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The Rock, John Cena, Batista: WWE-Wrestler als Hollywood-Filmstars

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Dwayne "The Rock" Johnson (l.) ist vom WWE- zum Hollywood-Megastar geworden, nicht nur John Cena ist ihm gefolgt. SPORT1 zeigt die Wrestler, die Filmstars wurden.
So kannten WWE-Fans The Rock: als charismatische Ausnahme-Erscheinung war er um die Jahrtausend-Wende herum zusammen mit "Stone Cold" Steve Austin der populärste WWE-Star. Seine Entertainment-Fähigkeiten waren dann bald auch außerhalb des Wrestling-Rings begehrt
2001 bekam Johnson seine erste Rolle als Nebenfigur in dem Abenteuerfilm "Die Mumie 2" - und kam so gut an, dass noch ein eigener Film um den "Scorpion King" gedreht wurde. Danach gab es kein Halten mehr
Johnson empfahl sich als legitimer Nachfolger von Arnold Schwarzenegger, als Action-Held der neuen Generation - und wurde so erfolgreich, dass er seine WWE-Karriere weitgehend auf Eis legte
Von "The Fast and the Furious" über "Baywatch" bis "Jumanji": Johnson schmückt mittlerweile einen Blockbuster nach dem anderen, wurde "Sexiest Man Alive" und zu einem der Bestverdiener in Hollywood. 2018 soll er 124 Millionen Dollar eingestrichen haben
2019 holt The Rock auch seinen Bluts-Cousin Roman Reigns zum Film: Er spielt an seiner Seite in dem Fast-and-Furious-Ableger "Hobbs & Shaw" - trotz dessen Leukämie-Erkrankung, wegen der Reigns seine WWE-Karriere auf Eis legen musste
Zwischendurch kam The Rock zurück zu WWE und reichte in zwei großen Matches die Fackel an den neuen Star John Cena weiter. Der ist mittlerweile auch zur Hollywood-Größe geworden
Cena feierte sein Filmdebüt 2006 in dem von WWE produzierten Actionfilm "The Marine" - und etablierte sich in den vergangenen Jahren mehr und mehr in Hollywood
2018 bekam Cena schließlich seine erste Blockbuster-Hauptrolle als Army-Ranger Jack Burns im Transformers-Spinoff "Bumblebee"
Anders als The Rock hält sich Cena immer noch regelmäßig Zeit für WWE frei, aber auch für ihn ist die Schauspiel-Karriere mittlerweile die Hauptbeschäftigung geworden
Dasselbe gilt für den Mann, der Mitte der Nuller-Jahre der größte WWE-Star neben Cena war: Dave Bautista alias Batista
Nach einer Reihe kleinerer Rollen feierte er 2014 den Durchbruch, als er die Rolle des  "Drax the Destroyer" in der Superhelden-Saga "Guardians of the Galaxy" erhielt
Die nächste Traumrolle spielte er dann im Jahr darauf als Bond-Bösewicht in "Spectre" an der Seite von Daniel Craig
Auch in der Fortsetzung von "Guardians of the Galaxy" und in "Avengers: Infinity War" war Batista dabei - eine lobende Erwähnung verdient auch Batistas sensationelle modische Stilsicherheit auf den roten Teppichen, die der von The Rock in nichts nachsteht
Höchste Style-Punktzahl zum Beispiel auch für diesen Auftritt bei der Premiere von "Bushwick"
Zurück zum Thema: So erfolgreich wie Rock, Cena und Batista sind in Hollywood natürlich nicht alle. Aber die Entertainment-Qualitäten und die auffällige Erscheinung der Wrestling-Stars hat auch schon vielen anderen zu kleinen, aber feinen Rollen verholfen
Der Ire Sheamus zum Beispiel war aus Sicht der Macher der "Turtles"-Verfilmung von 2016 wie geschaffen für die Rolle des mutierten Punk-Nashorns "Rocksteady"
Größeren Gefallen am Film fand Wade Barrett, der zu WWE-Zeiten unter anderem mit Colin Farrell in "Dead Man Down" spielte - und nach seinem WWE-Aus 2016 Hauptdarsteller der Action-Reihe "I Am Vengeance" wurde
Recht frisch auf der Liste: CM Punk, der 2019 seine erste Hauptrolle in dem Independent-Horrorthriller "Girl on the Third Floor" spielte
In den Neunzigern spielte auch WWE- und WCW-Legende Kevin Nash in einem Turtles-Film als "Super Shredder". Später trat der charismatische Riese auch in zehlreichen weiteren Filmen auf, unter anderem in "The Punisher", "John Wick" und als Stripper in "Magic Mike"
Auch WCW- und WWE-Legende Bill Goldberg hat mittlerweile eine recht lange Liste an Filmauftritten beisammen, unter anderem im Sequel zu "Universal Soldier", als Killer-Weihnachtsmann in "Santa's Slay" und im Bugs-Bunny-Film "Looney Tunes - Back in Action"
Auch Triple H bekam schon etwas Hollywood-Glanz ab, er spielte an der Seite von Wesley Snipes und Ryan Reynolds (2.v.l.) den Vampir Jarko Grimwood in "Blade: Trinity"
