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NBA-Awards: Towns folgt legendärem Quartett

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Die NBA-Playoffs sind in vollem Gange  - und währenddessen auch die Vergabe der Auszeichnungen für die prägenden Spieler der regulären Saison. SPORT1 sagt, wer in den Kategorien wervollster Spieler, bester Verteidiger, bester Sechster Mann, meist verbesserter Spieler sowie Trainer des Jahres vorne liegt und wer auf den Plätzen folgt
Titelverteidiger Stephen Curry holt sich mit einem Erdrutsch-Sieg zum zweiten Mal in Serie den MVP-Titel. In der Abstimmung der wahlberechtigten Medienvertreter erhielt er für den Award zum wertvollsten Spieler der Liga satte 1310 Punkte. Bei seinem Triumph sorgt Curry außerdem für ein Novum in der NBA-Geschichte…
Alle 131 Stimmen für den Erstplatzierten im Ranking sammelte der Point Guard ein - das gab es in der NBA-Geschichte noch nie. In der NHL war Wayne Gretzky 1982, in der NFL Tom Brady 2010 einstimmig zum wertvollsten Spieler gewählt worden
Curry hatte mit 30,1 Punkten, 6,7 Assists und 5,4 Rebounds pro Spiel sowie 50,4 Prozent Wurfquote aus dem Feld und 45,4 Prozent Dreierquote in der regulären Saison Fabelzahlen aufgelegt und mit seinen Warriors durch 73 Siege den Rekord von Michael Jordans Chicago Bulls gebrochen
Hinter dem völlig verdienten MVP Curry kommt der Zweitplatzierte Kawhi Leonard lediglich auf 634 Zähler – nicht einmal die Hälfte von Currys Punktzahl im Voting. In diesem Jahr macht der Small Forward aber noch einmal einen Schritt nach vorne, erzielt mehr Punkte, verbessert seine Wurfquoten und ist mittlerweile das Aushängeschild der Spurs. Platz zwei ist mehr als verdient
Knapp hinter "Defensive Player of the Year" Leonard (634 Punkte) bleibt für den viermaligen MVP LeBron James mit 631 Zählern nur Platz drei. Immerhin landet der "King" der Cleveland Cavaliers noch vor Triple-Double-Maschine Russell Westbrook, obwohl der Aufbau der Oklahoma City Thunder durchaus einen Platz unter den Top 3 verdient gehabt hätte
Steve Kerr erhält von der NBA den Award für den besten Trainer des Jahres. Obwohl der 50-Jährige 43 Spiele wegen einer Rückenverletzung verpasst, führt er die Golden State Warriors um Stephen Curry zur Rekordsaison mit einer Bilanz von 73:9. Sein Ersatzmann Luke Walton wird auf Rang acht gewählt. Kerr erhält 381 Punkte von den wahlberechtigten Sportjournalisten
Auf Platz zwei schafft es Terry Stotts mit 335 Punkten. Die Portland Trail Blazers müssen vor der Saison die Abgänge von LaMarcus Aldridge, Wesley Matthews, Nicolas Batum und Robin Lopez verkraften. Durch den nötigen Umbruch wird ein Einbruch in den Tabellenkeller der NBA prognostiziert. Doch Stotts, der als Assistenztrainer einen wichtigen Anteil am NBA-Titel der Dallas Mavericks 2011 hat, führt die Truppe um Damian Lillard und C.J. McCollum überraschend in die Playoffs
Gregg Popovich komplettiert das Podest. Der Coach der Spurs erhält 166 Punkte. Sein Team um LaMarcus Aldridge und Kawhi Leonard spielte wie die Warriors eine historische Saison - mit nur einer Heimniederlage in 82 Partien
C.J. McCollum ist von der NBA mit dem Award des Most Improved Player ausgezeichnet worden. Der 24-Jährige ist der große Profiteur des Umbruchs bei Portland. In den Playoffs im Vorjahr deutet er sein Potenzial an, in der laufenden Saison gelingt ihm eine Leistungsexplosion. Bei mehr als verdoppelter Spielzeit verdreifachen sich seine Punkte und vervierfachen sich die Assists (2015/2016: 20,9/4,2). Mit 559 Punkten liegt der Guard bei der Wahl klar vor den Konkurrenten
166 Punkte erhält Kemba Walker von den 130 Journalisten. Als Topscores (20,9) der Hornets ist Walker maßgeblich am Einzug in die Playoffs beteiligt. Auch seine Wurfquoten kann der Point Guard im Vergleich zur Vorsaison verbessern
Giannis Antetokounmpo beschließt die Top3. Der "Greek Freak" ist eine Triple-Double-Maschine  und in der Lage, jede Position zu spielen und zu verteidigen. Seine 16,8 Punkte, 7,6 Rebounds und 4,3 Assists sind eine klare Steigerung zum Vorjahr (12,7/6,7/2,6).
