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PAOK-Präsident Ivan Savvidis war in Saloniki mit einer Waffe auf das Spielfeld gerannt
PAOK-Präsident Ivan Savvidis war in Saloniki mit einer Waffe auf das Spielfeld gerannt © Getty Images
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Am Wochenende rollt in der ersten Liga in Griechenland weider der Ball. Nach Vorfällen in Saloniki lässt die Regierung zuvor den Spielbetrieb ruhen.

ach einer fast dreiwöchigen Unterbrechung wird die griechische Fußball-Meisterschaft am Samstag und Sonntag fortgesetzt. Dies teilten Liga-Offizielle den Medien des Landes am Montag mit. Nach zahlreichen skandalösen Vorfällen hatte die Regierung Griechenlands den Spielbetrieb ab dem 12. März ruhen lassen.

Auslöser für diese Entscheidung war das ungebührliche Verhalten von Ivan Savvidis. Der Eigentümer von PAOK Saloniki war tags zuvor im Topspiel des Pokalsiegers gegen Spitzenreiter AEK Athen mit einer Waffe am Gürtel auf den Platz gelaufen.

Ebenfalls im PAOK-Stadion wurde Ende Februar Gäste-Trainer Oscar Garcia von Olympiakos Piräus von einem Gegenstand am Kopf getroffen. Als Reaktion auf den zunächst verhängten Punktabzug hatten wütende PAOK-Fans ein TV-Studio gestürmt und den Moderator zum Verlesen eines Protestschreibens gezwungen. 

Einen Monat zuvor hatte die Regierung außerdem bereits wegen wiederholter Gewaltexzesse ein Auswärtsverbot für Fans der Spitzenklubs Olympiakos, PAOK sowie Panathinaikos und AEK Athen verhängt. In einem davon unabhängigen Skandal um Spielmanipulationen im griechischen Fußball im Jahr 2011 wurden wenige Tage später in Athen 58 Personen zu Haftstrafen von bis zu zehn Jahren verurteilt.

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