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Jubelposen der Stars

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Serge Gnabry rührt wieder! Gegen Tottenham traf der deutsche Nationalspieler vierfach und feierte mit seinem ihm eigenen Torjubel - doch was steckt dahinter?
Das X von Robert Lewandowski, der Sprung von Cristiano Ronaldo, Ohrschrauber von Luca Toni, die "Dybala-Maske": SPORT1 erklärt die Geschichten dahinter
SERGE GNABRY: Mit einem imaginären Kochlöffeln rührt er den Kochtopf. Bayerns Chefkoch Serge Gnabry hat sich die Geste bei NBA-Basketballer James Harden abgeschaut. Für den großen Basketball Fan ist der US-Star ein Vorbild: "Das ist Cooking. Wenn James Harden übertrieben viele Punkte macht, läuft er heiß." So wie Gnabry, wenn er Scorerpunkt an Scorerpunkt hängt
Harden wiederum schaute sich den Rühr-Jubel aus dem Video "Flicka Da Wrist" des Rappers Chedda Da Connect ab
ROBERT LEWANDOWSKI: In der Bundesliga oft gesehen: Das X vor der Brust von Bayerns Nummer 9 Lewandowski. Ursprünglich kam der Jubel intuitiv. Mittlerweile ist es eine Gruß an seine Frau Anna und seine Tochter Klara. Es soll ein X-Chromosom symbolisieren
LUCA TONI: Der Ohrenschrauber von Luca Toni hat sich beinahe in jedes Gedächtnis der Fußballfans eingebrannt. Der Italiener "schraubte" drei Jahre für den FC Bayern in der Bundesliga. Die Geste steht in Italien für "Avete capito?" (Habt ihr verstanden?) und ist als selbstbewusste Ansage gedacht
CRISTIANO RONALDO: Den wohl bekanntesten Torjubel hat Cristiano Ronaldo. Sein Sprung mit anschließendem Urschrei ist bei den Fans beliebt. In einem Interview erklärt der Superstar den "Siuuu"-Jubel: "Das erste Mal hab ich ihn 2013 bei einem Testspiel gegen Chelsea in den USA gemacht. Ich habe keine Ahnung, wie ich in dem Moment drauf gekommen bin! Ich habe getroffen und er kam einfach so raus aus mir"
GARETH BALE: Der Vater der Herzen. Seit der Waliser auf Torejagd geht, formt er nach einem Treffer seine Hände zu einem Herz. Den Jubel ließ er sich sogar als Marke sichern: "11 of Hearts" - ähnliches Tat im Übrigen auch Usain Bolt mit seiner berühmten Siegerpose
PAUL POGBA: Der französische Weltmeister importierte den Jubel aus der amerikanischen Hip-Hop-Szene zu seiner Juventus-Zeit nach Europa. Der "Dab Dance" wurde zuerst von Footballern aus der NFL nachgeahmt. Das Gesicht wird dabei in Richtung des abgewinkelten Ellbogen vergraben
JÜRGEN KLINSMANN: "Diver" steht im Englischen für einen Schwalbenkönig. Das wurde Klinsmann nach seinem Wechsel zu Tottenham nachgesagt. Der Schwabe nahm es mit Humor, rutschte nach seinen Treffern bäuchlings wie ein Taucher über den Rasen und avancierte zum Publikumsliebling
FRANCESCO TOTTI: Der ewige Römer Francesco Totti hatte als vertraute Jubel-Geste den rechten Daumen im Mund - ein Gruß an seine Kinder. Im Gedächtnis bleibt auch ein Selfie-Jubel vor der Fankurve nach dem Siegtreffer im "Derby della Capitale" gegen Lazio Rom
PAULO DYBALA: Die "Dybala-Maske" hat viele Nachahmer, wie zum Beispiel den Ex-Leipziger Jean Kevin Augustin. Auf Facebook erklärte der Argentinier den Jubel: "Es ist die Maske eines Gladiators. Wenn wir kämpfen, müssen wir manchmal unsere Kriegsmasken tragen, um stärker zu sein", erzählt er
ALBERTO GILARDINO: Wenn Schlitzohr Alberto Gilardino traf, kniete er sich auf den Boden und tat so, als würde er Geige spielen. In der Serie A hatte er 188-mal die Gelegenheit, den Violisten zu geben. Übrigens: Erst im September 2018 verkündete Gilardino sein Karriereende
ANTHONY MODESTE: Der Brillenjubel ist das Markenzeichen des Kölner Stürmers. Er imitiert damit eine eigene Gewohnheit beim WhatsAppen: Nach eigener Aussage beschließt er auch jede seiner Online-Nachrichten dort mit dem ähnlich aussehenden Emoji
