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Weltmeister-Fluch? Diese Franzosen stecken in der Krise

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Es ist gerade mal anderthalb Jahre her, das krönte sich die französische Mannschaft zum Weltmeister in Russland
Auf den Champs-Elysees feierten Hunderttausende den Triumph ihrer Nationalmannschaft. Mittlerweile aber ist die Euphorie längst verflogen
Viele Weltmeister sind verletzt oder außer Form. SPORT1 gibt einen Überblick
OUSMANE DEMBELE: Dem Ex-Dortmunder, der bei der WM immerhin auf vier Einsätze kam, klebt in dieser Saison die Seuche an den Füßen. Kaum war er nach einer Oberschenkelverletzung zuletzt wieder ins Training eingestiegen, verletzte er sich  schon wieder - und musste wegen eines Sehnenrisses im Oberschenkel operiert werden. Er fällt sechs Monate aus
Der Außenstürmer vom FC Barcelona kam bislang in dieser Saison nur auf fünf Ligaeinsätze. Aber auch wenn er fit war, konnte er die hohen Erwartungen, die mit seinem 105-Millionen-Transfer verbunden waren, nicht erfüllen
Dembélé ist aber nicht der einzige Franzose bei Barcelona, der in dieser Saison nicht richtig in Fahrt kommt
ANTOINE GRIEZMANN: Nach ewigem Hin und her wurde der Wechsel des Superstars von Atlétcio zu Barca mit großem Tamtam zelebriert. Noch aber kann der Flügelstürmer nicht an seine glorreichen Atléti-Zeiten anknüpfen
In dieser Saison kommt der 28-Jährige nach 24 Spieltagen in La Liga gerade mal auf sieben Treffer. In der Champions League traf er in der Gruppenphase nur einmal. Zum Vergleich: Im gleichen Zeitraum der Vorsaison waren es schon zwölf beziehungsweise vier Tore
SAMUEL UMTITI: Der 26 Jahre alte Innenverteidiger war die große Entdeckung der WM, stand in sechs Spielen in der Startelf und erzielte das Goldene Tor im Halbfinale gegen Belgien. Zurzeit ist er in Barcelona nach einer hartnäckigen Fußverletzung außen vor, hat seinen Stammplatz einstweilen an Clément Lenglet verloren
CORENTIN TOLISSO: Auch der Mittelfeldspieler gehörte während der WM zum Stammpersonal. Bei den  Bayern jedoch schaffte er den Durchbruch noch nicht - weder unter Trainer Niko Kovac noch bei Hansi Flick
Lediglich drei Mal spielte der 25-Jährige in dieser Saison über 90 Minuten durch, nach der Winterpause kam er nur zu zwei Kurzeinsätzen in der Bundesliga. Wie der "kicker" berichtet, spielt er nur noch deswegen bei den Bayern, weil den Bossen der Kader zu dünn besetzt war
LUCAS HERNANDEZ: Der Abwehrspieler kam bei der WM in allen sieben Spielen des Weltmeisters zum Einsatz und wurde im Sommer von den Bayern für die Bundesliga-Rekordsumme von 80 Millionen Euro verpflichtet
Bislang aber konnte er auch deswegen nicht an seine WM-Form anknüpfen, weil er zahlreiche Spiele verletzungsbedingt verpasste
Erst im vergangenen Bundesliga-Spiel gegen RB Leipzig feierte der Innenverteidiger nach einem Innenbandriss im Sprunggelenk sein Comeback. Zuvor hatte er lediglich sechs Bundesliga-Spiele bestritten
PAUL POGBA: Das Gesicht des französischen WM-Triumphs macht seitdem schwere Zeiten durch. Schon in der Saison nach der WM wurde im Umfeld seines Vereins Manchester United Kritik am Mittelfeldstar laut. Hauptvorwurf: Er agiere zu egoistisch und arbeite wenig bis gar nicht nach hinten
Zur Formschwäche der vergangenen Saison kommt in dieser Spielzeit das Verletzungspech dazu. Wegen Blessuren an Knöchel und Sprunggelenk konnte er in dieser Premier-League-Saison nur sieben Spiele bestreiten
OLIVIER GIROUD: Der Stürmer, der schon während der WM nicht zu den Leistungsträgern gehörte, spielt auch in dieser Saison beim FC Chelsea keine große Rolle.
In diesem Kalenderjahr hat der 33-Jährige noch nicht ein Spiel für die Blues bestritten, ein Wechsel im Winter kam nicht zustande. Die Zukunft des Weltmeisters ist völlig offen
THOMAS LEMAR: Der Mittelfeldspieler von der AS Monaco bestritt zwar während der WM nur ein Spiel, war aber Atlético danach 70 Millionen Euro wert
In Madrid aber wartet der heute 24-Jährige nach wie vor auf seinen Durchbruch. Auf seiner angestammten Position auf dem linken Flügel konnte er seine Klasse noch nicht beweisen. Dazu kam zuletzt eine Muskelverletzung. Wie "France Football" berichtet, will ihn Atléti sogar schon wieder loswerden
Weltmeister-Fluch? Diese Franzosen stecken in der Krise
Es ist gerade mal anderthalb Jahre her, das krönte sich die französische Mannschaft zum Weltmeister in Russland
@Getty Images
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