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Thomas Berthold feiert seinen 50. Geburtstag

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Thomas Berthold feiert seinen 50. Geburtstag. SPORT1 gratuliert und blickt auf die Karriere seines heutigen Kolumnisten zurück
Der in Hanau geborene Berthold ist in seiner Jugend zunächst für KEWA Wachenbuchen und die SG Hochstadt-Wachenbuchen aktiv, bevor er sich 1978 dem Nachwuchs von Eintracht Frankfurt anschließt. Dort kommt er am 12. März 1983 beim 0:3 der Profis in Hamburg zu seinem Bundesliga-Debüt. 118 weitere Einsätze für die Hessen sollen folgen
Nachdem er bereits die deutsche U 18 und U 21 durchlaufen hat, wird Thomas Berthold 1985 von Bundestrainer Franz Beckenbauer für die Partie gegen Ungarn erstmals in die A-Nationalmannschaft berufen. Gut drei Monate später erzielt er gegen die damalige Tschechoslowakei sein erstes und zugleich einziges Länderspieltor
Der 1,85 Meter große Defensivspezialist überzeugt den Bundestrainer und verdient sich die Nominierung für die Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko. Berthold sieht im Viertelfinale gegen den Gastgeber die Rote Karte, kehrt zur 2:3-Finalpleite gegen Argentinien aber zurück in die Startelf
Das verlorene Endspiel drückt die Stimmung nur kurz. Schon am Abend feiern Andreas Brehme, Felix Magath und Thomas Berthold (v.l.) das starke Turnier
Auf Vereinsebene zieht der Abwehrspieler 1987 nach fünf Jahren am Main in die italienische Spitzenklasse zu Hellas Verona weiter
Im Süden Europas gefällt es dem Hessen offenbar. 1989 wechselt Berthold zum AS Rom und trifft in der Serie A unter anderem auf seinen Landsmann Jürgen Klinsmann, der für Inter Mailand stürmt. 1991 feiert der Neu-Römer eine Premiere: Mit der Roma gewinnt er den italienischen Pokal und damit den ersten Titel auf Vereinsebene
Mit dem DFB-Team macht Thomas Berthold sich schon 1990 unsterblich und wird - ausgerechnet in Rom - Weltmeister. Nach dem Abpfiff kennt der Jubel keine Grenzen mehr. Hier liegen sich Siegtorschütze Andreas Brehme, Berthold und Jürgen Klinsmann (v.l.) in den Armen
Weniger erfolgreich verläuft sein zweijähriges Intermezzo beim FC Bayern. In zwei Spielzeiten läuft er nur 35-mal im Trikot des Rekordmeisters auf. 1992/1993 führt ein Disput mit Trainer Erich Ribbeck zur Freistellung. Berthold sucht sich eine neue Sportart...
...und ist vermehrt auf dem Golfplatz anzutreffen. Bayern-Schatzmeister Kurt Hegerich bezeichnet seinen Kicker daraufhin als "bestbezahlten deutschen Golfprofi nach Bernhard Langer"
Die fußballerische Karriere nimmt ab 1993 im Schwabenland wieder an Fahrt auf. Insgesamt schnürt er 226-mal für den VfB Stuttgart die Schuhe und triumphiert mit dem Klub 1997 im DFB-Pokal
Ein besonderes Kunststück gelingt Thomas Berthold kurz vor der WM 1994. Er kehrt nach fast dreijähriger Auszeit wieder ins DFB-Team zurück und wird bei der Endrunde zum Stammspieler. Im Viertelfinale scheitert Deutschland an den Bulgaren um Hristo Stoichkov
Den zweiten großen internationalen Titel verpasst der heutige SPORT1-Experte unter Trainer Joachim Löw. Stuttgart scheitert erst im Finale des Europapokals der Pokalsieger am FC Chelsea
Ein Rekord ist Berthold wohl nicht mehr zu nehmen: Fünfmal wird er des Platzes verwiesen - so häufig wie noch kein Spieler des VfB Stuttgart! Am 8. April 2000 spielt er beim 2:5 gegen den VfL Wolfsburg seine letzte Partie für den VfB. Es geht noch eine Spielzeit in der Türkei bei Adanaspor weiter. Nach fünf Einsätzen und dem Abstieg des Vereins beendet Berthold seine aktive Karriere
In Erinnerung bleibt der heutige Veganer als harter, aber technisch beschlagener Defensivspieler. So mancher Stürmer biss sich an ihm die Zähne aus, hier hat es Berlins Michael Preetz erwischt
Nach der aktiven Laufbahn heuert er im Juli 2003 als Manager bei Fortuna Düsseldorf an. Diesen Job hat er fast zwei Jahre inne. Heute arbeitet Thomas Berthold unter anderem als Kolumnist und Experte für SPORT1
Thomas Berthold feiert seinen 50. Geburtstag
Thomas Berthold feiert seinen 50. Geburtstag. SPORT1 gratuliert und blickt auf die Karriere seines heutigen Kolumnisten zurück
@Getty Images
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