MARIO GOMEZ: Der Stuttgart-Stürmer ist bei vielen Fans auch als Tor-ero bekannt. Aufgrund seiner spanischen Wurzeln feiert er seine Treffer im Stile eines Stierkämpfers, eines Toreros
STEFAN KIEßLING: Der Torjäger im Dienste von Bayer Leverkusen pflegte nach seinen Toren immer den linken Unterarm zu küssen - denn dort hat "Kieß" die Namen seiner beiden Kinder Talyer und Hailey eintätowiert
JULIAN BRANDT (u.v.a.): Der "Salzjubel" ist seit einigen Jahren ein von vielen Fußballern aufgegriffener Trend - er geht zurück auf den türkischen Starkoch Nusret Gökçe alias Salt Bae, zu dessen Markenzeichen die extravagante Art gehört, seine Gerichte zu salzen
Salt Bae hat es durch geschickte Selbstvermarktung auf Instagram und Co. einen weltweiten Hype um sich ausgelöst und sucht sehr gezielt die Nähe der Sportstars. Für massiven Wirbel sorgte in diesem Jahr seine Einladung von Franck Ribéry zu einem mit Blattgold verzierten Steak
DANIEL STURRIDGE: Der ehemalige englische Nationalspieler spielt mittlerweile bei Trabzonspor. In England wurde sein "Wave-Dance" als Torjubel, bei dem er eine Welle mit beiden Armen nachahmt Kult
ROBBIE KEANE: Als Antwort auf die radschlagende und saltohüpfende Konkurrenz feierte der Ire die Tore mit einem irisch-graziösen Handstandüberschlag, gefolgt von einem Purzelbaum...
...um anschließend im Stile eines Revolverhelden seine imaginären Pistolen abzufeuern
MISROSLAV KLOSE: Neben dem "Klose-Salto" hatte der WM-Rekordtorschütze auch noch eine andere Jubel-Geste, die er nach jedem Tor zeigte. Drei gespreizte Finger für seine beiden Kinder und seine Frau, und der Kreis aus Daumen und Zeigefinger als Symbol des Zusammenhalts in der Familie
SIMON TERODDE: Der Jubel des FC-Stürmers mit der flachen Hand auf der Stirn hat einen simplen Grund: "Mit Union haben wir mal gegen Duisburg gespielt, ich habe ein Tor gemacht. Meine Eltern saßen auf der Tribüne, da habe ich sie mit dieser Geste gesucht. Das hat mir immer Glück gebracht"
CARSTEN JANCKER: Eine Jubelpose, an die sich die Bayern-Fans gerne erinnern. Der 1,93 Meter große Sturmtank drehte nach seinen Toren ab und küsste zärtlich seinen Ehering - ein Liebesgruß an seine Frau Natascha
LUIS SUAREZ: Der Dreifinger-Jubel, bei dem der Stürmer des FC Barcelona jeden der drei Finger einmal küsst ist seiner Familie gewidmet. Seine berühmte Tor-Geste hat sich "el Pistolero" sogar auf den Hals tätowieren lassen
PETER CROUCH: Der kultige "Robot-Dance". Erstmals gezeigt bei einem Vorbereitungsspiel gegen Jamaika musste Crouch sein Tanztalent noch oft beweisen. Bei seiner Körpergröße wirkte das mechanische Tanzen immer noch ein Stück amüsanter. Crouch ist generell für seine Selbstironie bekannt, auch mit dem spöttischen Spitznamen "Giraffe" ging er lässig um
BRUCHWEG BOYS: Lewis Holtby am Mikro, André Schürrle an der Gitarre und Adam Szalai am Schlagzeug. In der Saison 2010/11 mischten drei Mainzer unter Thomas Tuchel die Bundesliga auf. 7 Siege in den ersten 7 Spielen. Der Jubel im Stile einer Boyband hat sich nachhaltig in das Gedächtnis der Fußballfans eingebrannt
MARIO BALOTELLI: Die Einlage nach seinem EM-Halbfinal-Tor gegen Deutschland 2012 ist unvergessen, weniger bekannt die Geschichte dahinter: Balotellis Jubel war die sarkastische Antwort auf eine Zeitungskarikatur in Italien, die ihn als wilden King Kong darstellte - worin er verständlicherweise einen rassistischen Unterton sah. Als Internet-Meme entwickelte der Jubel dann ein völliges Eigenleben
Jubelposen der Stars
Serge Gnabry rührt wieder! Gegen Tottenham traf der deutsche Nationalspieler vierfach und feierte mit seinem ihm eigenen Torjubel - doch was steckt dahinter?
@Getty Images
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