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So schlagen sich die Ex-Bundesliga-Stars im Ausland

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Christian Pulisic erzielt beim 4:2-Sieg des FC Chelsea in Burnley einen Hattrick. Es sind gleichzeitig auch die ersten drei Saisontore für den früheren Dortmunder im Trikot der Blues
Während Pulisic nach durchwachsenem Saisonstart aufblüht, entwickelt sich Franck Ribéry beim AC Florenz in Rekordgeschwindigkeit zum Leistungsträger, fällt am Wochenende aber unangenehm auf. SPORT1 zeigt, wie sich die Ex-Bundesliga-Stars im Ausland schlagen
FRANCK RIBÉRY (AC Florenz): Im Gegensatz zu Arjen Robben nahm der Franzose nach seinem Ende bei den Bayern eine neue Herausforderung an. Bisher präsentiert sich der Franzose in toller Form, hat sich bereits zum Publikumsliebling entwickelt und wurde im September zum Spieler des Monats in der Serie A gewählt
Beim 1:2 gegen Lazio Rom zeigt sich der 36-Jährige aber mal wieder von seiner anderen Seite. Zwar bereitet er das einzige Tor von Florenz vor, schubst in der Schlussphase aber einen Linienrichter und sieht nachträglich die Rote Karte
CHRISTIAN PULISIC (FC Chelsea): Seit vergangenem Sommer ist Christian Pulisic fest beim FC Chelsea. Nach gutem Start folgte das erste Tief: Gleich viermal musste Pulisic auf der Bank Platz nehmen, stand erst gegen Burnley am vergangenen Spieltag nach längerer Zeit wieder in der Startelf
Die Chance nutzt der 21-Jährige mit seinen ersten drei Toren eindrucksvoll - mit rechts, mit links und mit dem Kopf. Das nennt man mal vielseitig
JAMES RODRÍGUEZ (Real Madrid): Die Bayern entsprachen seinem Wunsch und zogen die Kaufoption nicht. Nachdem es wochenlang nur darum ging, ob Atlético Madrid oder der SSC Neapel den Zuschlag bekommt, blieb James am Ende doch bei den Königlichen
Mittlerweile sprechen die spanischen Medien von der Wiedergeburt des Kolumbianers, der zu alter Stärke zurückfindet und in seinen neun Pflichtspieleinsätzen (ein Tor und ein Assist) wieder sein Potenzial ausschöpft. Womöglich kann er seine Klasse auch im Clasico am Mittwoch beim FC Barcelona zeigen
RENATO SANCHES (OSC Lille): Beim FC Bayern fühlte er sich nie so wirklich wohl, der Klub konnte Sanches nie die gewünschte Spielpraxis garantieren. Der Wechsel zu Lille sollte der (nächste) Neustart sein, doch der Anfang misslang
Besonders nach dem 0:3 in der Champions League gegen Ajax hagelte es Kritik. Zuletzt fiel Sanches wegen einer Achillessehnenquetschung aus und stand gegen Bordeaux nicht im Kader
ANDRE SCHÜRRLE (Spartak Moskau): Nachdem seine Leihe beim FC Fulham mit dem enttäuschenden Abstieg endete, läuft es in Russland für den 28-Jährigen ordentlich. In 13 Pflichtspielen stehen sechs Scorerpunkte auf dem Konto des Stürmers. Der Meisterschaftszug scheint für Spartak als Sechster aber in weiter Ferne
MAXIMILIAN PHILIPP (Dinamo Moskau): Der Angreifer legte in der russischen Premier Liga einen Superstart hin mit zwei Toren in zwei Spielen. In den folgenden vier Liga-Partien sowie im Pokal hatte der 25-Jährige dann aber Ladehemmung. Seitdem muss der 25-Jährige ausschließlich auf der Bank Platz nehmen
ALEXANDER ISAK (Real Sociedad): Der 19 Jahre alte Mittelstürmer sah beim BVB keine Perspektive gegeben und floh nach Spanien. Bislang mit wenig sportlichem Erfolg
Lediglich 300 Spielminuten erhielt der Schwede, da in der Sturmmitte Willian Jose bei San Sebastian gesetzt ist. Immerhin: Im Spiel gegen Celta Vigo am Sonntag kam Isak von der Bank und konnte mit einem Joker-Tor Treffer Nummer Zwei in dieser Saison verbuchen
