vergrößernverkleinern
Germany v Cameroon - 2017 IHF Women's Handball World Championship Germany
Die deutschen Handball-Frauen um Anna Loerper lösen das Ticket für die EM in Frankreich © Getty Images
teilenE-MailKommentare

Die deutschen Handball-Frauen qualifizieren sich nach einem Kantersieg in Litauen für die EM. In Hälfte zwei sorgt das DHB-Team für klare Verhältnisse.

Die deutschen Handball-Frauen haben ihr Auswärtsspiel in der EM-Qualifikation in Litauen souverän gewonnen und damit die Teilnahme an der Endrunde in Frankreich (29. November bis 16. Dezember) vorzeitig perfekt gemacht.

Das Team von Bundestrainer Henk Groener gewann in Alytus 25:11 (10:6) und kann vor dem abschließenden Gruppenspiel am Samstag (ab 15.55 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) in Gummersbach gegen die Türkei nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze in der Gruppe 6 verdrängt werden.

 "Ich denke, mit dem Ergebnis können wir zufrieden sein und auch damit, dass wir zur EM fahren. Aber jeder hat auch gesehen, dass das Spiel nicht unbedingt das war, was wir zeigen wollten. Nach drei Monaten erstmals in dieser Besetzung war das aber okay", sagte Groener nach dem Spiel. 

Zeitstrafen bringen DHB-Frauen aus dem Takt

Vor rund 350 Zuschauern agierten die Frauen des Deutschen Handballbundes (DHB) von Beginn an konzentriert. Nach fünf Minuten brachte Franziska Müller die Gäste erstmals in Führung, die fortan sukzessive ausgebaut wurde. Nach 16 Minuten lag das Team um die scheidende Kapitänin Anna Loerper erstmals mit drei Toren in Führung. Groeners Team ließ defensiv nur wenig zu, die Litauerinnen kam erst in der 23. Minute zu ihrem vierten Treffer.

Danach aber schlichen sich erste Unachtsamkeiten ins Spiel des DHB-Teams. Offensiv vergaben Groeners Spielerinnen beste Chancen, und defensiv häuften sich die Zeitstrafen. Die deutsche Mannschaft sammelte in der ersten Spielhälfte fünf Strafen, Litauen dagegen keine einzige.

DHB-Frauen setzten sich in Halbzeit 2 ab

Doch ließen auch die Baltinnen mehrfach Chancen ungenutzt, so dass Groeners Mannschaft mit einer 10:6-Führung in die Pause ging.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit gestalteten beide Teams das Spiel deutlich offensiver. Bereits in den ersten drei Minuten fielen vier Tore, zwei auf jeder Seite. Mit einem kurzen Lauf setzten sich die DHB-Spielerinnen auf sieben Tore ab und sorgte damit für die Vorentscheidung. Loerper und Co. kontrollierten die Partie in der Folge und brachten den Sieg auch dank Torfrau Dinah Eckerle sicher über die Zeit.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image