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Formel 1: Die größten Fahrer aller Zeiten mit Schumacher, Hamilton, Vettel

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Lewis Hamilton hat seinen sechsten WM-Titel perfekt gemacht und damit Juan Manuel Fangio in der Liste der Fahrer mit den meisten WM-Triumphen abgeschüttelt
Nur noch einmal muss Hamilton das Jahr als Führender der Fahrerwertung abschließen, dann zieht er mit Rekordweltmeister Michael Schumacher gleich. Ist der Engländer sogar schon jetzt besser als die deutsche Legende? SPORT1 zeigt die größten Formel-1-Piloten aller Zeiten
PLATZ 15 - KIMI RAIKKÖNEN (1 WM-Titel, 21 Grand-Prix-Siege): Seit 2001 begeistert der Finne seine Fans in der Königsklasse. Sein größter Erfolg gelang dem "Iceman" 2007, als er mit der Scuderia den WM-Titel bejubeln durfte
Mit 46 schnellsten Rennrunden liegt er hinter Schumacher und gleichauf mit Hamilton auf Rang zwei in der Statistik. Mit Beginn der aktuellen Saison fährt Raikkönen nicht mehr für Ferrari, sondern geht beim Alfa-Romeo-Rennstall auf Punktejagd
PLATZ 14 - NIGEL MANSELL (1 WM-Titel, 31 Grand-Prix-Siege): Trotz der starken Konkurrenz von Nelson Piquet, Ayrton Senna und Alain Prost holte Mansell 31 Formel-1-Siege. Wegen seiner riskanten Fahrweise und unüberlegten Manöver gab es aber immer wieder Kritik
1992 wurde er Weltmeister, ein Jahr später wechselte er in die IndyCar World Series und holte als erster Rookie überhaupt gleich in der ersten Saison den Meistertitel! Seine Kampfstärke brachte ihm in Italien den Spitznamen "Il Leone" ("Der Löwe") ein
PLATZ 13 - MIKA HÄKKINEN (2 WM-Titel, 20 Grand-Prix-Siege): Jahrelang lebten Häkkinen und Michael Schumacher ihre Rivalität aus, dabei hat der Deutsche meist die Nase vorne. Dennoch erfreut sich der Finne hierzulande großer Beliebtheit. Seine zurückhaltende, bescheidene und freundliche Art imponiert
1995 schlug er bei einer Trainingssession im australischen Adelaide in einen Reifenstapel ein und erlitt schwere Kopfverletzungen. Es war zunächst nicht klar, ob er je wieder ein Rennen wird bestreiten können. Drei Jahre später wurde er erstmals Weltmeister
PLATZ 12 - JACK BRABHAM (3 WM-Titel, 14 Grand-Prix-Siege): Erst mit 29 Jahren begann Brabham mit dem Rennsport. Vorher arbeitete er als Mechaniker bei der Royal Australian Air Force. Während seiner Karriere konstruierte er seine Autos teilweise selbst
Im letzten Rennen 1959 ging ihm als WM-Führendem wenige hundert Meter vor dem Ziel der Sprit aus. Es gelang ihm jedoch, seinen Wagen als Vierter über die Ziellinie zu schieben. Weil auch Kollegen patzten, wurde er trotzdem Weltmeister
PLATZ 11 - NELSON PIQUET (3 WM-Titel, 23 Grand-Prix-Siege): Ganze 204 Rennen absolvierte der Brasilianer in der Königsklasse. Er ist der erste Weltmeister, der seinen Titel mit einem Turbomotor gewann (1983 mit BMW)
Piquet, nach dem zwei Rennstrecken in Brasilien benannt sind, konnte während seiner aktiven Zeit vor allem mit langsamen Stadtkursen wie in Monaco nichts anfangen. Durch seine provokante Art geriet er häufiger mit anderen Fahrern aneinander
PLATZ 10 - NIKI LAUDA (3 WM-Titel, 25 Grand-Prix-Siege): 15 Jahre lang fuhr Lauda in der Formel 1 - dreimal krönte er sich zum Weltmeister (davon zweimal als Ferrari-Pilot). In Erinnerung blieb Lauda den meisten Fans vor allem wegen seines schweren Unfalls auf dem Nürburgring
Bei Tempo 220 verlor er in einer Linkskurve die Kontrolle über seinen Wagen. Er prallte gegen eine Felswand und wurde zurück auf die Strecke geschleudert. Lauda erlitt schwere Verletzungen, saß schon 42 Tage danach aber wieder im Rennwagen. Am 21. Mai 2019 verstarb der Österreicher, nach seinem sechsten WM-Titel dankte Hamilton ihm ganz besonders
PLATZ 9 - FERNANDO ALONSO (2 WM-Titel, 32 Grand-Prix-Siege): Der Spanier war einer der Dauerbrenner der Formel-1-Geschichte. Zwischen 2001 und 2018 ging Alonso in der Königsklasse an den Start. In 308 Rennen stand er 97 Mal auf dem Podium
Bei seinem ersten Titel war er der bis dahin jüngste Weltmeister in der Geschichte. Im McLaren-Cockpit lief es am Ende alles andere als rund. Nach der Saison 2018 beendete Alonso seine Formel-1-Karriere, allerdings gibt es immer wieder Comeback-Gerüchte. 2019 gewann er zudem die 24 Stunden von Le Mans
PLATZ 8 - SEBASTIAN VETTEL (4 WM-Titel, 53 Grand-Prix-Siege): Als Red-Bull-Pilot feierte der Deutsche die größten Erfolge. In den Jahren 2010 bis 2013 wurde er vier Mal in Folge Weltmeister und dominierte die Königsklasse
Seit 2015 sitzt er im Ferrari-Cockpit, einen weiteren WM-Titel konnte er seiner Sammlung noch nicht hinzufügen. In den letzten Jahren machen er und die Scuderia zu viele Fehler und vermasseln sich den WM-Titel selbst. Sein fahrerisches Können ist dennoch unbestritten
PLATZ 7 - JIM CLARK (2 WM-Titel, 25 Grand-Prix-Siege): Bis heute gilt der Brite als einer der besten Formel-1-Fahrer aller Zeiten. Ayrton Senna, Alain Prost und Jackie Stewart nannten ihn ihr Vorbild. Mit 34,72 Prozent hat Clark die zweithöchste Siegquote aller Fahrer in den Top 20 - nur Fangio ist besser
Bei einem Formel-2-Rennen verunglückte der Brite 1968 am Hockenheimring tödlich. Aufgrund eines Reifenschadens kam er von der Piste ab und knallte gegen einen Baum. Direkte Augenzeugen gab es nicht. Clarks Tod löste weltweites Entsetzen aus
PLATZ 6 - JACKIE STEWART (3 WM-Titel, 27 Grand-Prix-Siege): In seinen neun Jahren in der Königsklasse krönte sich der Brite dreimal zum Weltmeister und schaffte das, wovon die meisten Sportler träumen: Auf dem Höhepunkt der Karriere, nach dem dritten Titel, trat er ab. Mit 27 Siegen bracht er Fangios Rekord - erst Prost übertraft ihn
Der älteste noch lebende Formel-1-Weltmeister veränderte mit seinem Kampf für mehr Sicherheit zudem die Königsklasse. Grund dafür ist ein Unfall in Spa, als sein Wagen bei strömendem Regen von der Strecke abkam und sich überschlug. Das auslaufende Benzin verätzte seine Haut.
