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Real Madrid: Berühmte Brasilianer mit Ronaldo, Kaka, Robinho

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Stolze 45 Millionen Euro legt Real Madrid für Rodrygo Silva de Goes, kurz Rodrygo, auf den Tisch. Bereits im letzten Sommer haben die Königlichen das brasilianische Toptalent verpflichtet, nun, wo er das 18. Lebensjahr erreicht hat, darf er auch nach Madrid
Dort möchte er in die Fußstapfen von einem der besten Real-Spieler der vergangenen Jahre treten. "Cristiano Ronaldo hat mit Real Madrid Geschichte geschrieben und ich möchte in seine Fußstapfen treten", sagte Rodrygo bei seiner Vorstellung im Santiago Bernabeu
Der 18-Jährige reiht sich auch in die Riege der Brasilianer bei Real Madrid ein. SPORT1 zeigt die bekanntesten Brasilianer in der Geschichte von Real Madrid
DIDI (2.v.l. unten): Der erste Brasilianer mit Rang und Namen bei den Königlichen war Nationalspieler Didi ab 1959. Der erste Brasilianer überhaupt in Reals Historie war aber Fernando Giudicelli im Jahr 1935
ROBERTO CARLOS: Lange Zeit danach spielten Brasilianer bei Real kaum eine Rolle. Erst 1996, mit der Verpflichtung von Roberto Carlos, änderte sich das. Über Jahre prägte der Mann mit dem härtesten Schuss der Welt die Position des Linksverteidigers bei Real Madrid
Insgesamt neun Jahre lief "RC" für Real auf und erzielte in 370 Einsätzen 47 Tore. Vor allem seine Freistöße waren auf der ganzen Welt gefürchtet. 2007 zog er dann weiter zu Fenerbahce Istanbul, wo er aber nicht mehr an seine Glanzzeiten anknüpfen konnte
ZÉ ROBERTO: Der Mittelfeldspieler ist vor allem aus seiner Zeit bei Bayer Leverkusen und beim FC Bayern bekannt, doch in der Saison 1997/1998 lief er auch ein Jahr bei Real Madrid auf
Unter Trainer Jupp Heynckes kam er immerhin auf 21 Einsätze, bevor er zu Leverkusen wechselte und dort sogar den Sprung ins brasilianische Nationalteam schaffte. Später half Zé Roberto, den FC Bayern mitzuprägen
SÁVIO: 1998 kam der Mittelfeldspieler von Flamengo in die spanische Hauptstadt. Sávio Bortolini Pimentel, so sein voller Name, lief insgesamt 105 Mal im königlichen Dress auf. Dabei gewann er drei Mal die Champions League
Nach dem Titelgewinn 2002 wurde er an Girondins Bordeaux verliehen, als er im darauffolgenden Sommer zu Real zurückkehren sollte, hatte Real das Interesse am Brasilianer verloren und verkaufte ihn an Real Saragossa
JULIO CÉSAR: 1999 verpflichtete Real den Verteidiger vom Provinzklub Real Valladolid. Allerdings konnte César sich gegen die hochkarätige Konkurrenz um Iván Helguera, Fernando Hierro und Aitor Karanka nicht durchsetzen.
So wurde er in seinen drei Jahren bei Real gleich drei Mal ausgeliehen, zuletzt zu Benfica Lissabon, wo er in 20 Spielen drei Tore erzielte. Auch nach seiner Real-Zeit wechselte er munter die Klubs und kommt insgesamt auf 16 Vereine während seiner Profi-Laufbahn
FLÁVIO CONCEICAO: Im Jahr 2000 wechselte Conceicao, der im defensiven Mittelfeld zuhause war, für 25 Millionen Euro von La Coruna nach Madrid. Auch er war Bestandteil der Champions-League-Sieger von 2002 und konnte obendrein den Supercup, sowie den Weltpokal einheimsen
2003 wurde er an Borussia Dortmund verliehen, konnte dort aber nie wirklich überzeugen. 2006 endete seine Karriere bei Panathinaikos Athen
RONALDO: Das "Phänomen" kam für 45 Millionen Euro von Inter Mailand zu den Königlichen, nachdem Ronaldo zuvor bereits für PSV Eindhoven und den FC Barcelona in Europa aufgelaufen war. An der Seite von Luis Figo, Zinédine Zidane und David Beckham war Ronaldo ein Bestandteil der "Galaktischen"
Die ersten vier Jahre traf der Angreifer wie am Schnürchen und wurde zur Real-Legende. Ab der Saison 2006/2007 konnte er sich dann aber nicht mehr richtig durchsetzen. Ronaldos zahlreiche Verletzungen forderten ihren Tribut. Im Winter 2007 kehrte er nach 83 Toren in 127 Spielen Real den Rücken und ging zum AC Mailand. 2011 beendete er seine aktive Laufbahn bei Corinthias Sao Paulo
ROBINHO: Das Mega-Talent kam direkt vom FC Santos nach wochenlangem Tauziehen in die spanische Hauptstadt. 24 Millionen Euro überwiesen die Madrilenen nach Brasilien. Gleich in seinem vierten Einsatz traf Robinho und befeuerte damit die Erwartungen an ihn
Doch der Flügelflitzer konnte diese nicht erfüllen. Zwar bestritt er 101 Spiele in drei Jahren für Real, erzielte dabei aber nur 25 Tore und fiel auch ab und an mit Eskapaden abseits des Platzes auf. 2008 ging Robinho zu Manchester City, aber auch dort packte er den Durchbruch nicht. Inzwischen läuft er für Basaksehir in der Türkei auf
