vergrößernverkleinern
FBL-BRAZIL-COLOMBIA-ACCIDENT-PLANE-FUNERAL
FBL-BRAZIL-COLOMBIA-ACCIDENT-PLANE-FUNERAL © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Im strömenden Regen von Chapeco nehmen tausende Menschen in einer bewegenden Trauerfeier Abschied von ihren verunglückten Helden. Auch ehemalige Fußball-Stars nehmen teil.

In einer bewegenden Trauerfeier haben am Samstag Angehörige und Freunde, sowie die Bevölkerung der Stadt Chapeco in der Arena Conda, aber auch die gesamte Fußballfamilie weltweit in diversen Stadien Abschied von den Opfern des Flugzeugunglücks vom vergangenen Montag in der Nähe Medellins/Kolumbien genommen.

Zwei Transportmaschinen der brasilianischen Luftwaffe landeten gegen 9.30 Uhr in der südbrasilianischen Kleinstadt. "Wenn ich diesen Regen sehe, denke ich nur, dass der Heilige Petrus den Tod der Spieler beweint", sagte Brasiliens Staatspräsident Michel Temer am Rande der militärischen Ehren noch am Flughafen.

Anschließend wurden die Särge in offenen LKWs ohne Seitenwände durch die Stadt bis zum Stadion gefahren.

Anzeige

Trotz der sintflutartigen Regengüsse säumten Tausende die Straßen und füllten schon Stunden vor der Zeremonie das Stadion. Als die 50 Särge mit den Spielern und Delegationsmitgliedern, die nach Kolumbien gereist waren, um dort um Final-Hinspiel der Copa Sudamericana Vereinsgeschichte zu schreiben, in der Arena Conda eintrafen, sangen die Fans den Schlachtruf "O Campeao voltou", die Champions sind zurück.

FBL-BRAZIL-COLOMBIA-ACCIDENT-PLANE-FUNERAL
FBL-BRAZIL-COLOMBIA-ACCIDENT-PLANE-FUNERAL © Getty Images

Zur Trauerfeier waren Gianni Infantino, Präsident des Weltverbandes FIFA, Brasiliens Nationaltrainer Tite, sowie Ex-Fußballgrößen wie der Spanier Carles Puyol und der Niederländer Clarence Seedorf angereist.

Zeitgleich fanden in Florianopolis und Rio de Janeiro Trauerzeremonien für einige der 20 beim Absturz ebenfalls getöten mitgereisten Journalisten statt.

Insgesamt hatte die Katastrophe, die Treibstoffmangel ausgelöst hatte, 71 Menschenleben gekostet. Sechs Personen, darunter vier Spieler wurden lebend gerettet.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image