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Top 20 des FC Bayern München - die größten Legenden aller Zeiten

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Beim FC Bayern geht am Ende der Saison eine Ära zu Ende. Arjen Robben (r.) hat sein Karriereende verkündet. Flügelpartner Franck Ribéry verlässt den deutschen Rekordmeister, seine Zukunft ist noch offen
"Sie sind Legenden des FC Bayern", pries Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge die beiden im November auf der Jahreshauptversammlung - mit Recht: Robben und Ribéry waren in den vergangenen zehn Jahren maßgeblich verantwortlich dafür, dass sich die Trophäensammlung des FC Bayern erheblich vergrößert hat
Wer aber ist die größte Bayern-Legende von allen? Und wo platzieren sich Robben und Ribéry in der ewigen Bestenliste des Rekordmeisters? Die SPORT1-Redaktion hat abgestimmt und die ewige Top 20 des FC Bayern aufgestellt - hier das Ergebnis
PLATZ 20: ROY MAKAAY - Vier Jahre schoss der Niederländer für Bayern Tore am Fließband, 78 in 129 Bundesliga-Spielen. Der Garant für die beiden Doubles 2005 und 2006 - eine Leistung, die ihm die Bayern-Fans nicht vergessen haben
PLATZ 19: GEORG "KATSCHE" SCHWARZENBECK - Ohne diesen Schuss wäre Bayern um einen großen Moment ärmer. Der legendäre Vorstopper erzielte 1974 im Finale des Europapokals der Landesmeister den Ausgleich in der 120. Minute gegen Atletico Madrid - und erzwang damit das Wiederholungsspiel, das Bayern 4:0 gewann
Der schnörkellose Verteidiger (1961 bis 1981 bei Bayern aktiv) ist aus den goldenen Bayern-Jahren der Siebziger nicht wegzudenken. Später dann auch als Schreibwarenladenbesitzer im Münchener Stadtteil Au eine Institution
PLATZ 18: THOMAS MÜLLER - Der Jüngste, der es ins Ranking geschafft hat, in den Annalen verewigt hat er sich schon jetzt. Prägt die Bayern mit seinem unorthodoxen Spiel seit Jahren, vor allem auch in der Triple-Saison 2013, in der er ihr bester Champions-League-Torschütze mit acht Treffern war
PLATZ 17: GIOVANE ELBER - 92 Tore in 169 Bundesliga-Spielen: die atemberaubende Bilanz seiner sechs Bayern-Jahre 1997 bis 2003. Leistete als bester Münchener Champions-League-Torjäger 2001 (sechs Treffer) auch entscheidenden Beitrag zum Gewinn des Henkelpotts
PLATZ 16: FRANCK RIBÉRY - Wirbelte Bayern ab 2007 aus einem schöpferischen Tief, entscheidender Baustein bei neun deutschen Meisterschaften und der Triple-Saison 2013 - in der er über sich hinauswuchs und zu Recht vor Messi und Ronaldo als Europas Fußballer des Jahres ausgezeichnet wurde
PLATZ 15: STEFAN EFFENBERG - Bei Bayern von 1990 bis 1992 und dann - erfolgreicher - als "Cheffe" der Jahre 1998 bis 2002. Als Finaltorschütze und Zeichensetzer der Champions-League-Siegermannschaft 2001 gelang ihm die Krönung
PLATZ 14: FRANZ "BULLE" ROTH - Der Mittelfeldspieler aus Memmingen ließ sich nur privat von seiner (2007 an Krebs verstorbenen) Ehefrau Inka niederringen, auf dem Platz war das Bild meist ein anderes
Der auf einem Bauernhof aufgewachsene Roth war in den Sechzigern und Siebzigern mit seiner körperlichen Präsenz eine unverzichtbare Größe für die Bayern - und ein nervenstarker Leader in wichtigen Momenten: Gleich in drei Europapokal-Endspielen traf Roth für die Bayern
Der bodenständige Roth ist heute nicht mehr so prominent wie die Kollegen von einst, in der Ehrengalerie der Bayern ist sein Stuhl aber unverrückbar
PLATZ 13: ULI HOENESS - Auch der junge Uli Hoeneß, der einst als einer der schnellsten Spieler der Welt galt, war für das Team, das in den Siebzigern Europa dominierte, eine unverzichtbare Zutat
Hoeneß stünde gewiss höher im Ranking, hätte er nicht schon mit 27 verletzungsbedingt aufhören müssen. Als langjähriger Manager und Präsident hinterlässt er ein Lebenswerk, von dem Bayern lange zehren wird. Das kann trotz Steuer-Verurteilung und anderer Kontroversen niemand bestreiten
PLATZ 12: MEHMET SCHOLL - Anfangs als Teenie-Schwarm auch etwas belächelt, wurde der Ausnahme-Mittelfeldspieler über die Jahre zur Institution: 87 Tore in 334 Bundesliga-Spielen 1992 bis 2007, CL-Sieger 2001, der erste Bayern-Spieler, der achtmal Meister wurde
PLATZ 11: KLAUS AUGENTHALER - Scholl brach damit den Rekord von Klaus Augenthaler, der in den achtziger Jahren als Libero die Bayern-Abwehr führte und damit Garant für sieben Meisterschaften und drei Pokalsiege wurde
Augenthaler blieb den Bayern nach seinem Rückzug 1991 noch fünf Jahre als Co-Trainer erhalten, ehe er dann anderswo Cheftrainer-Ämter übernahm. Ist inzwischen Experte im Vereins-TV
