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Martin Kaymer hatte 2010 die PGA Championship gewonnen
Martin Kaymer hatte 2010 die PGA Championship gewonnen © Imago
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München - Nach seinem starken Start in das erste Major des Jahres erlebt Martin Kaymer am zweiten Tag der PGA Championship ein Debakel und verpasst mit 82 Schlägen den Cut.

Die Szene hatte Symbolcharakter.

Martin Kaymer stand im Sandbunker, er schüttelte kaum merklich den Kopf, hob sichtlich ratlos die Arme und ließ sie direkt wieder sinken.

Es gab ja auch keine offensichtliche Erklärung für den Leistungseinbruch des 35-Jährigen am zweiten Tag der PGA Championship in San Francisco. 24 Stunden zuvor nach einer grandiosen 66 noch unter den Top Drei, scheiterte Kaymer mit einer indiskutablen 82 auf der zweiten Runde am Cut.

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Kaymer stürzt mit Katastrophenrunde ab

Zwölf über Par in der Tageswertung, acht über dem Cut, von Platz drei ins Niemandsland abgestürzt - eine indiskutable Bilanz für einen Golfer von Kaymers Format.

Vor allem die ersten neun Löcher der zweiten Runde stürzten den 35-Jährigen ins sportliche Desaster, am einfachen Loch eins spielte er bereits eins über Par. Es folgten Bogeys, Doppel-Bogeys und sogar ein Triple-Bogey bei nur einem Birdie auf der zweiten Neun.

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2010 hatte Kaymer die PGA Championship gewonnen, es war sein erster von bisher zwei Titeln bei einem Major, der zweite folgte bei der US Open 2014. Im Februar 2011 war Kaymer die Nummer eins der Welt, mittlerweile ist er an Position 128 notiert.

Erste Runde noch stark

Kaymer hatte wegen der Corona-Zwangspause seit Mitte März nur ein Turnier gespielt, vergangene Woche schied er bei der Barracuda Championship in Truckee ebenfalls bereits nach zwei Runden aus.

Seine Erwartungen an die PGA Championship waren deshalb "sehr niedrig, um ehrlich zu sein, weil ich nicht wusste, wo mein Spiel steht".

Zunächst stand es sehr gut, Kaymer, der seine Runde auf Bahn 10 begann, spielte auf der ersten Runde eine starke zweite Neun.

Auf dem Par-70-Kurs gelangen ihm von Bahn 17 bis Bahn 2 zunächst drei Birdies und auf Bahn 5 sogar ein Eagle. "Dieser Eagle war sehr speziell", sagte er. So speziell wie einen Tag später die zweite Runde, auf der ihm nichts mehr gelang.

Woods schafft gerade so den Cut

Nur unwesentlich besser erging es Megastar Tiger Woods, der sich zwar mit einer 72 in die zweite Turnierhälfte rettete, mit seinem Spiel auf dem Grün aber alles andere als zufrieden war.

Mit 140 Schlägen auf den beiden ersten Runden schaffte Woods exakt den Cut, liegt aber acht Schläge hinter dem führenden Chinesen Li Haotong. "Ich muss die Putts aggressiver spielen", stellte Woods selbstkritisch fest.

Im Gegensatz zu Martin Kaymer bleiben ihm dafür noch zwei Runden Zeit.

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