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Die deutsche Nationalmannschaft muss sich im letzten Spiel vor der Weltmeisterschaft in Japan geschlagen geben. Montenegro ist in der Schlussphase zu stark.

Dämpfer vor dem Abflug: Die deutschen Handballerinnen haben ihre WM-Generalprobe verpatzt und vor dem Abenteuer in Japan noch viel Arbeit vor sich.

Die Mannschaft von Bundestrainer Henk Groener unterlag Montenegro im letzten Härtetest in Stuttgart mit 29:33 (16:17) - neun Tage vor dem Turnierauftakt gegen Brasilien zeigte das junge Team eine zerfahrene Vorstellung.

Die sichere Siebenmeterschützin Shenia Minevskaja, Kim Naidzinavicius und Alina Grijseels waren vor 1847 Zuschauern mit jeweils fünf Treffern die beste Werferin der Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB), die am Freitagabend aus Frankfurt ins Land der aufgehenden Sonne aufbricht.

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Am 30. November (7.00 Uhr MEZ) startet in Yamaga mit dem Spiel gegen den Panamerikameister das Turnier. 

Eckerle hält deutsches Team im Spiel

Die Zeit der Experimente war vorbei - und daher setzte Niederländer Groener wenig überraschend auf eine etablierte Startformation um das Rückraum-Trio Kim Naidzinavicius, Emily Bölk und Alicia Stolle. Sein Fokus lag vor allem auf der Deckung: "Wir wollen die Abwehr stabilisieren - das ist Grundlage für ein erfolgreiches Abschneiden bei der WM", hatte der 59-Jährige vor der Partie gesagt.

Das funktionierte zu Beginn mäßig. Nach verschlafenem Start fand Deutschland mühsam in die Begegnung und leistete sich in der Offensive aufgrund ungenauer Zuspiele und vorschneller Abschlüsse viele Ballverluste.

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Im Tor hielt die Bietigheimerin Dinah Eckerle das Ergebnis knapp. Nach gespielten 20 Minuten erarbeiteten sich die Gäste dennoch einen leichten Vorsprung - 8:11 (21.).

Montenegro, Europameister von 2012, stellte zunächst eine sehr stabile Abwehr. Das gelang Deutschland nicht. Immer wieder kassierte die DHB-Auswahl leichte Gegentore aus dem Rückraum.

Groener wechselte nach seiner ersten Auszeit (21.) personell fast komplett durch. Offensiv blieben aber weiterhin zu viele Versuche, gerade über die Außenpositionen, ungenutzt.

WM steht kurz bevor

Kurz nach Wiederbeginn kam Deutschland trotz doppelter Unterzahl besser aus der Kabine und erkämpfte sich ein leichtes Übergewicht. Auch vor dem eigenen Tor, wo der Innenblock energischer zugriff, holte das Groener-Team nun mehr Bälle.

Die Folge: Die coole Minevskaja verwandelte vom Siebenmeterstrich zur Zwei-Tore-Führung (20:18, 39.). Das Spiel kippte aber keineswegs in eine Richtung, weil Montenegro bis in die spannende Schlussphase stets giftig und gefährlich blieb.  

Bis zum Turnierstart bleibt nun noch eine gute Woche.

Nach dem Brasilien-Duell geht es Schlag auf Schlag: Die weiteren deutschen Gruppengegner sind Außenseiter Australien, Handball-Großmacht Dänemark, Welt- und Europameister Frankreich sowie Asienmeister Südkorea.

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