JÚLIO BAPTISTA: Der offensive Mittelfeldspieler ballerte beim FC Sevilla 38 Tore in 63 Spielen, woraufhin er auf Reals Radar landete. 2005 holten ihn die Königlichen für satte 20 Millionen Euro. Nach einer Saison wurde "das Biest" aber im Tausch mit José Antonio Reyes zum FC Arsenal verliehen
Dort wollte Coach Arsène Wenger die Kaufoption nicht ziehen und Baptista musste zurück zu Real. Allerdings war er dort kein Stammspieler mehr und verließ den Klub nach insgesamt 58 Spielen (elf Tore). Bei der AS Rom, die ihn verpflichtete, blühte er wieder auf. Zuletzt ließ er seine Karriere in Rumänien bei CFR Cluj ausklingen
EMERSON: In Italien war der Brasilianer ein absoluter Superstar, doch als 2006 der Manipulations-Skandal um Juventus Turin aufgedeckt wurde, kehrte Emerson Italien den Rücken. Real Madrid holte ihn im Doppelpack mit Trainer Fabio Capello
Allerdings konnte der Mittelfeldspieler nicht mehr wirklich an seine Glanzzeiten aus Italien anknüpfen. So war auch nach 28 Einsätzen und nur einem Jahr in Madrid wieder Schluss. Er wechselte zum AC Mailand, bevor er 2009 seine Karriere, die einst in Leverkusen Fahrt aufnahm, beim FC Santos beendete
MARCELO: Der legitime Nachfolger von Roberto Carlos. Seit nunmehr elf Jahren beackert der 31-Jährige die linke Abwehrseite von Real Madrid. 2007 schlug Real für läppische 6,5 Millionen Euro zu und verpflichtete das Fluminense-Juwel
Inzwischen bestritt Marcelo Vieira da Silva Júnior 486 Spiele für die Königlichen und bereitete dabei 90 Tore vor. 36 Treffer erzielte er selbst. Seinen Legendenstatus bei den Madrilenen hat er bereits sicher
PEPE: Der eisenharte Verteidiger mit dem bürgerlichen Namen Képler Laveran Lima Ferreira wurde in Brasilien geboren, lief aber für die portugiesische Nationalmannschaft auf. 30 Millionen Euro berappte Real 2007 für den Verteidiger vom FC Porto
Während Pepe mit den Königlichen zahlreiche Titel einfuhr, verlor er auf dem Spielfeld ab und an die Beherrschung. So wurde er einmal für zehn Spiele gesperrt, weil er seinen Gegenspieler mehrfach trat und ins Gesicht schlug. Nach zehn Jahren verließ der gebürtige Brasilianer Real 2017 in Richtung Besiktas Istanbul
KAKÁ: Für 68,5 Millionen Euro holte Real den damaligen Ausnahmekünstler 2009 vom AC Mailand in die spanische Hauptstadt. Doch in seinen vier Jahren dort konnte er nicht an die vorher gezeigten Leistungen anknüpfen. Einerseits behinderten ihn immer wieder Verletzungen, andererseits stand er ab 2011 im Schatten von Mesut Özil, der ihm den Rang ablief
Trotz aller Widrigkeiten kam Kaká auf 85 Einsätze für die Königlichen, bevor er 2013 ablösefrei wieder zum AC Mailand zurückkehrte. Nach nur einem Jahr wurde sein Kontrakt aufgelöst. 2017 endete seine Karriere bei Orlando City in der MLS
FABINHO: Ein Spiel absolvierte der heutige Liverpool-Star in der Saison 2012/2013 für Real Madrid. Aber erst in Monaco gelang ihm der Durchbruch, bevor er in diesem Jahr mit den Reds die Champions League gewann
CASEMIRO: Im Januar 2013 wurde der Mittelfeldspieler vom FC Sao Paulo an Reals zweite Mannschaft verliehen. Unter José Mourinho feierte er nur drei Monate später sein Debüt in der ersten Mannschaft. Nach Saisonende zog Real die Kaufoption und beförderte ihn in den Profikader
Mit Ausnahme einer einjährigen Leihe zum FC Porto, wo er endgültig zum Stammspieler reifte, spielt Casemiro seither für Real und war unter anderem am Hattrick in der Champions League beteiligt
DANILO: 31,5 Millionen Euro ließen sich die Königlichen 2015 die Dienste des Rechtsverteidigers vom FC Porto kosten. Allerdings konnte der Nationalspieler in Madrid nicht immer an seine zuvor gezeigten Leistungen anknüpfen
56 Spiele (drei Tore, neun Vorlagen) standen für ihn nach zwei Jahren zu Buche, bevor er zu Manchester City wechselte. Dort war der 27-Jährige in der abgelaufenen Saison aber auch kein Stammspieler mehr und kam lediglich auf elf Einsätze für die Citizens
Real Madrid: Berühmte Brasilianer mit Ronaldo, Kaka, Robinho
Stolze 45 Millionen Euro legt Real Madrid für Rodrygo Silva de Goes, kurz Rodrygo, auf den Tisch. Bereits im letzten Sommer haben die Königlichen das brasilianische Toptalent verpflichtet, nun, wo er das 18. Lebensjahr erreicht hat, darf er auch nach Madrid
@Getty Images
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