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Kimi Räikkönen: Die besten Sprüche des Formel-1-Piloten

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Kimi Räikkönen ist zwar nicht mehr der schnellste Pilot. Dennoch gehört der Finne, der seit 16. Oktober 2019 40 Jahre alt ist und seit diesem Jahr für Alfa Romeo fährt, immer noch zu den interessantesten Figuren der Formel 1
Der "Iceman" - hier mit seiner Frau Minttu beim Monaco-GP -  gilt als großer Schweiger. Wenn er aber mal spricht, dann haben die Zuhörer meistens was zu lachen. Manche Sprüche sind so legendär, dass es sie inzwischen sogar auf T-Shirts gibt. SPORT1 hat Räikkönens beste Sprüche gesammelt
Kimis neuester Brüller kommt aus Österreich: Auf die Frage, warum er den Mittelfinger in Richtung von Lewis Hamilton gereckt habe, nachdem dieser ihn blockiert hatte, antwortete er: "Ich habe mir die Flugzeuge da oben angesehen und auf die Flugzeuge gezeigt."
Warum er sich für den Beruf des Motorsportlers entschieden habe, will jemand wissen. Die ehrliche Antwort des Finnen: "Weil ich da nicht so früh aufstehen muss"
Vor dem Großen Preis von Kanada fragt ein Reporter nach der Freizeitgestaltung des "Iceman". "Kimi, wie hast du die Tage vor dem Kanada GP in Montreal verbracht?" Die Antwort: "Ich kam am Dienstag hier an. Also war ich gestern hier"
Der "Iceman" soll erklären, wie die Zusammenarbeit im McLaren-Team so funktioniere. "Die haben es schwerer mit mir als andersherum. Ich bin manchmal ein bisschen faul", lautete seine entspannte Antwort
Ein Reporter will wissen, ob Räikkönen eine besondere Beziehung zu seinem Helm hat, so wie zahlreiche andere Piloten. Was sagt der Finne? "Ich putze ihn, damit ich besser sehe"
Als ein finnisches TV-Team am Donnerstag vor Saisonbeginn dem "Iceman" Fragen stellen will, antwortet der: "Kommt morgen wieder, heute bin ich noch im Urlaub"
Über seinen Ruf als störrischer Schweiger sagt Räikkönen einmal: "Es interessiert mich nicht, was andere Leute über mich denken. Ich bin nicht Michael Schumacher"
Zu den Sponsoren hat Räikkönen seit jeher ein besonderes Verhältnis. Auf die Frage, was Uhrenhersteller "TAG Heuer" so besonders machen würde, entgegnet dieser: "Es ist ok"
Als ein Journalist ihn bittet "Kimi, kannst du uns ein bisschen was sagen", ist die Reaktion von Räikkönen: "Yeah, eins, zwei...drei."
2010 und 2011 nimmt Räikkönen an der Rallye-WM teil und sucht sich Kaj Lindström als Co-Piloten aus. Seine Begründung? "Ich wollte einen erfahrenen Beifahrer, damit wenigstens einer im Auto weiß, was er tut"
Auf die Frage, warum er in die Formel 1 zurückgekehrt ist, antwortet Räikkönen simpel: "Ich hatte gerade nichts anderes vor"
Was denn das Beste daran sei, ein Formel-1-Fahrer zu sein, will ein Reporter von Räikkönen wissen: "Bestimmt nicht mit den Medien zu sprechen. Ich bin kein großer Fan beschissener Fragen"
Nachdem ihn die aggressive Fahrweise von Sergio Perez einen Spitzenplatz gekostet hat, giftet er in Richtung des Mexikaners: "Der wollte mein Rennen ruinieren. Vielleicht muss man ihm mal aufs Maul hauen, damit er kapiert, wie er fahren muss"
Sein wohl berühmtester Spruch: Als ihm Ingenieure in Abu Dhabi 2012 kurz vor dem Ziel immer wieder den Rennstand durchgeben, funkt Räikkönen: "Lasst mich in Ruhe, ich weiß, was ich tue" - dieser Spruch wird später sogar auf T-Shirts mit seiner Unterschrift gedruckt
Ein Reporter will von Räikkönen wissen, wie er die neue Strecke in Singapur beschreiben würde. Die legendäre Antwort des "Iceman": "Es ist an manchen Stellen eng, an anderen breit - das hängt davon ab, wo man ist"