SHINJI KAGAWA (Real Saragossa): Der spanische Zweitligist steht mit 19 Punkten auf Platz sieben und strebt den Aufstieg in La Liga an. Auch dank des japanischen Spielmachers, der im Mittelfeld gekonnt die Fäden zieht und auch zwei Tore auf dem Konto hat
ABDOU DIALLO (Paris Saint-Germain): Der französische Innenverteidiger suchte das Weite nach dem Hummels-Coup und hat alles richtig gemacht. Bei Paris Saint-Germain kam der 23-Jährige zwölf Mal zum Einsatz, acht Mal über die volle Distanz. So auch bei seinem ersten Titel im Dress des französischen Spitzenteams: Im Supercup gelang PSG gegen Stade Rennes ein mühsamer 2:1-Sieg
JEAN-KEVIN AUGUSTIN (AS Monaco): Wollte sich in Leipzig eine neue Chance erkämpfen, das gelang aber nicht. Monaco holte den Mittelstürmer auf Leihbasis. Nach zwei Joker-Einsätzen über 34 und 16 Minuten durfte der Franzose gegen Nizza erstmals von Anfang an ran
Zwar gelang der erste Saisonsieg, Augustin blieb aber erneut torlos und musste nach 63 Minuten wieder runter. Seitdem hütet der 22-Jährige die Bank
BRUMA (PSV Eindhoven): 15 Millionen Euro überwies PSV für den Flügelspieler nach Leipzig. Satte 17 Pflichtspieleinsätze hat der Portugiese bereits in seinen Statistiken stehen, auch vier Tore und vier Assists können sich sehen lassen. Bisher hat sich der Transfer für die Niederländer und Bruma voll ausgezahlt
JOSIP DRMIC (Norwich City): In der Schlussphase der vergangenen Spielzeit drehte der Schweizer bei Gladbach noch einmal auf, nach seinem Vertragsende ging es dennoch nach England zu Norwich. Dort läuft es allerdings noch nicht besonders toll
Eine Oberschenkelverletzung kostete Drmic drei Spiele, in den weiteren Partien durfte der Stürmer insgesamt nur 71 Minuten ran. Immerhin: Im Spiel gegen Aston Villa gelang dem 27-Jährigen sein erstes Tor als Joker, fand sich seitdem aber nur auf der Bank wieder
RIECHEDLY BAZOER (Vitesse Arnheim): Beim Ex-Klub von Wunderkind Martin Ödegaard gehört der frühere Wolfsburger (1,5 Millionen Euro Ablöse) zu den Leistungsträgern
In acht von neun Spielen stand Bazoer in der Startelf, eine Partie verpasste der Mittelfeldspieler wegen einer Gelb-Roten-Karte gegen Ajax. In diesem Spiel gelang dem 22-Jährigen auch ein Tor
SÉBASTIEN HALLER (West Ham United): 40 Millionen Euro überwies West Ham für den Stürmer, der gemeinsam mit Ante Rebic und Luka Jovic die Frankfurter Büffelherde bildete und 15 Ligatore schoss. Auch in England stellt der Franzose seine Qualitäten unter Beweis. Neun Liga-Einsätze über 90 Minuten, vier Treffer, ein Assist
ANTE REBIC (AC Mailand): Der Kroate wechselte im Tausch-Geschäft für André Silva zu Milan, nachdem er zu Saisonbeginn noch für die Eintracht auf dem Platz gestanden hatte. In der Lombardei läuft es für Rebic ähnlich schleppend wie für das ganze Team (Tabellenplatz 12). Vier Einsätze, 73 Minuten, zwei Gelbe Karten – da ist Luft nach oben
LUKA JOVIC (Real Madrid): Satte 27 Pflichtspieltore erzielte der Serbe im Vorjahr für Frankfurt - das machte ihn für ganz Europa interessant. Die Königlichen ließen sich Jovic dann 60 Millionen Euro kosten. Dort erhielt der Stürmer auch einige Chancen, doch bislang wartet der 21-Jährige noch auf seine Erlösung und sein Debüt-Tor für Real
JETRO WILLEMS (Newcastle United): Der Linksverteidiger geriet bei der Eintracht aufs Abstellgleis und wünschte sich einen Wechsel - Newcastle griff zu. Dort stand Willems bereits siebenmal in der Startelf, gegen Liverpool gelang dem Niederländer sogar ein Traumtor
