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Wie das Coronavirus glorreiche Karrieren beendet

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Die Welt im Würgegriff der Pandemie: Wegen des Coronavirus gehen nun auch auch manche glorreichen Karrieren früher zu Ende - oder zumindes anders als geplant. SPORT1 zeigt Sportler, die zeitlich mehr oder weniger notgedrungen aufhören
MARTIN FOURCADE: Ein Schluck Schampus zum Abschluss. Martin Fourcade gewann erst vor wenigen Tagen im finnischen Kontiolahti das letzte Biathlon-Rennen seiner Karriere - der geplante Weltcup-Abschluss in Oslo und vor stimmungsvoller Kulisse blieb ihm aber verwehrt, ...
... weil wegen Corona auch die Skijäger ihre Saison vorzeitig beenden. Dennoch steht der französische Dominator für unfassbare Zahlen: 78 Einzelsiege, sieben Gesamtweltcupsiege, 28 WM-Medaillen und sieben Olympische Medaillen
KAISA MÄKÄRÄINEN: Im Stadion, in dem sie ihr erstes Biathlon-Training absolvierte, beendete die Finnin nun ihre internationale Karriere
Auch Mäkäräinen musste beim Heim-Rennen in Kontiolahti auf Zuschauer verzichten sie lief auf Rang vier. Insgesamt 27 Weltcupsiege, drei Gesamtweltcups und sechs Olympia-Medaillen stehen zu Buche
MARCEL GOC: Der Mannheimer erklärte im Podcast "DIE EISHOCKEY SHOW powered by SPORT1", dass er dachte: "So, jetzt mach ich mein letztes Vorrundenspiel und danach geht es noch einmal um die Wurst." Nämlich bei den Playoffs
Kurz darauf "war auf einmal doch alles beendet für den Eishockey-Crack." Als Meister von 2019 und Silbermedaillen-Gewinner von Olympia 2018 kann Goc allerdings erhobenen Hauptes abtreten
CHRISTOPH ULLMANN: Auch für den Routinier der Augsburger Panther hätten nun die Playoffs losgehen sollen. Doch das Duell mit dem ERC Ingolstadt fällt ebenso aus, weil die DEL die Saison komplett für beendet erklärt hat. Der brutale Bandencheck aus der Saison 2018/'19 spielte bei der Entscheidung, die Karriere ohnehin zu beenden, eine große Rolle.
"Wenn du ein Eishockey-Stadion im Krankenwagen mit Blaulicht verlässt und du kannst dich daran nicht mehr erinnern, bist du heilfroh, wenn du zu Hause gesund auf zwei Beinen wieder reinlaufen kannst", sagte Ullmann ebenfalls im Podcast "DIE EISHOCKEY SHOW powered by SPORT1"
CHRISTOPH HÖHENLEITNER: Als der Wolfsburger Anfang Februar sein Karriereende ankündigte, hätte er sicher nicht gedacht, dass das Ende so schnell kommt.
Was vielleicht ein bisschen versöhnt und ja auch eine Leistung ist, die nicht jeder schafft: Immerhin knackte Höhenleitner noch die Marke von 800 DEL-Spielen
JASON JAFFRAY: Auch der Kanadier in Diensten des EHC Red Bull München (Mi.) hätte sicherlich noch einmal gerne Playoffs gespielt, doch das Coronavirus machte Jaffray einen Strich durch die Rechnung.
"Ich möchte nach dieser Saison den Fokus auf meine in Kanada lebende Familie legen und zurück in meine Heimat gehen", begründete Jaffray seine Entscheidung
CHRISTINA ACKERMANN: Alles Schöne habe "irgendwann ein Ende", nach zwölf Jahren im Ski-Weltcup "verabschiede ich mich vom Leistungssport", sagte Ackermann
Unter ihrem Mädchennamen Geiger war die 30-Jährige aus Oberstdorf seit 2008 zweimal aufs Podest gefahren war: "Mein Körper und mein Kopf sind nicht mehr bereit 100 Prozent zu geben."
FRITZ DOPFER: Auch der Ski-Rennläufer sagt Servus. Nachdem das Weltcup-Finale in Cortina d'Ampezzo abgesagt wurde, endete Dopfers Karriere vorzeitig.
Ein Jahr nach Felix Neureuther verliert der Deutsche Skiverband somit einen weiteren früheren Leistungsträger, der zuletzt schwache und schwere Jahre erlebte
VINCE CARTER: Eine legendäre NBA-Karriere endet womöglich kurios und vorzeitig. Sein vorerst letzter Wurf aus der Distanz im Dress der Atlanta Hawks fiel als Dreier gegen die New York Knicks durch den Ring. Ob Carter noch einen endgültigen Abschied bekommt, steht in den Sternen.
Doch aufhören will "Air Canada" eigentlich noch gar nicht: "Wenn es das wirklich war, dann danke ich euch allen für eure Liebe und Unterstützung in all den Jahren", sagte der 43-Jährige
Zumal die bisherigen Bestmarken weiter antreiben: Der Olympiasieger im Jahr 2000 hat ganze 1541 NBA-Spiele gemacht. 21 Jahre und fünf Wochen, 22 Spielzeiten in der US-Profiliga – das hat vor ihm geschafft noch nicht einmal Dirk Nowitzki geschafft
Wie das Coronavirus glorreiche Karrieren beendet
Die Welt im Würgegriff der Pandemie: Wegen des Coronavirus gehen nun auch auch manche glorreichen Karrieren früher zu Ende - oder zumindes anders als geplant. SPORT1 zeigt Sportler, die zeitlich mehr oder weniger notgedrungen aufhören
@SPORT1-Grafik: Marc Tirl/Getty Images/Imago
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