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Karriere von Diego bei Werder Bremen Juventus Turin VfL Wolfsburg in Bildern

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Nach einem Horror-Foul droht Diego Ribas da Cunha, besser bekannt unter dem Namen Diego, das Karriere-Ende. Zuletzt spielte er in seiner Heimat bei Flamengo Rio de Janeiro
Die wohl beste und prägendste Zeit seiner Laufbahn verbrachte Diego bei Werder Bremen. Aber auch bei seinen weiteren Stationen hinterließ der Spielmacher stets Eindruck - wenn auch nicht immer im positiven Sinne. SPORT1 zeigt seine bewegte und erfolgreiche Karriere
Alles begann in Brasilien. Beim FC Santos, dem einstigen Verein von Legende Pelé entsprang er der erfolgreichen Jugendakademie und schaffte es bereits im Alter von 17 Jahren in den Kader der Profis
Sein Talent war bereits in jungen Jahren unverkennbar, sodass die Scouts der europäischen Top-Klubs früh auf den Spielmacher aufmerksam wurden. Nach drei Jahren und zwei Meisterschaften in der heimischen Liga erfolgte der Sprung über den großen Teich
Wie für viele seiner Landsmänner war Portugal der erste Halt auf Diegos großer Reise durch Europa. Der FC Porto bewies mal wieder ein gutes Händchen und sicherte sich die Dienste des damals 20-Jährigen für sieben Millionen Euro
Bei den Portugiesen schlug Diego jedoch nicht wie erwartet ein. Nach zwei Jahren und einem Meister-Titel war es Zeit für einen Tapetenwechsel, um seiner Karriere wieder auf die Sprünge zu helfen
Den Zuschlag bekam der SV Werder Bremen. Manager Klaus Allofs überzeugte den Brasilianer vom Weser-Klub und legte die damalige Rekord-Ablösesumme von acht Millionen Euro auf den Tisch. Und der Rechtsfuß konnte die hohen Erwartungen umgehend erfüllen
Gleich in seiner Premieren-Saison steuerte der Rechtsfuß stolze 13 Tore und 14 Vorlagen zu Bremens Vizemeisterschaft bei. Ein Meister-Titel blieb Diego während seiner Bremer Zeit zwar verwehrt, die Herzen der Fans eroberte er jedoch im Sturm
Unvergessen bleibt dabei allen Bundesliga-, und vor allem Bremen-Fans sein unglaubliches 70-Meter-Tor gegen Alemania Aachen aus der Saison 2006/07
Der größte Erfolg mit den Werderanern gelang Diego in der Saison 2008/09. Den 1:0-Siegtreffer gegen Bayer Leverkusen erzielte im Übrigen ein gewisser Mesut Özil. Die Feier am Bremer Rathaus versetzte danach die halbe Stadt in Ekstase
Im darauffolgenden Sommer konnte Bremens Nummer 10 den Verlockungen aus dem Ausland nicht mehr widerstehen. Und Klaus Allofs den 27 Millionen Euro aus Turin ebenfalls nicht. Die "Alte Dame" hatte ihren vermeintlichen Königstransfer
Doch beim italienischen Klassenprimus konnte der Brasilianer nicht ganz an seine Leistungen in Bremen anknüpfen. Trotz elf Torvorlagen und fünf Toren in der Serie A wurde er in Norditalien nicht wirklich glücklich
Ob es "Heimweh" war oder doch eher die finanziellen Möglichkeiten des VW-Konzerns werden wir nie erfahren. Fakt ist, dass es Diego nach nur einem Jahr in Italien für 15,5 Millionen Euro zum VfL Wolfsburg zog
Gemeinsam mit Edin Dzeko, Mario Mandzukic und seinem Landsmann Grafite bildete er zu dieser Zeit, zumindest in der Theorie, eine der gefährlichsten Offensiv-Reihen der Liga. Doch der Verein musste in der Saison 2010/11 lange um den Klassenerhalt zittern
Mitten im Abstiegskampf dann der folgenschwere Eklat: Nach einer Nicht-Berücksichtigung für die Startelf flüchtete Diego aus dem Mannschaftshotel. Hardliner Felix Magath plante künftig ohne seinen Spielmacher
Atlético Madrid erkannte die Situation am schnellsten und sicherte sich ein einjähriges Leihgeschäft für den Kreativspieler. Die Rechnung sollte aufgehen. Die "Colchoneros" triumphierten in der Europa League, Diego steuerte im Finale ein Tor und eine Vorlage bei
Nach seinem überaus erfolgreichen Auslandsjahr ging es dennoch zurück nach Wolfsburg. Dort wartete jedoch immer noch Intimfeind Magath auf ihn. Der nächste Skandal ließ nicht lange auf sich warten: Diego verweigerte die Rückreise aus dem Heimaturlaub in Brasilien, das Tuch war nun endgültig zerschnitten
Diegos Glück: Magath wurde im Spätherbst 2012 entlassen, Interimstrainer Lorenz-Günther Köstner setzte wieder auf den Querulanten. Schritt für Schritt fand der degradierte Ballkünstler auch unter Neu-Trainer Dieter Hecking wieder zu altbekannter Stärke. Zehn Tore und sechs Vorlagen sprangen am Ende einer turbulenten Saison heraus
In der Folgesaison 2012/13 war die Liebe mit dem VfL dann doch endgültig erloschen - oder die Sehnsucht nach wärmeren Temperaturen im Winter zu groß. Auf jeden Fall entschied sich Diego am letzten Tag der Winter-Transferperiode für einen erneuten Anlauf in Spanien
Wieder ging es nach Madrid, zu Atlético. Dort durfte er sich am Ende der Saison spanischer Meister nennen. Seine Spielzeiten im immens laufintensiven System von Diego Simeone waren jedoch sehr begrenzt, sodass er es nur ein halbes Jahr in Spaniens Hauptstadt aushielt
Weiter ging die Europa-Tour dann in der Türkei, bei Fenerbahce Istanbul. Der inzwischen 30-Jährige heuerte ablösefrei beim Spitzenklub der Süper Lig an und avancierte am Bosporus wieder zum Stammspieler
Zurück zu altem Glanz fand der Edeltechniker jedoch auch bei den Türken nicht. Mehrere kleinere Verletzungen unterbrachen immer wieder seinen Rhythmus. Nach zwei Spielzeiten bei "Fener" beendete Diego das Kapitel Europa endgültig
Wie viele seiner Landsleute verschlug es auch ihn auf die alten Karriere-Tage zurück in die Heimat. Bei Flamengo Rio de Janeiro gelang ihm Ende April der Gewinn der Stadtmeisterschaft gegen Vasco da Gama
Ob es nochmal ein Comeback für den einstigen Werder-Publikumsliebling im Trikot von Flamengo oder einem anderen Verein gibt, steht in den Sternen. Der mittlerweile 34-Jährige steht vor dem Karriereende. Bewegt und spektakulär war sie jetzt schon
Karriere von Diego bei Werder Bremen Juventus Turin VfL Wolfsburg in Bildern
Nach einem Horror-Foul droht Diego Ribas da Cunha, besser bekannt unter dem Namen Diego, das Karriere-Ende. Zuletzt spielte er in seiner Heimat bei Flamengo Rio de Janeiro
@Getty Images
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