PLATZ 10: PAUL BREITNER - Mit der Führungsspitze des Klubs hat er es sich verkracht, aber als Aktiver war Breitner unbestritten einer der Größten, sowohl in den frühen Siebzigern, als auch in seinem zweiten Frühling in den frühen Achtzigern. Hatte als moderner Defensivmann seiner Zeit wichtigen Anteil an fünf Meisterschaften
PLATZ 9: ARJEN ROBBEN - Definitiver Top-10-Platz für Robben. Schoss Bayern 2013 in Wembley zum Champions-League-Sieg, sticht nicht nur deshalb aus der 2010er-Generation hervor. Trotz vieler Verletzungsprobleme ein nimmermüdes Mentalitätsmonster, ein Mann für die wichtigen Momente
PLATZ 8: KARL-HEINZ RUMMENIGGE - Trainerlegende Udo Lattek hatte allen Grund, Rummenigge zu drücken: 162 Liga-Tore zwischen 1974 und 1984, der absolute offensive Leistungsträger der achtziger Jahre
Auch Rummenigge führt sein Lebenswerk hinter den Kulissen fort, trug als weltläufiger und eng vernetzter Vorstandschef entscheidend dazu bei, dass auch sein Klub ein Weltklub blieb und auf der Höhe der Zeit agiert
PLATZ 7: PHILIPP LAHM - Er ist kein Lautsprecher, keine Rampensau, keiner, der das Bedürfnis nach Folklore bedient und doch prägte er als Führungsspieler der neuen Generation eine Ära beim FC Bayern, die mit dem Champions-League-Gewinn 2013 veredelt wurde
Ob als Links- oder Rechtsverteidiger oder auch mal in der Mitte: Lahms Intelligenz auf dem Platz und daneben (laut Pep Guardiola die größte, die er je bei einem Spieler erlebt hat)  waren über Jahre hinweg ein Garant für Bayerns Erfolg
PLATZ 6: BASTIAN SCHWEINSTEIGER - Noch etwas lieber haben sie bei Bayern Lahms großen Weggefährten. Ging einen ähnlichen Weg wie Scholl vom nicht ganz für voll genommenen Teenie-Idol zum unbestrittenen Mittelfeld-Leader - und er ging ihn noch weiter. Weder Bayerns Triple noch der WM-Titel im Jahr darauf war ohne ihn denkbar
PLATZ 5: OLIVER KAHN - Auch er einer, der die Siegermentalität mit jeder Pore ausstrahlt, 14 Jahre lang von 1994 bis 2008 unumstrittener Rückhalt der Bayern im Tor und faktisch DAS Gesicht der Bayern auf dem Platz
Die Bilanz seiner Ära: acht Meisterschaften, sechs Pokalsiege und der Königsklassen-Triumph 2001. Kein Wunder, dass er nun Wunschkandidat als Bayern-Boss der Zukunft ist
PLATZ 4: SEPP MAIER - Kahns legendärer Vorläufer im Bayern-Tor steht noch etwas höher im Ranking, weil er Bayern noch etwas länger prägte (1962-1979) und mit vier Europapokalsiegen international noch erfolgreicher war
Die "Katze von Anzing" trug später als langjähriger Torwarttrainer der Bayern dazu bei, dass seine Erben das Niveau hielten
PLATZ 3: LOTHAR MATTHÄUS - In den achtziger und neunziger Jahren der wohl beste Spieler, den Deutschland hatte. Bayerns Leitwolf, ob im Mittelfeld oder später als Libero, siebenmal deutscher Meister, UEFA-Pokalsieger 1996
Hätte Ottmar Hitzfeld ihn 1999 in Camp Nou nicht ausgewechselt, es wäre vielleicht noch was mit der Champions-League-Krönung geworden, aber Sheringham, Solskjaer - man muss es nicht weiter ausführen, Matthäus' spielerisches Lebenswerk für Bayern schmälert es aber kaum
PLATZ 2: GERD MÜLLER - Ganz, ganz enge Kiste auf den vorderen beiden Plätzen. Mit nur einem Punkt Unterschied in der redaktionsinternen Abstimmung verpasst der "Bomber der Nation" die Spitze
Bayerns originaler Müller ist ein Stürmer-Phänomen für die Ewigkeit. Mit 365 Bundesligatoren hält er einen Rekord, der ihm kaum je abzujagen sein wird. Der neben dem Platz schüchterne Mann aus Nördlingen trifft auf dem Platz aus allen Lagen, mit allen Körperteilen
Müller wird siebenmal Bundesliga-Torschützenkönig, ist Garant für die Europapokalsiege 1974 bis 1976. Nach der Karriere hilft ihm der Klub, eine Alkoholabhängigkeit hinter sich zu lassen, heute ist Müller wegen einer Alzheimer-Erkrankung ein Pflegefall
PLATZ 1: FRANZ BECKENBAUER - Wenn einer Müller (knapp) übertrumpfen kann, dann natürlich nur er: der Kaiser, die Lichtgestalt
In Bayerns Weltklasse-Kollektiv der Siebziger ist er der Primus inter pares, der Dirigent, der mit seiner spielerischen Eleganz die ganze Fußballwelt verblüfft. Beckenbauer führt die Bayern zu ihrer ersten großen Blüte, zu vier Meisterschaften und den drei Europapokalsiegen 1974 bis 1976
Beckenbauer ist DER Fußballer seiner Zeit, natürlich dann auch der des FC Bayern, dem er später auch als Präsident und zeitweise als Trainer dient. Unabhängig von allem, was bei ihm hinter den Kulissen richtig und falsch lief: Beckenbauer ist die ultimative Bayern-Legende
Top 20 des FC Bayern München - die größten Legenden aller Zeiten
Beim FC Bayern geht am Ende der Saison eine Ära zu Ende. Arjen Robben (r.) hat sein Karriereende verkündet. Flügelpartner Franck Ribéry verlässt den deutschen Rekordmeister, seine Zukunft ist noch offen
@Getty Images
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