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Wetzlars Geschäftsführer Björn Seipp ist für eine Verlegung der WM
Wetzlars Geschäftsführer Björn Seipp ist für eine Verlegung der WM © Imago
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Björn Seipp, Geschäftsführer der HSG Wetzlar, spricht sich aufgrund der Corona-Pandemie gegen die Austragung der Handball-WM im Januar 2021 aus.

Mehrere Bundesliga-Klubs haben sich aufgrund der Corona-Pandemie gegen die Austragung der Handball-WM im Januar 2021 ausgesprochen und eine Verlegung des Turniers ins Spiel gebracht.

"Wir als THW Kiel würden eine WM-Verschiebung begrüßen. Die weltweite Situation lässt ein solches Turnier momentan einfach nicht zu", sagte Viktor Szilagyi, Geschäftsführer des deutschen Rekordmeisters THW Kiel, dem SID am Donnerstag.

Seipp schlägt Verschiebung der WM vor 

Zuvor hatte Björn Seipp, Geschäftsführer der HSG Wetzlar, das Thema via Klubmitteilung in den Fokus gerückt. Anstatt die WM in Ägypten abzusagen, solle man "Überlegungen weiter forcieren, die WM und alle nachfolgenden internationalen Turniere um ein Jahr zu verschieben. Oder wenigstens das anstehende Turnier von Januar in den Juni zu verlegen", sagte Seipp: "Dann wäre eventuell ein Impfstoff da, der hoffentlich vieles einfacher und sicherer macht."

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Axel Geerken, Manager von Wetzlars Ligakonkurrent MT Melsungen, hält eine Verschiebung in den Juni wegen der langen Bundesliga-Saison und der Olympischen Spiele "nicht für möglich. Über den Vorschlag, die WM um ein Jahr zu verlegen, sprich, einmal mit einem Großereignis auszusetzen, kann man durchaus nachdenken. Das wäre eine Möglichkeit", sagte Geerken dem SID

Szilagyi: "Es ist momentan nicht vorherzusehen, was im Januar sein wird"

Szilagyi verwies in seiner Argumentation auf die aktuelle Coronalage: "Es ist momentan nicht vorherzusehen, was im Januar sein wird. Aber wenn man sieht, dass es in allen Bereichen gerade darum geht, die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, dann passt eine WM mit 32 Teams, noch dazu außerhalb Europas, nicht dazu", sagte der frühere Bundesliga-Spieler.

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Seipp bezeichnete die WM als "Highlight unserer Sportart" und betonte, wie wichtig es sei, "dass wir eine starke deutsche Nationalmannschaft bei einer WM haben, die erfolgreich ist und so vor einem Millionenpublikum Werbung für unseren Sport macht". Dies gelte "aber nicht, wenn sich die Menschheit mit einer weltweiten Gesundheitskrise herumschlägt.

Dann ist eine Handball-WM, egal, wo sie ausgetragen wird, mit 32 Mannschaften ein viel zu hohes gesundheitliches Risiko für die Teilnehmer und meiner Meinung nach auch ein falsches Signal, das unsere Sportart an die Gesellschaft aussendet."

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