich nun gehe - auch wenn ich weiß, wo es hingeht", sagt Kovac
Der 46-Jährige verabschiedet sich aber auch mit einem lachenden Auge: "Ich habe eine Mannschaft hinterlassen, die einen tollen Charakter hat. Es ist immer am schönsten, wenn es am erfolgreichsten ist."
Nicht nur auf dem Podest feiert Kovac den goldenen Pokal gebührend mit seinen Spielern ...
... sondern auch im Presseraum. Die Mannschaft verpasst ihrem Trainer eine Bierdusche
Routiniers unter sich: David Abraham und Marco Russ lassen ihren Emotionen freien Lauf
Auch für Kevin-Prince Boateng ist es ein ganz besonderer Triumph: "Ein Kompliment an diese Mannschaft. Alle haben gesagt, dass wir aus dem Stadion geschossen werden. Aber wir haben Herz gezeigt und die Bayern aus dem Stadion geschossen."
Hauptverantwortlich für den Sieg des Außenseiters: Ante Rebic. Der Kroate (l.) sucht sich den besten Zeitpunkt für seinen ersten Doppelpack im Eintracht-Dress aus
Zuerst nutzt er in der elften Minute nach einem Pass von Boateng seine Schnelligkeit aus und fackelt nicht lange ...
... dann düpiert er Bayern-Keeper Sven Ulreich in der 81. Minute und trifft nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Robert Lewandowski (53.) zur erneuten Frankfurter Führung
Als Mijat Gacinovic in der Nachspielzeit dann noch das 3:1 erzielt ...
... brechen im Frankfurter Lager sämtliche Dämme
Bei den Bayern herrscht hingegen Frust über Schiedsrichter Felix Zwayer. Grund: Er versagt ihnen trotz eines Fouls von Boateng an Javi Martinez einen Elfmeter in der Nachspielzeit
Die Spieler des Rekordmeisters gehen wortlos in die Kabine anstatt der Pokalübergabe beizuwohnen. Nur Manuel Neuer und Tom Starke applaudieren dem Sieger
"Es ist ganz klar: Im Sechzehner haut er ihm die Füße weg. Für mich ist das ein ganz klarer Elfmeter", flucht Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic
Jupp Heynckes zeigt sich als fairer Verlierer: "Es war ein Elfmeter, aber da sollten wir nicht mit unserer Kritik ansetzen. Wir hatten auch Pech mit zwei Lattentreffern, wir haben aber nicht so flüssig und druckvoll gespielt. Eintracht Frankfurt ist ein würdiger Pokalsieger."
Schon vor dem Spiel kochen die Emotionen hoch. Frankfurts Fans sorgen mit einem geschmacklosen Plakat für Aufsehen. "Jupp Heynckes lebt - Stand jetzt", seht auf einem mit Blick auf den 73-jährigen Bayern-Coach geschrieben
Dies ist auch eine Anspielung auf Eintracht-Trainer Niko Kovac (r.), der zur folgenden Saison die Münchner von Heynckes übernimmt
Vor der geräuschvollen Bekanntgabe seines Wechsels hatte er mit dem Zusatz "Stand jetzt" betont, dass er weiterhin Frankfurt-Coach bleiben würde
Die Abneigung der Eintracht-Fans gegenüber Heynckes hat allerdings auch ihre eigene Vorgeschichte. In der Saison 1994/95 trainierte er die Hessen - weniger erfolgreich. Nach nur neun Monaten löste er seinen Vertrag auf
Der Plakat-Ärger tut der insgesamt grandiosen Atmosphäre im Olympiastadion aber keinen Abbruch. Die Bayern-Fans sind genauso heiß wie die Anhänger der Frankfurter
Für Manuel Neuer gibt es beim Aufwärmen Sonder-Applaus. Der Welttorhüter schafft es nach langer Verletzungspause zurück in den Kader. Ein Startelf-Einsatz kommt für den 32-Jährigen allerdings zu früh
An deutscher Fußball-Prominenz fehlt es in Berlin natürlich nicht. Bundestrainer Joachim Löw ist einer von vielen besonderen Gästen
Karl-Heinz Körbel und Paul Breitner präsentieren dem Publikum vor dem Anpfiff den Pokal ...
... und dann geht es auch schon los. Eintracht-Maskottchen Attila ist genauso bereit wie ...
... die Mannen von Kovac. Weder in der Startelf noch im Kader: "Fußballgott" Alex Meier
Bayern-Coach Heynckes schickt derweil eine sehr offensive Elf ins Rennen
Und die hat vom Start weg zunächst Oberwasser. Boateng und Co. beschränken sich aufs Verteidigen ...
... und machen es dem Rekordmeister so schwer, Lücken im letzten Drittel des Spielfeldes zu finden
Die aggressive Gangart des Außenseiters bereitet James Rodriguez und Co. Probleme. Nach einem Ballverlust des Kolumbianers schlagen die Adler durch Rebic zu - und legen den Grundstein für einen unvergesslichen Abend
FC Bayern - Eintracht Frankfurt: Die Bilder zum DFB-Pokalfinale
Eintracht Frankfurt ist Pokalsieger! Erstmals seit 30 Jahren gewinnen die Hessen einen Titel. Und bei Trainer Niko Kovac kennt die Freude nach dem 3:1-Sieg gegen seinen späteren Arbeitgeber FC Bayern keine Grenzen mehr
@Getty Images
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