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Markus Baur vermisst während der WM in Ägypten beim DHB-Team die nötige Führungsstärke auf dem Platz - und kritisiert zwei Spieler mit deutlichen Worten.

Die deutsche Nationalmannschaft steht bei der WM in Ägypten schon in der Hauptrunde mit dem Rücken zur Wand

Doch woran liegen die teils enttäuschenden Auftritte? Der ehemalige Welt- und Europameister Markus Baur vermisst im DHB-Team die nötigen Führungsspieler. Der heutige TV-Experte kritisierte vor allem Kapitän Uwe Gensheimer und Torhüter Andreas Wolff scharf. 

Der Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason fehle es "an Führungskraft und -qualität, an der nötigen Organisation auf dem Feld, damit die Basics beherzigt werden", sagte Baur der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten.

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Baur enttäuscht von Gensheimer und Wolff

Nach den Niederlagen gegen Ungarn in der Vorrunde und in der Hauptrunde gegen Spanien ist das Viertelfinale für die deutsche Auswahl in weite Ferne gerückt. Wichtige Spieler wie Gensheimer konnten sich kaum in Topform präsentieren. "Vielleicht ist es zu viel für ihn: ein wichtiger Spieler zu sein und Kapitän der Mannschaft. Seine Körpersprache erstaunt mich", sagte Baur über den Spielführer. 

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Gensheimer wirke "im Nationalteam nicht so aufrecht, nicht so selbstbewusst" wie bei den Rhein-Neckar Löwen in der Bundesliga. 

Auch mit Wolff ging der 50 Jahre alte Ex-Handballer hart ins Gericht. Dieser hatte vor dem Turnierstart mehrere Teamkollegen öffentlich kritisiert, weil diese wegen Corona-Bedenken auf die WM verzichtet hatten.

"Wenn ich mich so aus dem Fenster lehne, dann muss ich auch meinen Job machen und Bälle halten", meinte Baur, die Leistungen aller eingesetzten Torhüter seien beunruhigend gewesen.

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