Auch für seine Fahrer-Kollegen hat er gerne einen Spruch parat. Als Lewis Hamilton (l.) seinen ersten GP-Sieg gewohnt überschwänglich damit beschreibt, dass sich dieser besser als Sex anfühlt, meinte Räikkönen: "Vielleicht hatte er noch nie Sex"
Fernando Alonso (l.) ist bekannt für Psychospielchen - nur bei Teamkollege Räikkönen biss er damit auf Granit: "Es könnte mich nicht weniger interessieren, was dieser Mann denkt"
Vermutlich keiner empfing Formel-1-Neulinge so herzlich wie Räikkönen. So antwortete er auf die Frage, welchen Rat er den Neulingen Nico Rosberg und Scott Speed geben würde: "Ich hoffe, dass sie leicht zu überrunden sind"
Tanzen ist offenbar nicht so Räikkönens Sache. Über die Feier zum finnischen Unabhängigkeitstag im Schloss des Präsidenten sagt er: "Ich denke, ich werde den Teil mit dem Tanzen überspringen. Jemand anderes soll mit Jenni (seine damalige Ehefrau, Anm. d. Red.) tanzen, wenn sie will"
Dafür hat er offenbar andere Hobbys - oder will das zumindest dem Reporter weismachen, als dieser danach fragt. "Ich sammle Walnüsse", sagt Räikkönen kühl
Angesprochen auf seine Biographie spricht Räikkönen im Podcast "Beyond the Grid" über die Zeit, in der er 16 Tage am Stück betrunken war: "Solange du an mehr Tagen trinkst als du verkatert bist, ist alles fein. Und damals haben die Zahlen sicher gestimmt!"
Auf die Frage, ob es ihm manchmal im Auto langweilig ist: "Nur wenn ich meilenweit vorne bin, wie in Melbourne letztes Jahr. Dann denkt man über andere Dinge nach oder spielt mit den Knöpfen am Lenkrad. Dann habe ich den Bremspunkt verpasst"
Eine interessante Diskussion entsteht eines Tages rund um ein neues Tattoo, das er sich stechen hatte lassen. "Kimi, du hast ein heißes Tattoo auf dem Arm - was ist das?". Antwort: "Es ist ein Tattoo." Frage: "Und was bedeutet es?" Antwort: "Nichts, gar nichts." Frage: "Ist es permanent?" Antwort: "Das weiß ich nicht"
Als Räikkönen darauf angesprochen wird, dass er die Präsentation von Pelé gerade verpasst hat und ob er darüber hinwegkommen würde, konterte dieser: "Ja. Ich war kacken"
Ein Reporter will wissen, wie Räikkönen den fünften Platz in der Startaufstellung findet. Dessen Antwort: "Es ist der fünfte Platz in der Startaufstellung"
Räikkönens schonungslos ehrliche Antwort auf die Frage eines Scheichs, was für Voraussetzungen sein Sohn braucht, damit er Formel-1-Fahrer wird: "Ich hoffe, dass du viel Geld hast"
Am Rande des Bahrain-GP 2017 wird Räikkönen gefragt, warum der Kurs ihm denn so gut liegt. Seine trockene Antwort lautete: "Weiß ich doch nicht. Geh' und frag' den Kurs"
Große Feier zum 300. Rennen in seiner F1-Karriere? Räikkönen hat darauf wenig Lust: "Ich habe dem Team schon vor einer ganzen Weile gesagt, dass ich hier wirklich nichts anderes will als bei jedem anderen Rennen. Ich versuche, sie zu zwingen, alles abzusagen. Aber da hatte ich bisher keinen großen Erfolg"
Als die Presse erneut nach dem Jubiläum fragt, antwortet der Finne: "Zahlen interessieren mich nicht. Ob es 300 Grands Prix sind oder 20.000 Rennen, das ist mir doch egal. Ich war nie ein Bestmarkenjäger, das hat mich nie gekratzt. Ich mach, was mir gefällt"
Kein Spruch, aber der Ausdruck von Räikkönen über den neuen Alfa-Romeo-Partner "Little Mole" sagt wohl sowieso mehr als 1000 Worte
Kimi Räikkönen: Die besten Sprüche des Formel-1-Piloten
Kimi Räikkönen ist zwar nicht mehr der schnellste Pilot. Dennoch gehört der Finne, der seit 16. Oktober 2019 40 Jahre alt ist und seit diesem Jahr für Alfa Romeo fährt, immer noch zu den interessantesten Figuren der Formel 1
@Getty Images
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