Den unheimlichen Kane setzte WWE 2006 in einer Eigenproduktion in Szene: Als Serienkiller im Horrorfilm "See no Evil"
Auch The Miz ist regelmäßig in von WWE produzierten Filmen im Einsatz, er übernahm von Cena die Hauptrolle in der "Marine"-Reihe
Weitere besondere Filmauftritte von Wrestlern - ohne Anspruch auf Vollständigkeit: Der 2011 verstorbene "Macho Man" Randy Savage kämpfte als Wrestler "Bonesaw McGraw" gegen "Spiderman" Tobey Maguire
"I came here to kick ass and chew bubble gum. And I'm all out of bubble gum!" Roddy Piper, legendärer WWF-Rivale von Hulk Hogan in einem der kultigsten Wrestler-Filmauftritte aller Zeiten als Alien-Schreck in John Carpenters "Sie leben". Wirkte vor seinem Tod 2015 auch in zahlreichen weiteren B-Movies mit
Jesse "The Body" Ventura (M.) war in der früheren WWF ein schillernder Wrestler und Kommentator. Spielte unter anderem mit Arnold Schwarzenegger in "Predator" und "Running Man" - und hat noch eine weitere Gemeinsamkeit mit ihm: Er war zwischen 1999 und 2003 Gouverneur von Minnesota
Ein wunderbarer Film, ein wunderbarer Auftritt: Der riesenwüchsige Andre The Giant (r., mit Mandy Patinkin) mischte in dem Märchen-Klassiker "Die Braut des Prinzen" mit
Der Great Khali bereicherte mit seiner 2,16-Meter-Präsenz unter anderem die Filme "Spiel ohne Regeln", "Get Smart" und "Auf den Spuren des Marsupilami"
Der kanadische 2,10-Meter-Riese Robert Maillet war als Kurrgan bei WWE wenig erfolgreich, als Schauspieler hat er sich dagegen ein gutes Auskommen geschaffen. Wirkte mit in "300", "Pacific Rim", "Sherlock Holmes" und "Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen"
Ebenfalls als Schauspieler erfolgreicher denn als Wrestler: 2,04-Meter-Mann Tyler Mane, bei WCW kurz als "Big Sky" aktiv. In Hollywood war er der "Sabretooth" im ersten X-Men-Film und die Hauptfigur Michael Myers in den "Halloween"´-Neuverfilmungen
Der Wrestling-Film schlechthin: Das herausragende Drama "The Wrestler" mit Mickey Rourke als abgehalftertem Showkämpfer. Echte Wrestler wie Cesaro, Nigel McGuinness, Necro Butcher und Ernest "The Cat" Miller spielten an seiner Seite. Legenden wie Ric Flair (l.) waren begeistert und gerührt von Rourkes Performance
Auch eine besondere Geschichte: Muskelpaket Thomas "Tiny" Lister wurde 1989 als Gegenspieler "Zeus" in Hulk Hogans Filmdebüt "Der Hammer" ("No Holds Barred") inszeniert - und wurde dann auch von der damaligen WWF als Hogan-Gegner für ein Match in dieser Rolle engagiert
Hulk Hogan, ach ja: Der Wrestling-Superstar der Achtziger und Neunziger flog auch immer wieder in die Film- und Fernsehbranche aus
In "Rocky III" spielte er "Thunderlips", einen Wrestler, der Sylvester Stallone in einem Showkampf mehr traktiert als ihm lieb ist
im "A-Team" und auf dem "Love Boat" spielte Hogan sich selbst, in "Hulk Hogan - der Hammer" - bekommt ein Schauspielerkollege mit einer gewissen Ähnlichkeit zu Jogi Löw seine Power zu spüren
In den Neunzigern war Hogan dabei in "Gremlins 2", bei "Agent 00 - Lizenz zum Totlachen" und den "Muppets aus dem All", Hauptrollen spielte er in "Der Ritter aus dem All" (im Bild, mit dem jungen Undertaker in einer Mini-Rolle als außerirdischer Kopfgeldjäger) ...
... in "Mr. Babysitter", wo er als Ex-Wrestler zwei verwöhnte Kinder bei Laune halten muss ...
... und in der Actionserie "Thunder in Paradise", wo er mit Co-Darsteller Chris Lemmon (Jack Lemmons Sohn) und einem High-Tech-Boot vor der Küste Floridas für Ordnung sorgt
Skurril: Im Fernsehfilm "Shadow Warriors" hat Hogan plötzlich uneingeschränkten Haarwuchs ...
... und in "Santa Claus mit Muckis" einen Gedächtnisverlust, nach dem er sich für den Weihnachtsmann hält
Im darauffolgenden Jahrzehnt stellte Hogan dann in der Reality-Serie "Hogan knows best" seine ganze Familie vor: Sohn Nick, Tochter Brooke und seine damalige Frau Linda. Eine Karriere wie die von The Rock war es nicht, aber die vielen kultigen Auftritte trugen dazu bei, dass ihn bis heute nicht nur jeder Wrestling-Fan kennt
The Rock, John Cena, Batista: WWE-Wrestler als Hollywood-Filmstars
Dwayne "The Rock" Johnson (l.) ist vom WWE- zum Hollywood-Megastar geworden, nicht nur John Cena ist ihm gefolgt. SPORT1 zeigt die Wrestler, die Filmstars wurden.
@Getty Images
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