Galerien>

VfB Stuttgart: Die Trainer seit der Meisterschaft 2007

1 / 19
Nach nur acht Monaten ist für Tayfun Korkut das Kapitel VfB Stuttgart schon wieder beendet. Nach furioser Rückrunde werden ihm ein schwacher Saisonstart und nur fünf Punkte nach sieben Spielen zum Verhängnis
Der Alte ist weg, der Neue ist schon da. Als Korkuts Nachfolger präsentiert der VfB am Dienstag den Ex-Schalker Markus Weinzierl. Er ist bereits der 15. Coach nach Meister-Trainer Armin Veh
SPORT1 zeigt den Trainer-Verschleiß beim VfB seit der Meisterschaft 2007
ARMIN VEH (bis November 2008): Der Stuttgarter Meistertrainer von 2007 ist insgesamt 1017 Tage - zwei Jahre und neun Monate - am Cannstatter Wasen tätig. Keiner seiner Nachfolger erreicht eine solch lange Amtsdauer
MARKUS BABBEL (bis November 2009): Der frühere Bayern-Profi muss vor Weihnachten 2009 nach 378 Tagen seinen Stuhl räumen. Mit einem Punkteschnitt von 1,53 Punkten und am Ende acht Spielen ohne Sieg muss Babbel gehen
CHRISTIAN GROSS (bis Oktober 2010): Mit großem Erfolg startet der Schweizer und führt Stuttgart aus der Abstiegszone in die Europa League. Doch in der neuen Saison ist vom Aufschwung nicht mehr viel zu sehen. Sechs der ersten sieben Spiele gehen verloren und Gross muss nach 311 Tagen gehen
JENS KELLER (bis Dezember 2010): Der bisherige Co-Trainer von Gross, Jens Keller, übernimmt interimsweise und darf sich bis zum 13. Dezember beweisen. 1,38 Punkte holt Keller pro Partie
BRUNO LABBADIA (bis August 2013): Nach null Punkten aus drei Spielen muss Labbadia noch im August Platz machen. Zuvor hat er die Schwaben zwei Jahre hintereinander ins internationale Geschäft geführt und das DFB-Pokal-Finale erreicht. Doch nach 987 Tagen ist Schluss
THOMAS SCHNEIDER (bis März 2014): Der Start des ehemaligen Stuttgart-Profis mit einem 6:0 gegen Hoffenheim ist famos. Aber anschließend kommt nicht mehr viel und im März 2014 ist für Schneider die Zeit als VfB-Chefcoach schon wieder vorbei
HUUB STEVENS (bis Juni 2014): Der "Knurrer aus Kerkrade" führt die Schwaben aus der Abstiegszone und beendet seine Rettungsmission mit dem Saisonende nach nur 112 Tagen
ARMIN VEH (bis November 2014): Der Meistertrainer von 2007 soll die Stuttgarter sieben Jahre später wieder zurück zu altem Glanz führen. Aber seine Mission endet bereits im November 2014, als Veh zurücktritt. "Ich bin überzeugt, dass es mit einem anderen Trainer besser geht, und der VfB mehr Punkte holt", erklärt Veh
HUUB STEVENS (bis Juni 2015): Stevens kehrt zurück auf die Stuttgarter Trainerbank und rettet die Schwaben erneut vor dem Abstieg in die zweite Liga. Nach der Saison beendet er - wie gehabt - seine Trainertätigkeit
ALEXANDER ZORNIGER (bis November 2015): Zorniger gilt als großes Trainertalent und soll Stuttgart in eine goldene Zukunft führen, durch Förderung von Talenten und ein neues Spielsystem. Doch als seine Idee nicht greift, ist der VfB-Coach nicht zu Änderungen bereit. Ein 0:4 beim Tabellenletzten FC Augsburg wird Zorniger dann zum Verhängnis
JÜRGEN KRAMNY (bis Juni 2016): Der U23-Trainer tritt Zornigers Nachfolge an und wird am Ende der Saison zur tragischen Figur, als Stuttgart absteigt. Nur wenige Stunden später wird Kramny, der in 18 Spielen einen Punkteschnitt von 1,00 holt, entlassen
JOS LUHUKAY (bis September 2016): Der Niederländer soll die Stuttgarter schnellstmöglich wieder in die Bundesliga zurück befördern. Doch Reibereien und Streit mit Sportvorstand Jan Schindelmeiser werden Luhukay nach nur 79 Tagen zum Verhängnis und er muss seinen Stuhl räumen
OLAF JANßEN (bis September 2016): Insgesamt sechs Tage fungiert Janßen als Interimstrainer bei den Stuttgartern und dies mit großem Erfolg. In zwei Partien holt er zwei Siege und führt den VfB nach turbulenten Wochen in die richtige Spur
HANNES WOLF (bis Januar 2018): Der junge Trainer kommt von der U19 des BVB und schafft bei seiner ersten Profi-Station den Aufstieg in die Bundesliga. Dort hält der "Trainer des Jahres 2017" das Team von den Abstiegsrängen fern. Dennoch muss er im Januar überraschend gehen. Vor allem das unruhige Umfeld wird ihm zum Verhängnis
TAYFUN KORKUT (bis Oktober 2018): Nachfolger Korkut führt Stuttgart beinahe noch ins internationale Geschäft. Anfängliche Skepsis schlägt um in Euphorie. Aber in der neuen Saison kann Korkut nicht mehr an diese Leistungen anknüpfen und muss nach sieben Spielen gehen
MARKUS WEINZIERL (ab Oktober 2018): Der neue Hoffnungsträger heißt Markus Weinzierl. Er hat in der Bundesliga bislang den FC Augsburg und Schalke 04 trainiert. Bei den Knappen wurde er allerdings nach nur einer Saison beurlaubt
VfB Stuttgart: Die Trainer seit der Meisterschaft 2007
Nach nur acht Monaten ist für Tayfun Korkut das Kapitel VfB Stuttgart schon wieder beendet. Nach furioser Rückrunde werden ihm ein schwacher Saisonstart und nur fünf Punkte nach sieben Spielen zum Verhängnis
@Getty Images
AUCH INTERESSANT