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Der Portugiese krönt sein überragendes Jahr und wird mit dem Ballon d'Or ausgezeichnet. Die Deutschen spielen beim Ausgang der Wahl keine Rolle, nur einer erreicht die Top 20.

Europameister Cristiano Ronaldo ist für sein überragendes Jahr mit dem Ballon d'Or ausgezeichnet worden.

Der 31 Jahre alte Superstar von Real Madrid gewann die prestigeträchtige Wahl, die 2016 wieder in Eigenregie von der französischen Fachzeitschrift France Football organisiert wurde. Stimmberechtigt waren 173 Journalisten aus aller Welt.

"Für mich ist es eine große Ehre, den vierten 'Ballon d'Or' erhalten zu haben", sagte Ronaldo bei L'Equipe TV: "Ich freue mich wie beim ersten Mal, ein Traum wird wieder wahr."

Aubameyang vor Lewandowski

Zweiter wurde Lionel Messi vom FC Barcelona vor Atletico Madrids Antoine Griezmann. Die Deutschen spielten beim Ausgang der Wahl keine Rolle, Toni Kroos erreichte als Einziger die Top 20 und wurde 17.

Manuel Neuer und Thomas Müller (beide Bayern München) erhielten keine einzige Stimme. Bester Bundesligaspieler wurde der Dortmunder Pierre-Emerick Aubameyang, der als Elfter das Duell der Topstürmer gegen Münchens Robert Lewandowski (16.) für sich entschied. Lewandowski verhöhnte anschließend die Wahl bei Twitter.

Seinen insgesamt vierten Goldenen Ball verdiente sich der Portugiese unter anderem mit dem EM-Titel im Sommer in Frankreich und dem Champions-League-Triumph mit den Königlichen zuvor in Mailand. Ende August war Ronaldo bereits zu Europas Fußballer des Jahres gewählt worden, auch bei der Kür des Weltfußballers am 9. Januar 2017 in Zürich ist Ronaldo Favorit.

Messi mit durchwachsenem Jahr

Mit dem Ballon d'Or werden seit 1956 die überragenden Fußballer des Jahres ausgezeichnet. Zunächst konnten nur europäische Spieler gewählt werden, ab 1995 dann alle Fußballer, die bei europäischen Klubs spielten und ab 2007 jeder Profi unabhängig von Liga und Nationalität.

Zwischen 2010 und 2015 vergab der Weltverband FIFA aufgrund eines Deals mit France Football den Ballon d'Or. In diesem Zeitraum ersetzte die Auszeichnung die Wahl zum Weltfußballer des Jahres. Vorjahressieger Messi, der ein vergleichsweise schwaches und titelloses Jahr hinter sich hat, durfte bereits fünf Goldenen Bälle mit nach Hause nehmen, vier davon in Verbindung mit der Weltfußballer-Wahl.

Die Top 20 im Überblick:

1. Cristiano Ronaldo (Real Madrid) 745 Punkte

2. Lionel Messi (FC Barcelona) 316

3. Antoine Griezmann (Atletico Madrid) 198

4. Luis Suarez (FC Barcelona) 91

5. Neymar (FC Barcelona) 68

6. Gareth Bale (Real Madrid) 60

7. Riyad Mahrez (Leicester City) 20

8. Jamie Vardy (Leicester City) 11

9. Gianluigi Buffon (Juventus Turin) und Pepe (Real Madrid) je 8

11. Pierre-Emerick Aubameyang (Borussia Dortmund) 7

12. Rui Patricio (Sporting Lissabon) 6

13. Zlatan Ibrahimovic (Manchester United) 5

14. Paul Pogba (Manchester United) und Arturo Vidal (FC Bayern) je 4

16. Robert Lewandowski (FC Bayern) 3

17. Toni Kroos (Real Madrid), Luka Modric (Real Madrid) und Dimitri Payet (West Ham United) je 1

Kein Punkt: Manuel Neuer, Thomas Müller (beide FC Bayern), Sergio Ramos (Real Madrid), Sergio Agüero, Kevin De Bruyne (beide Manchester City), Paulo Dybala, Gonzalo Higuain (beide Juventus Turin), Diego Godin, Koke (beide Atletico Madrid), Andres Iniesta (FC Barcelona), Hugo Lloris (Tottenham Hotspur).

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