MAX KRUSE (Fenerbahce Istanbul): Seinen Abschied von Werder Bremen und seinen Wechsel zu Fener verstand nicht jeder, doch bisher verläuft für Kruse das Türkei-Abenteuer durchaus erfreulich. Der Stürmer hat bereits fünf Tore vorbereitet und ist absoluter Publikumsliebling. Derzeit laboriert der 33-Jährige allerdings an einer Leistenverletzung
JOELINTON (Newcastle United): 44 Millionen Euro erhielt die TSG Hoffenheim von den Magpies. Dort sind die Leistungen des Brasilianers und die seines Teams wechselhaft
Am 3. Spieltag schoss Joelinton Newcastle zum 1:0-Sieg gegen Tottenham, ansonsten ist der Stürmer torlos
VALENTINO LAZARO (Inter Mailand): Der Rekordabgang von Hertha BSC (22 Millionen Euro) sucht bei Inter noch seinen Platz. Lazaro (l.) feierte erst am achten Spieltag gegen Sassuolo in der 76. Minute sein Debüt in der Serie A, musste im nächsten Spiel aber wieder zurück auf die Bank
In der Champions League gegen Slavia Prag erhielt der Österreicher Einsatzzeit, nachdem sich Antonio Candreva verletzte
JEAN-PHILIPPE GBAMIN (FC Everton): Mainz kaufte Gbamin 2016 für fünf Millionen Euro - und nahm in diesem Sommer 25 Millionen ein. Bei den Toffees will der Mittelfeldspieler den nächsten Schritt machen
Am ersten Spieltag stand der 24-Jährige 45 Minuten auf dem Platz, eine Woche später sogar 90. Seitdem setzt ihn aber eine Oberschenkelverletzung außer Gefecht, die Ausfallzeit könnte sogar auf drei Monate ansteigen
RALF FÄHRMANN (Norwich City): Auf Schalke wurde der damalige Kapitän im Tor durch Mega-Talent Alexander Nübel verdrängt, doch auch bei den Kanarienvögeln läuft es für Fährmann nicht wirklich besser
Der 31-Jährige ist hinter Tim Krul nur die Nummer zwei und hat mit Leistenproblemen zu kämpfen. Sein Premier-League-Debüt gegen Crystal Palace war nach 22 Minuten auch schon wieder beendet, da es wohl wieder in der Leiste zwickte. Seitdem fällt er verletzt aus
YEVHEN KONOPLYANKA (Schachtjor Donezk, r.): Der ukrainische Serienmeister holte Kono für läppische 1,5 Millionen Euro zurück in seine Heimat, nachdem Schalke 2017 noch 12,5 Millionen Euro für den Linksaußen auf den Tisch legen musste
Bei Donezk nimmt der 30-Jährige wieder eine wichtigere Rolle ein. Beim 4:0-Sieg gegen Vorskla stand Konoplyanka erstmals in der Startelf und erzielte prompt ein Tor. Insgesamt kommt er in neun Einsätzen auf drei Tore und ein Assist
HAMZA MENDYL (FCO Dijon): Auch für den aussortierten Linksverteidiger (r.) fand Schalke einen Abnehmer - Dijon griff per Leihe samt Kaufoption zu. Seit dem fünften Spieltag ist Mendyl eine feste Größe und spielte sechsmal durch, dreimal blieb Dijon ohne Gegentor. Gegen Reims feierten Mendyl und Co. endlich auch den ersten Saisonsieg
KEVIN DANSO (FC Southampton): Bisher eine Saison mit Höhen und Tiefen für den 21-Jährigen! Besonders gegen Manchester United stand der ehemalige Augsburger in den Schlagzeilen. Gelbe Karte in der 19. Minute, Assist in der 58. Minute, Platzverweis in der 73. Minute
Nach seiner Sperre stand Danso wieder in der Startelf, wurde aber gegen Bournemouth zur Pause von Trainer Ralph Hasenhüttl ausgewechselt. Daraufhin kam der Österreicher gleich zweimal nicht zum Einsatz. Bei der historischen 0:9-Heimniederlage gegen Leicester stand der Innenverteidiger in der Startelf und kassierte bis zur Halbzeit fünf Gegentore - danach war für ihn die Partie beendet
So schlagen sich die Ex-Bundesliga-Stars im Ausland
Christian Pulisic erzielt beim 4:2-Sieg des FC Chelsea in Burnley einen Hattrick. Es sind gleichzeitig auch die ersten drei Saisontore für den früheren Dortmunder im Trikot der Blues
@Getty Images
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