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Die Frauen des Deutschen Handball-Bundes (DHB) haben einen erfolgreichen Auftakt in die Qualifikation zur Europameisterschaft hingelegt.

Die deutschen Handballerinnen haben ihre erste Pflichtaufgabe in der EM-Qualifikation gemeistert. Das favorisierte Team von Bundestrainer Henk Groener bezwang zum Auftakt in Coburg Weißrussland mit 40:30 (20:14) und machte einen ersten Schritt in Richtung Endrunde 2020 in Dänemark und Norwegen. Am Sonntag (19.15 Uhr) will die deutsche Mannschaft im Kosovo nachlegen. 

Jedoch offenbarte Deutschland gegen den Außenseiter Weißrussland auch Schwächen. In der Defensive fehlte zu oft der Zugriff, offensiv ließ Groeners Auswahl teilweise gute Möglichkeiten aus. Erst in der zweiten Halbzeit baute Deutschland den Vorsprung aus. 

Nächster Gegner: Kosovo

In der Anfangsphase hatte die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) Probleme, in den Rhythmus zu finden. Es dauerte fünf Minuten, ehe Emily Bölk der erste Treffer zum 1:2 aus deutscher Sicht gelang. Danach übernahm der Favorit zwar die Führung und setzte sich etwas ab, Groener bemängelte aber auch einige Nachlässigkeiten seiner Mannschaft. Nach der Pause sorgte das deutsche Team schließlich mit einem Fünf-Tore-Zwischenspurt für die Entscheidung.

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Im zweiten Qualifikationsspiel im Kosovo peilt Deutschland den nächsten Sieg an, auf dem Weg zur EM geht es zudem gegen Slowenien. Groener möchte die Spiele auch nutzen, um sich auf die WM in Japan (30. November bis 15. Dezember) einzustimmen. Die Duelle mit Weißrussland und dem Kosovo hatte der 58-Jährige im Vorfeld als "zwei Gradmesser mit Blick auf die WM" bezeichnet.

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