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Wie Verletzungen zehn große NBA-Karriere verhinderten

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Wunderkind Zion Williamson verpasst den NBA-Star wegen einer Knieverletzung. Die New Orleans Pelicans sind nicht besorgt, aber es gibt bereits erste kritische Stimmen
Ist sein durchaus massiger Körper überhaupt dafür geschaffen, in der NBA eine lange Karriere durchzuhalten?
Beispiele für Megatalente, die wegen Verletzungen keine Superstars wurden, gibt es genug. SPORT1 zeigt die Top Ten von verhinderten NBA-Helden
RANG 10 - JONATHAN BENDER (5. Pick 1999, Indiana Pacers): Ein ultratalentierter Big Man mit Athletik und Wurf, der erste Highschool-Spieler, der beim NBA-Debüt zweistellig punktete, aber schon früh plagten ihn Verletzungen
Nach 78 Spielen in Jahr drei für die Pacers bekam er einen neuen Deal über knapp 30 Millionen, dann machte er jedoch dank chronischer Knieprobleme nur noch 46, 21, sieben und zwei Spiele in den folgenden Jahren bis 2006. Zur Saison 09/10 versuchte er es bei den Knicks noch einmal, machte aber nur 25 Spiele
RANG 9 - BILL WALTON (1. PICK 1974, Portland Trail Blazers): Sollte der nächste dominante Big der NBA werden, aber bereits in seinen ersten zwei Jahren brach er sich Fuß, Nase, Bein und Handgelenk, die Fußprobleme sollten ihn begleiten. Bis in seine vorletzte NBA-Saison 85/86 machte er nie mehr als 65 Spiele
Trotzdem wurde Walton Finals-MVP 1977 und MVP 1978, aber er bekam immer wieder Fußprobleme samt OPs - in drei Jahren nur 47 Spiele, danach nur noch Rollenspieler. Heute ist Walton TV-Experte
RANG 8 - SHAUN LIVINGSTON (4. Pick 2004, Los Angeles Clippers): Er sollte mit seiner Größe die Position des Point Guards revolutionieren, steigerte sich in drei NBA-Jahren direkt aus der Highschool stetig, ehe ihn 2007 eine Horror-Verletzung ereilte
Nahezu alles im Knie war kaputt, selbst die Amputation war eine Option, nach Monaten konnte er wieder laufen. Von 2008 bis 2010 machte er nur 48 Spiele, fand dann aber als Rollenspieler bei den Warriors sein Glück und wurde dreimal NBA-Champion
RANG 7 - HANK GATHERS (wäre Top-Pick im NBA-Draft 1990 gewesen): Ein großartiger Scorer/Rebounder, starb am 4. März 1990 auf dem Court des Spiels seiner Loyola Marymount University in L.A. an einem Herzinfarkt. Hatte einen irregulären Herzschlag und bekam nach einem früheren Zusammenbruch Medikamente, verringerte aber heimlich selbst die Dosis
RANG 6 - PERVIS ELLISON (1. Pick 1989, Sacramento Kings): Am College als zweiter Freshman jemals zum besten Spieler des Final Four gewählt. War ein grandioser Center, aber bereits in der ersten Saison verpasste er 48 Spiele - Teamkollege Danny Ainge machte aus seinem Spitznamen "Never nervous Pervis" "Out of Service Pervis"
1992 wurde er zwar MIP für die Bullets, hatte aber häufig Knieprobleme, ein gebrochener Zeh beim Möbeltragen kostete ihn zwei Jahre. In Boston machte er in seinen letzten drei Jahren dort nur 69 von 246 Spielen. 2000 trat er nach neun Einsätzen für die Supersonics zurück
RANG 5 - DERMARR JOHNSON (6. Pick 2000, Atlanta Hawks): Als Highschool-Spieler des Jahres kam der "Super-Explosive" ans College, wo er mit Kenyon Martin spielte, nach seiner zweiten Saison bei den Hawks kam es zu einem schweren Autounfall
Johnson krachte mit seinem Mercedes und zwei Insassen an einen Baum (niemand weiß, wer gefahren ist). Der Wagen fing Feuer, Johnson brach sich das Genick und hatte Glück, zu überleben. Zwei Jahre später schaffte er ein NBA-Comeback, bis 2016 spielte er als Profi, aktuell in Ice Cubes Big3-Liga
RANG 4 - JAY WILLIAMS (2. Pick 2002, Chicago Bulls): Der Star der Duke University sollte die Bulls wieder nach oben führen, aber er sollte nur ein Jahr in der NBA spielen. Nach seinem Rookie-Jahr hatte er einen Motorrad-Unfall
Ohne Helm und Führerschein verletzte er sich dabei unter anderem am Bein so schwer, dass Nerven beschädigt wurden und er nie wieder auf den Court zurückkehrte. Heute ist er College-Experte im TV
RANG 3 - DERRICK ROSE (1. Pick 2008, Chicago Bulls): Als Hometown Hero sollte er die glorreichen Jordan-Zeiten zurückbringen. Und in den ersten drei Jahren lief es gut. Mit seiner Hyperathletik eroberte er als Point Guard 2.0 die NBA, wurde 2011 der jüngste MVP aller Zeiten. Aber 11/12 begannen die Probleme
D-Rose machte nur 39 Spiele und riss sich im ersten Playoff-Spiel gegen die 76ers das linke Kreuzband - er war nie wieder derselbe. Erst 13/14 kam er zurück, erlitt im November einen Meniskusschaden rechts, ein Jahr später noch einmal, im April 2017 war der linke Meniskus dran. 18/19 spielte er zumindest eine tolle Saison in Minnesota
RANG 2 - SAM BOWIE (2. Pick 1984, Portland Trail Blazers): Bowie wurde als der Mann bekannt, der vor Michael Jordan gezogen wurde, dabei ergab für die Blazers der Pick Sinn - sie hatten schließlich bereits Clyde Drexler. Center Bowie war supertalentiert und hatte ein gutes Rookie-Jahr
Dann kam jedoch der Horror-Schienbeinbruch links, ein Jahr später brach er sich im 5. Spiel das rechte ("als hätte man es mir mit einer Axt abgehakt"). Zwei von drei Schrauben hielten nicht, es folgte die nächste OP, ein weiterer Haarriss, noch sieben Schrauben mehr. Später in New Jersey spielte er solide und trat 1995 bei den Lakers zurück
RANG 1 - GREG ODEN (1. Pick 2007, Portland Trail Blazers): Und wieder ein Blazer. Oden kam nach einem herausragenden College-Jahr neben Mike Conley nach Portland, aber auch den Prototyp des NBA-Bigs ereilte der Fluch. Mit einer Knie-OP verpasste er sein Rookie-Jahr, aber auch danach kamen immer wieder neue Fuß- und Knieverletzungen dazu
Zwischen 2008 und 2014 machte er ganze 114 Spiele mit im Schnitt 19 Minuten Einsatzzeit und weniger als acht Punkten. Auch in Miami oder in China sollte es für den Pechvogel nicht mehr klappen. Inzwischen ist er Vater, verheiratet, machte seinen College-Abschluss und spielt in Ice Cubes Big3-Liga
Wie Verletzungen zehn große NBA-Karriere verhinderten
Wunderkind Zion Williamson verpasst den NBA-Star wegen einer Knieverletzung. Die New Orleans Pelicans sind nicht besorgt, aber es gibt bereits erste kritische Stimmen
@Getty Images
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