Jamal Crawford von den Los Angeles Clippers hat zum dritten Mal den Sixth Man Award gewonnen. Damit ist der 36-Jährige  der erste NBA-Spieler überhaupt, der die Trophäe so oft gewinnt. Zwei Mal wurde die Ehre dem ehemaligen deutschen Nationalspieler Detlef Schrempf zuteil. Crawford siegt bei der Wahl mit 341 Punkten. Durchschnittlich 14,2 Punkte und 2,3 Assists pro Spiel überzeugen die 130 Sportjournalisten
Hinter Crawford belegt Andre Iguodala Platz zwei. Golden States Finals-MVP ist der Spielmacher von der Bank und Edelverteidiger im Team des amtierenden Champions. Der 32-Jährige macht im Schnitt sieben Punkte und schnappt sich vier Rebounds pro Spiel. Bei der Wahl erhält er 288 Punkte
Enes Kanter ist hinter den Superstars Kevin Durant und Russell Westbrook mit 12,7 Punkten der drittbeste Scorer im OKC-Team. Am 6. April verbessert Kanter im Spiel gegen die Portland Trail Blazers seinen Karrierebestwert auf 33 Punkte. Der in der Schweiz geborene Türke erhält bei der Wahl 182 Punkte.
Kawhi Leonard von den San Antonio Spurs ist zum zweiten Mal in Folge zum besten Defensivspieler der NBA gewählt worden. Bei der Wahl der Jury aus 130 Sportjournalisten erhielt der 24-Jährige insgesamt 547 Punkte und wurde 84 Mal auf den ersten Platz gewählt
Der Small Forward ist erst der zweite Small Forward in der Geschichte, der die Auszeichnung zwei Mal nacheinander erhält. Leonard kommt in dieser Saison auf 1,8 Steals sowie 1,0 Blocks pro Spiel und wurde erstmals für das All-Star Team nominiert
Hinter Leonard landet Draymond Green, der Defensiv-Anker der Golden State Warriors, auf dem zweiten Platz. Der Allrounder wird regelmäßig auf die besten Spieler des Gegners angesetzt. Green erhält 421 Punkte, wird dabei 44 Mal auf Platz eins gewählt
Miamis Hassan Whiteside  komplettiert das Podest der besten NBA-Verteidiger. Mit beeindruckenden 3,7 Blocks pro Spiel weist der 26-Jährige fast zwei mehr auf als der zweitbeste DeAndre Jordan in dieser Kategorie (2,3). Gepaart mit durchschnittlich 11,9 Rebounds pro Spiel stellt der Center starke Defensiv-Statistiken auf. Mit 83 Punkten (Zwei Mal Platz eins) ist sein Abstand zum Top-Duo bereits beträchtlich
Wer jeden Monat in seiner Conference zum Rookie des Monats gewählt wird, hat auch bei der jährlichen Abstimmung den Titel verdient. Der Award geht nach 18,3 Zählern und 10,5 Rebounds pro Partie an Karl-Anthony Towns. Der Nummer-1-Pick bleibt wie Curry sogar ohne Gegenstimme (650 Punkte). Das war vor ihm nur Damian Lillard, Blake Griffin, David Robinson und Ralph Sampson gelungen
Kristaps Porzingis galt lange Zeit als Anwärter für die Auszeichnung. Zunächst von den Fans ausgebuht, strafte der Power Forward seine Kritiker schnell Lügen. Doch aufgrund einer mäßigen zweiten Saisonhälfte reichte es für den Letten nur zum zweiten Platz  (363 Punkte)
Etwas überraschend sichert sich Nikola Jokic von den Denver Nuggets mit 59 Zählern den dritten Rang. Der Center dreht vor allem in der zweiten Saisonhälfte auf und lässt Devin Booker (Phoenix Suns) und Jahlil Okafor (Philadelphia 76ers) hinter sich
NBA-Awards: Towns folgt legendärem Quartett
Die NBA-Playoffs sind in vollem Gange - und währenddessen auch die Vergabe der Auszeichnungen für die prägenden Spieler der regulären Saison. SPORT1 sagt, wer in den Kategorien wervollster Spieler, bester Verteidiger, bester Sechster Mann, meist verbesserter Spieler sowie Trainer des Jahres vorne liegt und wer auf den Plätzen folgt
@Getty Images
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