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Von Keegan bis Sancho: Erfolgreiche Briten in der Bundesliga

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BVB-Star Jadon Sancho verzaubert mit seinen Toren und Vorlagen die Bundesliga. Auch der Hoffenheimer Reiss Nelson zählt zu den Shootingstars der Saison. Was sie außer ihrem Talent noch gemeinsam haben? Sie sind beide 18 Jahre jung und kommen aus England
Es ist ein neuer Trend in der Bundesliga, da britische Supertalente in der Premier League kaum an Spielpraxis kommen. Einige Spieler von der Insel hatten allerdings schon vor ihnen Bundesliga-Luft geschnuppert
SPORT1 zeigt die Briten, die in der Bundesliga für Furore sorgten oder sich aber als große Fehlgriffe erwiesen
KEVIN KEEGAN: Er ist wohl der berühmteste Engländer in der Bundesliga. Keegan wechselt 1977 als Liverpool-Legende zum Hamburger SV. Auch in Hamburg wird er zum gefeierten Helden und sogar als erster Brite Deutscher Meister
TONY WOODCOCK: Der Engländer wechselt im Oktober 1979 für die damalige Rekordablöse von 2,5 Millionen Mark zum 1. FC Köln. Woodcock ist damit der zweite englische Nationalspieler nach Kevin Keegan, der in der Bundesliga spielt. Mit Köln erreicht er 1980 das Endspiel im DFB-Pokal und wird 1982 deutscher Vizemeister
MARC MCGHEE: Der nächste Brite beim HSV - nachdem McGhee 1983 mit Aberdeen den Europapokal der Pokalsieger nach einem Finalsieg gegen Real Madrid holt, wechselt er in der nächsten Saison nach Hamburg. In 30 Spielen erzielt der Schotte dort sieben Treffer, ehe es ihn wieder zurück in die Heimat zieht
MARK HUGHES: Nach starken Jahren bei Manchester United schließt sich der Waliser dem FC Barcelona an. Dort läuft es nicht rund, weshalb er 1987 an die Bayern ausgeliehen wird. In München findet er annähernd zurück zu alter Stärke und trifft in 18 Spielen sechs Mal. Uniteds Trainer Alex Ferguson lotst den "verlorenen Sohn" daraufhin zurück nach Manchester
MURDO MACLEOD: Der Vorreiter der kampfstarken Schotten bei Borussia Dortmund. MacLeod spielt ab 1987 in der Bundesliga für den BVB. Dort entwickelt er sich schnell zum Publikumsliebling und gewinnt mit Dortmund den DFB-Pokal 1989. Nach drei erfolgreichen Jahren kehrt er nach Schottland zurück
ALAN MCINALLY: Einen besseren Einstand hat ein Brite in der Bundesliga wohl noch nie gefeiert. Bei seinem Bundesliga-Debüt 1989 erzielt der Zugang von Aston Villa für Bayern gleich zwei Tore. Am Saisonende hat er ordentliche zehn Tore auf dem Konto. In den folgenden Jahren wird der beliebte Angreifer von Verletzungen ausgebremst und wechselt 1993 zurück nach Schottland
PAUL LAMBERT: Der Schott spielte lediglich eine Saison in der Bundesliga - dennoch schafft er es in dieser Zeit nicht nur Publikumsliebling bei den Fans von Borussia Dortmund zu werden, sondern auch den Champions-League-Titel 1997 mit dem BVB zu gewinnen
SCOTT BOOTH: Der nächste Schotte beim BVB - allerdings kann er an die Leistungen seiner schottischen Vorgänger nicht anknüpfen. Booth wechselt 1997 in die Bundesliga. Beim Gewinn des Weltpokals 1997 durch einen Sieg gegen Cruzeiro Belo Horizonte ist er allerdings nur Zuschauer. In beiden Vertragsjahren wird er vom BVB ausgeliehen
OWEN HARGREAVES: Der Engländer mit kanadischen Wurzeln kommt 1997 mit gerade einmal 16 Jahren zum FC Bayern. Mit 20 wird Hargreaves Champions-League-Sieger mit den Bayern. In insgesamt 218 Spielen für die Münchner erzielt er zehn Tore und gibt 26 Vorlagen. 2007 geht er für 25 Millionen Euro zu Manchester United
ADEMOLA LOOKMAN: Ein kurzes, aber eindrucksvolles Gastspiel gibt der von Everton ausgeliehene Engländer Lookman in Leipzig. In elf Bundesliga-Einsätzen erzielt er fünf Tore für die Sachsen. RB will ihn anschließend fest verpflichten und angeblich sogar 28 Millionen bieten - doch Everton lehnt überraschend ab
OLIVER BURKE: Ein einziges Missverständnis ist dagegen der Transfer dieses bulligen Schotten. Mit hohen Erwartungen kommt Offensivtalent Burke 2016 nach Leipzig - doch er kann sich nie an das Leipziger Spiel gewöhnen und wirkt oftmals wie ein Fremdkörper. Nach einer Saison wird Burke zurück nach England geschickt, spielt jetzt für West Brom
REISS NELSON: Der vom FC Arsenal ausgeliehene Spieler legt bei Hoffenheim einen Start nach Maß hin. Gleich bei seinem Bundesligadebüt trifft Nelson bei der 1:2-Pleite bei Fortuna Düsseldorf. Nach sechs Bundesliga-Spielen hat der Engländer bereits fünf Tore auf dem Konto
JADON SANCHO: Einen ähnlich starken Eindruck wie Nelson macht Sancho beim BVB. In zehn Bundesliga-Spielen in dieser Saison ist er an zehn Toren beteiligt - ein irrer Wert für einen 18-Jährigen. Mehrere internationalen Spitzenklubs sollen bereits ihr Interesse bekundet haben, doch der Engländer hat beim BVB noch einen Vertrag bis 2022
Von Keegan bis Sancho: Erfolgreiche Briten in der Bundesliga
BVB-Star Jadon Sancho verzaubert mit seinen Toren und Vorlagen die Bundesliga. Auch der Hoffenheimer Reiss Nelson zählt zu den Shootingstars der Saison. Was sie außer ihrem Talent noch gemeinsam haben? Sie sind beide 18 Jahre jung und kommen aus England
@Getty Images
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