PLATZ 5 - ALAIN PROST (4 WM-Titel, 51 Grand-Prix-Siege): Über viele Jahre hinweg lieferte sich der Franzose einen erbitterten Kampf mit Ayrton Senna. Obwohl die meisten Experten Senna für den besseren Fahrer halten, gewann Prost mehr WM-Titel und mehr Rennen als der Brasilianer
Mit dem McLaren-Team feierte er in der Königsklasse die größten Erfolge. Der Franzose ging analytisch an die Rennen heran und handelte sich mit seiner schlauen Fahrweise den Spitznamen Professor ein. Mit Senna duellierte er sich nicht nur auf der Rennstrecke, sondern auch in den Medien
PLATZ 4 - JUAN MANUEL FANGIO (5 WM-Titel, 24 Grand-Prix-Siege): Der Argentinier prägte die Anfangszeit in der Formel 1. In nur sieben Jahren wurde er sage und schreibe fünf Mal Weltmeister. Seine 24 Siege erlangte er bei nur 51 Starts - das ergibt eine Quote von 47 Prozent - zum Vergleich: Hamilton liegt bei 33 Prozent, Schumacher knapp unter 30
Unter seinem Spitznamen "El Chueco" ("Der Krummbeinige") fuhr er unter anderem für Mercedes, Ferrari, Alfa Romeo und Maserati - und gewann mit allen vier Marken den Titel. Noch vor dem Zweiten Weltkrieg startete er bei Rallye-Veranstaltungen. Fangio ist der erste von vier Namen, der in der GOAT-Debatte häufiger auftaucht
PLATZ 3 - AYRTON SENNA (3 WM-Titel, 41 Grand-Prix-Siege): In der Geschichte der Königsklasse gibt es insgesamt fünf Fahrer, die häufiger Weltmeister wurden als Senna. Dennoch schafft es der Brasilianer auf Rang drei. Sein fahrerisches Können ist bis heute unbestritten, allerdings wählte er nicht immer das beste Team zum richtigen Zeitpunkt
Wäre Senna nicht beim Großen Preis von San Marino 1994 tödlich verunglückt, hätte er seine Jagd nach Titeln noch weiter fortsetzen können - zumal er zu diesem Zeitpunkt im überlegenen Williams saß. Der Brasilianer gilt bis heute als der schnellste Formel-1-Fahrer aller Zeiten - und zahlreiche Siege von ihm zählen zu den großen F1-Klassikern
PLATZ 2 - LEWIS HAMILTON (6 WM-Titel, 84 Grand-Prix-Siege): Wenn es einer schaffen könnte, Michael Schumachers Rekord von sieben WM-Titeln streitig zu machen, dann Hamilton. Der Brite geht jede Saison mit seinem dominanten Mercedes als Favorit ins Rennen
In den letzten Jahren glänzte der Brite vor allem in brenzligen Situationen mit seiner souveränen Fahrweise. Zudem steigert er sich von Jahr zu Jahr noch einmal. Nur noch ein Titel fehlt ihm zu Schumachers Rekord - und mit Hilfe seines bärenstarken Mercedes sollte dieser nicht mehr allzu lang auf sich warten lassen
PLATZ 1 - MICHAEL SCHUMACHER (7 WM-Titel, 91 Grand-Prix-Siege): Unantastbar an der Spitze liegt der legendäre Michael Schumacher. Mit sieben WM-Titeln thront er über allen anderen Fahrern. 68 Mal stand der frühere Ferrari-Pilot auf der Pole Position
Zudem gelangen ihm 77 schnellste Rennrunden. Auch bei der Anzahl der Podestplätze (155) liegt er noch knapp vor dem zweitplatzierten Hamilton (150). Die WM 2002 entschied er bereits nach elf von 17 Rennen für sich
Formel 1: Die größten Fahrer aller Zeiten mit Schumacher, Hamilton, Vettel
Lewis Hamilton hat seinen sechsten WM-Titel perfekt gemacht und damit Juan Manuel Fangio in der Liste der Fahrer mit den meisten WM-Triumphen abgeschüttelt
@Getty Images
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