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Hochklassige Kicker geben sich beim Audi Cup in München die Ehre.

Der FC Bayern empfängt Real Madrid, den AC Mailand und Tottenham Hotspur in München.

Die Teams haben eine Menge Hochkaräter in ihren Reihen.

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SPORT1 zeigt die Superstars der Teams.

REAL MADRID:

Weltfußballer Cristiano Ronaldo fehlt leider in München! Seine Exzentrik auf und abseits des Platzes wird den Fans wohl genauso fehlen wie seine Tricks und Tore. Aufgrund eines Hexenschusses reist Ronaldo nicht mit nach Deutschland. Aber Madrid hat ja zum Glück zahlreiche andere Stars.

Zum Beispiel Toni Kroos. Er kehrt nach München zurück. Für 30 Millionen Euro verlässt der 25-Jährige die Bayern 2014 und wächst bei Real schnell zum Führungsspieler und Regisseur im Mittelfeld heran. Er hat in der Vergangenheit kaum ein Spiel verpasst und ist sicherlich heiß auf das Wiedersehen mit dem FCB.

Mehr als doppelt so teuer wie Kroos ist 2014 James Rodriguez (80 Millionen Euro) bei seinem Wechsel von Monaco nach Madrid. Auch wenn das erste Jahr für ihn mit Verletzungsproblemen nicht optimal läuft, erzielt er trotzdem ordentliche 13 Ligatore in seiner Premieren-Saison. 

Unzufrieden im Schatten von Cristiano Ronaldo ist zuletzt Gareth Bale - sogar über einen Wechsel des zweitteuersten Fußballer der Welt wird spekuliert. Doch Trainer Rafael Benitez wertet Bale im Vergleich mit Ronaldo zuletzt auf. 

AC MAILAND:

Die Zeiten der ganz großen Namen und Summen sind beim AC Mailand passé. Doch die Lombarden greifen wieder an. In diesem Sommer investieren die Italiener stolze 30 Millionen Euro für Carlos Bacca vom FC Sevilla. Der Kolumbianer ist der neue Star im Sturm, spielt zuletzt eine bärenstarke Saison in der Primera Division.
Ein weiterer Neuzugang  verspricht ebenfalls einiges: Andrea Bertolacci. Der 24-Jährige kam vom AS Rom und ist eine der Zukunftshoffnungen im zentralen Mittelfeld. Immerhin 14 Scorerpunkte (sechs Tore, acht Vorlagen) verbucht er vergangene Saison in der Serie A.

Eine der Altgrößen, von denen Mailand noch einige mehr (Christian Abbiati, Philippe Mexes, Alex) besitzt, ist der Niederländer Nigel De Jong. Ein Mann für die Drecksarbeit, der auch gerne mal hinlangt. Unvergessen ist sein Kung-Fu-Foul im WM-Finale 2010 gegen den Spanier Xabi Alonso. Freude aufs Wiedersehen?

TOTTENHAM HOTSPUR:

Ein echter Knaller ist Harry Kane. Der Brite ist die Entdeckung der vergangenen Saison! Der 22-Jährige verbucht in der Premier League 21 Treffer - die zweitmeisten. Kein Engländer seit Wayne Rooney weckt in den letzten Jahren solche Hoffnungen. Bereits in diesem Sommer ist Kane heiß umworben - aber es scheint, als bleibe er Tottenham treu.

Die Fans lieben ihren "HurriKane" - einer von uns, wie sie stolz verkünden! Auch "Prinz Harry" wird er genannt. Kane schreibt auch schon in der Nationalelf Schlagzeilen - dort trifft er bei seinem Debüt gegen Litauen nur 79 Sekunden nach seiner Einwechslung.

Einer der besten Torhüter auf der Insel ist Hugo Lloris, auch - oder vielleicht gerade weil? - er nicht die britische Staatsbürgerschaft besitzt. Er ist bereits seit drei Jahren der Rückhalt im Kasten der Hotspur und gleichzeitig die Nummer eins im Tor der Franzosen.

In Valencia ist Roberto Soldado einst gefeierter Star und Publikumsliebling - bei Tottenham ist er bis heute eher ein Missverständnis. Nur ein Törchen erzielt er im vergangenen Jahr in der Liga. Trotzdem ist der nicht immer pflegeleichte Spanier immer für ein Kuriosum gut.

Offensivspieler Christian Eriksen ist einer der aufstrebenden Stars in Europa. Der 23-jährige Däne hat bereits 53 Länderspiele auf dem Konto und ist auch in England ein Dauerbrenner. Stärken: Schnelligkeit, Dribbling, Torinstinkt. 

FC BAYERN:

Bei den Bayern steht Arturo Vidal natürlich unter Sonderbeobachtung. In Wolfsburg beim Supercup zunächst auf der Bank und später eingewechselt, wird er nun wahrscheinlich von Beginn an ran dürfen. Für den Chilenen ist der Audi Cup ein echter Härtetest vor dem Ligastart. Seinen Platz im Team muss er sich erkämpfen.

Natürlich ist beim FCB auch sonst alles dabei, was Rang und Namen hat: Arjen Robben, Philipp Lahm, Thiago und, und, und. Mal schauen, wem Trainer Pep Guardiola das Vertrauen schenkt. Bis auf die Langzeitverletzten Franck Ribery und Holger Badstuber kann er aus dem Vollen schöpfen.

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